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3D-Wahnsinn hoch 2: Nvidia Geforce 7950 GX2

05.06.2006 | 15:00 Uhr |

Schneller, teurer, stromhungriger: Mit der Geforce 7950 GX2 stellt Nvidia eine Referenzkarte vor, die zwei Hochleistungs-Grafikchips beherbergt.

( Computex, Taipei )Laut Nvidia ist die Geforce 7950 GX2 bis zu 72 Prozent flotter, als die schnellste derzeit erhältliche Grafikkarte - wobei unklar bleibt, ob sich diese Angabe auf die hauseigene Geforce 7900 GTX oder ATIs Radeon X1900 XTX bezieht. Die Geforce 7950 GX2 soll mindestens 650 Euro kosten und unter Volllast knapp 150 Watt verbrauchen.

Dual-Core-Design: Auf der GX2-Referenzkarte werkeln zwei G71-Grafikchips gemeinsam an der Bilddarstellung. Der Chiptakt beträgt jeweils 500 MHz. Jeder Grafikchip greift auf 512 MB GDDR-SDRAM zu, der Speichertakt beträgt 600 (effektiv 1200) MHz.

Wer sehr viel Geld übrig hat und glaubt, noch mehr 3D-Leistung zu benötigen, kann auch zwei GX2-Grafikkarten zu einem Quad-SLI-Verbund koppeln.

Das 32 Zentimeter lange Kartenmonster besitzt zwei Dual-Link-DVI-I- sowie einen S-Video-Ausgang und belegt zwei Slot-Blenden. GX2-Karten sollen nach Angaben von Nvidia prinzipiell von allen Hauptplatinen mit den folgenden Chipsätzen unterstützt werden: ATI Crossfire Xpress 3200, Intel 925X, 945G, 945P, 955X und 975X, Nvidia Nforce 2200, Nforce 4 (SLI, Ultra), Nforce 4 SLI Intel Edition, Nforce 430 und Nforce 590 sowie VIA K8T890/VT8237R. Allerdings ist meist ein Bios-Update nötig, damit die GX2-Karte problemlos arbeitet. Eine Liste einiger Hauptplatinen nebst notwendiger Bios-Version, die bereits auf ihre Kompatibilität geprüft sind, finden Sie auf dieser Nvidia-Website.

Einige Online-Versandhändler haben GX2-Grafikkarten bereits gelistet - mit unbekanntem Liefertermin.

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