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Miniprojektor mit VGA-Auflösung ab Oktober erhältlich

3M bringt im Oktober den Miniprojektor MPro 110 in den Handel. Das Gerät kann per TV-Ausgang und VGA-Anschluss mit mobilen Geräten verbunden werden und projiziert Bildschirminhalte mit 640x480 Pixeln und maximal 50 Zoll Bilddiagonale an Wände und glatte Flächen. Ab Oktober ist der MPro 110 für 350 Euro bis 400 Euro erhältlich.

Der Hersteller 3M verkauft ab Oktober 2008 einen neuen Projektor mit kompakten Abmessungen. Der Micro Projector MPro 110 wurde für den mobilen Einsatz entwickelt und kann via TV-Ausgang oder VGA-Anschluss mit Laptops, Spielekonsolen und Mobiltelefonen verbunden werden. Die Auflösung beträgt 640x480 Pixel, bei idealen Lichtverhältnissen verspricht der Hersteller eine Bilddiagonale von maximal 50 Zoll (127 Zentimeter). Der MPro 110 verwendet LEDs als Lichtquellen und setzt auf die LCOS-Technologie (Liquid Crystal on Silicon), die mit einer hauseigenen Technik kombiniert wird. Über die Leuchtkraft äußert sich der Hersteller nicht.

Mit Abmessungen von 115x50x22 Millimetern und einem Gewicht von 152 Gramm ist der Projektor etwas größer und schwerer als ein Smartphone und passt bequem in jede Aktentasche. 3M nutzt einen integrierten Lithium-Ionen-Akku als Energiequelle, die Betriebsdauer beträgt eine Stunde. Ab Oktober ist das Modell in Deutschland verfügbar. Es kann auf der Website des Herstellers bereits vorbestellt werden. Der Preis wird zwischen 350 Euro und 400 Euro liegen.

3M präsentierte zur Verbrauchermesse CES in Las Vegas einen Miniatur-Projektor , der in Handys integriert werden kann. Die Auflösung beträgt ebenfalls 640x480 Bildpunkte, allerdings misst die Diagonale maximal 40 Zoll. Nach Einschätzung von Mike Kelly, Executive Vice President von 3M Display and Graphics Business, erfüllt der mobile Projektor die Wünsche der Kunden nach einem niedrigen Energieverbrauch, geringer Größe und Finanzierbarkeit. Vor allem die sofortige Verfügbarkeit hebt 3M hervor.

Miniprojektoren sind Segen und Fluch zugleich. Mit ihrer Möglichkeit, Bildschirminhalte fast überall darzustellen, bereichern sie so manches Verkaufsgespräch. Auch Urlaubsfotos und kurze Videos können Freunden und Bekannten gezeigt werden, ohne die Digicam umständlich an den Fernseher anschließen zu müssen. Wie die Integration des MP3-Players in Handys zeigt, können nicht alle Handynutzer mit diesen Multimedia-Funktionen sozialverträglich umgehen. Wahrscheinlich müssen wir uns bald in der U-Bahn auf an die Wand projizierte Videofilme einstellen.

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