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3D-Drucker sollen leichte und preiswerte Autos ermöglichen

28.02.2013 | 05:33 Uhr |

Designer Jim Kor präsentiert mit dem Urbee 2 ein kleines Großstadt-Auto, dessen Teile mit Hilfe von 3D-Druckern produziert werden. Das ermöglicht nicht nur eine leichtere Bauweise, sondern auch geringere Anschaffungskosten.

3D-Drucker könnten in einigen Jahren in so gut wie jedem Haushalt zu finden sein. Neben Plastik-Gegenständen des täglichen Gebrauchs können die Geräte jedoch noch viel mehr – zum Beispiel Autos bauen. Designer Jim Kor ist es gelungen, mit dem Urbee 2 ein futuristisches Großstadt-Auto zu entwerfen, dessen Einzelteile von 3D-Druckern produziert wurden.

Anstelle einen hocheffizienten Motor in ein schweres Stahl-Gehäuse zu installieren und so den Sprit-Verbrauch zu senken, hat Kors Vision ganz andere Vorteile. Da die Plastik-Teile des Urbee 2 sehr viel leichter sind, als bei herkömmlichen Autos, lässt sich darüber ebenfalls Benzin sparen.

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Das futuristisch anmutende Fahrzeug verfügt über drei Räder und bietet Platz für zwei Passagiere. Produziert wurde der Prototyp bei RedEye, einer On-Demand-Produktionsstätte mit 3D-Druckern. Die Geräte nutzen so genanntes ABS-Plastik, das Layer für Layer aufgesprüht wird und schließlich das fertige Chassis ergibt. Das dauert allerdings seine Zeit. Ein kompletter Urbee 2 nimmt ganze 2.500 Stunden in Anspruch. Nachfrage scheint es jedoch zu geben. Bei Jim Kor sind bereits 14 Bestellungen für einen Urbee 2 eingegangen.

Vom Vorgänger, dem Urbee, gibt es bereits einen straßentauglichen Prototypen, den Sie sich im folgenden Video in Aktion anschauen können.

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