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300 Millionen Dollar für Linux

31.01.2001 | 18:01 Uhr |

IBM hat angekündigt, weitere 300 Millionen Dollar für die Unterstützung des OpenSource-Betriebssystems Linux auszugeben. Eine Milliarde Dollar hatte der Konzern bereits früher zu diesem Zweck bereitgestellt.

Für die Unterstützung und Entwicklung des OpenSource-Betriebssystems Linux (siehe Glossar) hat IBM bereits eine Milliarde Dollar ausgegeben. Nun hat der Konzern angekündigt, weitere Millionen für diesen Zweck locker zu machen.

Das Unternehmen werde in den nächsten drei Jahren eine zusätzliche Summe von 300 Millionen Dollar in weltweite Linux-Support-Services investieren, gab Mike Lawrie, IBMs General Manager für Europa, den Mittleren Osten und Afrika, auf der Linux-Expo-Show in Paris bekannt. Ungefähr 200 Millionen dieser neuerlichen Investitionen sollen in Europa ausgegeben werden.

Diese Service-Zentren sollen Kunden dabei helfen, linuxbasierte E-Commerce-Systeme zu installieren und zu verwalten. Außerdem werden sie beim Umrüsten von E-Commerce-Systemen auf Linux hilfreich zur Seite stehen und den Aufbau von Linux-Server-Clustern unterstützen.

Linux sei das am schnellsten wachsende Betriebssystem rund um den Globus, zitiert Lawrie eine Studie von International Data Corp. Einer der Gründe für seinen weltweiten Erfolg sei, so der IBM-Manager weiter, dass seine Wurzeln außerhalb der USA liegen.

Das Publikum der Linux-Expo-Show war besonders interessiert daran zu erfahren, wie IBM seine Position als eines der Unternehmen, die am meisten registrierte Patente hervorbringen, mit seinem relativ neuen Interesse an OpenSource-Software vereinbaren kann. Lawrie, darauf angesprochen, betonte, dass IBM sowohl Software-Patente, als auch OpenSource unterstütze. Zwischen beiden müsse ein Gleichgewicht gefunden werden. (PC-WELT, 31.01.2001, lmd)

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