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Versteigerung der Mobilfunk-Frequenzen ist beendet

21.05.2010 | 10:39 Uhr |

Die Versteigerung der „Frequenzen für den drahtlosen Netzzugang zum Angebot von Telekommunikationsdiensten“ ist beendet. Nicht ganz 4,4 Milliarden Euro spülte das Wettrennen zwischen Telekom, Vodafone, O2 und E-Plus in die Staatskasse.

Alle vier teilnehmenden Unternehmen haben Frequenzen ersteigert, allerdings mit sehr unterschiedlichem Ausmaß. Am meisten hielt sich E-Plus zurück, das zudem keinen einzigen Frequenzblock aus der besonders begehrten digitalen Dividende um 800 MHz erwarb . Hier schlugen O2, Telekom und Vodafone mit je 2 erworbenen Frequenzblöcken zu.

Vodafone erwarb insgesamt 12 Frequenzblöcke für ca. 1,4 Milliarden Euro. Telefónica O2 Germany ist mit elf erworbenen Frequenzblöcken für 1,38 Milliarden Euro ebenfalls gut dabei. Danach kommt die Telekom Deutschland mit 10 Blöcken für 1,3 Milliarden Euro. E-Plus als kleinster Teilnehmer erwarb 8 Blöcke für 284 Millionen Euro.

Die neuen Frequenzen (darunter auch "alte" Frequenzen um 800 MHz, die durch die Digitalisierung frei geworden sind und deshalb als digitale Dividende bezeichnet werden) werden zum Aufbau des neuen LTE-Hochgeschwindigkeitsnetzes benötigt, das in vielen Bereichen DSL Konkurrenz machen und gerade bisher schlecht erschlossene ländliche Räume an das Hochgeschwindigkeitsnetz anschließen dürfte.

Tipp: Sie wollen wissen, was diese Auktion konkret für Sie bedeutet? Dann lesen Sie unseren ausführlichen Artikel zu LTE - schneller als DSL .

Vom Branchenverband Bitkom gibt es bereits eine erste Einschätzung des Auktionsergebnisses, die Sie auf der nächste Seite finden.

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