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3D-Grafiken im Web

10.04.2001 | 16:11 Uhr |

Macromedia und Intel haben nun eine Technologie vorgestellt, die bessere 3D-Grafiken im Internet ermöglichen soll. Ein Großteil der Verarbeitung von 3D-Grafiken soll damit künftig vom heimischen PC übernommen werden. Das Ergebnis: schnellere Ladezeiten für die aufwendig gestalteten Seiten.

Macromedia und Intel haben nun eine Technologie vorgestellt, die bessere 3D-Grafiken im Internet ermöglichen soll. Ein Großteil der Verarbeitung von 3D-Grafiken soll damit künftig vom heimischen PC übernommen werden. Das Ergebnis: schnellere Ladezeiten für die aufwendig gestalteten Seiten, da weniger Informationen vom Server geladen werden müssen.

Damit kommen vor allem Nutzer zum Zug, denen nur eine geringe Bandbreite zur Verfügung steht. Intels Technologie ermöglicht eine verbesserte Darstellung bei schnelleren Prozessoren, aber auch Besitzer älterer Prozessoren kommen noch in den Genuss der Grafiken, wenn auch mit einer niedrigeren Auflösung und weniger Dynamik. Optimiert ist diese Software für den Pentium 4.

"Im Grunde genommen lassen wir Ihren Computer härter arbeiten, anstatt Ihr Modem", erläutert Intel-Sprecher Manny Vara. Die Technologie sei ursprünglich für 56K-Modems geschaffen worden.

Der neue Shockwave Player ist für die private Nutzung kostenlos und wird in seiner endgültigen Fassung ab Mai zum Download bereitstehen. Erste Beispiele und die Betaversion der Software sind auf der Herstellerseite von Macromedia über den unten angegebenen Link zu finden. Der Download beträgt vier Megabyte. (PC-WELT, 10.04.2001, ml)

Download des Shockwave Player Beta

Opera bald mit Flash (PC-WELT Online, 27.03.2001)

Gratis: 3D-Browser CubicEye (PC-WELT Online, 14.03.2001)

Gratis: Flash-Player für Linux (PC-WELT Online, 20.02.2001)

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