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300.000 Server noch immer über Heartbleed angreifbar

23.06.2014 | 17:07 Uhr |

Noch immer sind über 300.000 Server über die OpenSSL-Lücke Heartbleed angreifbar. Die Anzahl der ungeschützten Rechner verringert sich nur langsam.

Auch zwei Monate nach Bekanntwerden der Heartbleed getauften Schwachstelle in OpenSSL sind noch über 300.000 Server angreifbar. Ein kleiner Fehler im Quellcode der Software kann dazu führen, dass Passwörter von Hackern abgeschöpft werden können.

Damit wurden zwar bereits 50 Prozent aller betroffenen Server mit einem Update von OpenSSL vor Heartbleed geschützt, im letzten Monat wurden jedoch nur gut 9.000 Server gepatcht. Somit verbleiben noch 309.197 Server, die über Heartbleed attackiert werden können.

Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass viele Betreiber keine Versuche mehr unternehmen, ihre Server mit einem OpenSSL-Update vor Heartbleed zu schützen. Mit der Zeit würden zwar weitere Systeme verschwinden, da sie ausgetauscht werden, speziell die Server von kleineren Unternehmen seien jedoch oft noch ungeschützt.

Heartbleed: OpenSSL-Lücke - so schützen Sie sich wirksam!

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