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35-Euro-PC Raspberry Pi feiert zweiten Geburtstag

03.03.2014 | 14:51 Uhr |

Raspberry Pi ist zwei Jahre alt geworden und die Macher blicken nun zurück und verraten, wie oft sich der Mini-PC bisher verkauft hat. Und es wird eine 10.000-US-Dollar-Prämie für die Portierung von Quake 3 ausgelobt.

Der günstige Bastler-PC Raspberry Pi feiert in diesen Tagen den zweiten Geburtstag. In einem Blog-Eintrag blicken die Macher zurück und erinnern daran, dass damals 100.000 Stück des Raspberry Pi Model B am ersten Tag ausgeliefert wurden. Mittlerweile hat sich die Anzahl aller verkauften Raspberry Pi auf 2,5 Millionen Stück erhöht.

Mit den Einnahmen für den Raspberry Pi wurden eine Reihe von Open-Source-Projekte bezuschusst, zu denen XBMC, Pixman, PyPy, Scratch und WebKit gehören. Komplett Open-Source war der Raspberry Pi aber zumindest bisher nicht. Den ein sogenannter "blob" enthielt geschützten Treiber-Code, der für die Kommunikation der Hardware mit dem Videokern des BCM2835 von Broadcom sorgte. Um so erfreuter zeigen sich die Raspberry-Pi-Macher, dass Broadcom die komplette Dokumentation für den Smartphone-Videokern BCM21553 offengelegt hat und dieses Wissen auch für den BCM2835 verwendet werden kann.

Um die Portierung auf den BCM2835 zu fördern, wird eine Prämie von 10.000 US-Dollar für den Entwickler ausgelobt , der den Egoshooter Quake III mit einer spielbaren Bildrate und unter Nutzung dieser Open-Source-Treiber für Raspberry Pi portiert.

In eigener Sache: Die frisch erschienene erste Ausgabe von PC-WELT Hacks widmet sich voll und ganz dem Raspberry Pi. Weitere Infos hierzu finden Sie in diesem Artikel.

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