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3D-Drucker für Heimanwender können krank machen

27.07.2013 | 14:06 Uhr |

Eine Studie belegt, dass 3D-Drucker für den Privatgebrauch speziell in schlecht belüfteten Umgebungen zu gesundheitlichen Belastungen führen können.

Große 3D-Drucker in Unternehmen sind mit entsprechenden Belüftungs- und Filteranlagen darauf ausgelegt, entstehende Partikel aufzunehmen. Im Heimbereich hingegen wird nur selten auf eine ausreichende Luftzufuhr geachtet. Eine Studie des Illinois Institute of Technology sieht darin sogar eine Gefahr für die Gesundheit der Anwender.

Für einen Test wurden insgesamt fünf unterschiedliche 3D-Drucker-Modelle herangezogen. Um welche konkreten Geräte es sich handelt, bleibt leider offen. Unabhängig vom eingesetzten Material würde es bei allen Modellen beim Druckvorgang zu einer sehr hohen Abgabe kleinster Partikel kommen. Die Menge sei mit dem Rauch einer Zigarette oder den Emissionen eines Laser-Druckers vergleichbar.

Einschätzung: BKA stuft Waffen aus dem 3D-Drucker als ernste Gefahr ein

Ihre geringe Größe lässt die Partikel nach dem Einatmen tief in die Lungen und den Blutkreislauf eindringen. Entsprechend steige das Risiko von Lungenkrebs, Schlaganfall oder Asthma. Die Forscher empfehlen daher weitere Untersuchungen. Bis dahin sollten Nutzer eines 3D-Druckers auf eine ausreichende Belüftung am Einsatzort achten.

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