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Preise für PCs, Notebooks, TFTs & CRTs im 3-Jahresvergleich

27.11.2007 | 18:03 Uhr |

Diesmal werfen wir einen weiten Blick zurück und betrachten die Preisentwicklung von Rechnern, Notebooks, Flachbildschirmen und Röhrenmonitoren über einen Zeitraum von drei Jahren. Dabei wird die Preisentwicklung sowohl von Neu-Geräten als auch von gebrauchten Modellen untersucht. Interessant sind die unterschiedlichen Preisentwicklungen je nach Produktkategorie.

Wertverlauf bei neuen und gebrauchten Notebooks
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Die aktuelle Preisanalyse vergleicht anhand eines relativen 3-Jahresverlaufs die Entwicklung des IT-Gebrauchtmarkts mit der Angebotssituation im IT-Neumarkt – aufgeteilt nach den vier Produktkategorien PCs, Notebooks, TFT- und CRT-Monitore.

„Relativer Jahresverlauf“ bedeutet in diesem Zusammenhang laut Definition der BFL (die für uns diese Analyse durchführte), dass ausgehend vom Startzeitpunkt der Betrachtung im Dezember 2004 (100 Prozent) die weitere Preisentwicklung einer Produktgruppe prozentual zu diesem Wert gemessen wurde, wie die BFL erläutert.

Sämtliche Portfolioverschiebungen, die sich im Betrachtungszeitraum vollzogen haben, wurden in der Analyse berücksichtigt. Als Beispiel wäre hier zu nennen, der kontinuierliche Rückgang des Pentium- und Pentium II-Anteils im PC-Gebrauchtmarkt zu Gunsten neuerer Konfigurationen.

Die Ergebnisse der Analyse zeigen unterschiedliche Entwicklungen bei den einzelnen Produktkategorien auf.

Wertverlauf bei neuen und gebrauchten PCs
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Der PC-Gebrauchtmarkt unterliegt starken Schwankungen. Man kann beobachten, dass die Ausschläge nach unten in der Regel im Juni ihren Tiefstwert erreichten - Maximalwerte wurden dagegen meistens am Jahresende erzielt. Im Vergleich dazu war die Tendenz des PC-Neumarkts kontinuierlich fallend. Im Durchschnitt fiel der PC-Preis im Betrachtungszeitraum um 40 Prozent.

Im Bereich „gebrauchte Notebooks“ dagegen lagen die Maximal- und Minimalwerte enger beieinander. Der Gebrauchtmarkt für mobile Rechner weist zwar einen ähnlichen Zyklus wie bei den PCs auf, jedoch sind die Schwankungen weniger ausgeprägt. Einzige Ausnahme: Im September 2007 waren gebrauchte Laptops im Schnitt billiger als je zuvor. Anders als im PC-Bereich verhält sich der Neumarkt für Notebooks wertstabiler.

Wertverlauf bei neuen und gebrauchten TFTs
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Der Gebrauchtmarkt für Monitore befindet sich preislich im freien Fall. Flachbildschirme fallen zeitweise auf 60 Prozent des Bezugswerts, Röhrenmonitore sogar auf 45 Prozent. Interessanterweise lässt sich auch bei diesem rasanten Rückgang der gleiche zyklische Wechsel zwischen „Sommerloch“ und „Weihnachtsgeschäft“ wie im PC-Markt feststellen.

Wertverlauf bei neuen und gebrauchten CRTs
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Zwar steigt der Neumarkt für die Röhrenveteranen im Gegensatz zu den Flachbildschirmen - da jedoch der Markt für neue Röhrenmonitore recht überschaubar ist, sollte die Aussagekraft dieses Verlaufs nicht überbewertet werden, wie die BFL betont.

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