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2x Asus Geforce GTX 1080 Strix OC: Die Grafikkarten der Höllenmaschine Ultra VR

24.06.2016 | 14:33 Uhr |

Mit zwei 2x Asus Geforce GTX 1080 Strix OC im SLI-Modus hat die Höllenmaschine Ultra VR Grafikleistung für ultraflüssiges Gaming.

Maximale Leistung steht bei der Asus Geforce GTX 1080 Strix OC ganz klar im Vordergrund: Im Vergleich zur schon recht taktstarken Founders Edition von Nvidia (Angaben in Klammern) arbeitet das Strix-Modell bereits mit einem Basistakt von 1784 (1607) Megahertz - also mit knapp 180 MHz mehr. Und der Boost-Takt der Asus-Grafikkarte liegt bei heftigen 1936 (1733) MHz. Team Hölle will mittels einer Wasserkühlung noch höher hinaus und die 2000-MHz-Marke überspringen.

Der hohe Takt treibt natürlich auch die Leistungsaufnahme der Strix OC in die Höhe. Damit das Netzteil der Höllenmaschine Ultra VR die Grafikkarte mit ausreichend Energie versorgen kann, verbaut Asus zum 8-Pin-Anschluss zusätzlich noch eine 6-Pin-PCI-Express-Buchse, sodass die Asus-Karte bis zu 300 Watt ziehen kann. Am Werk ist zwar eine maximale Leistungsaufnahme von 200 Watt eingestellt, der Wert lässt sich bei Bedarf aber manuell noch nach oben schrauben.

Bis zu 300 Watt kann die Asus Geforce GTX 1080 Strix OC über den x16-PCI-Express-Slot und die 6- und 8-Pin-PCIe-Buchsen aus dem Netzteil saugen.
Vergrößern Bis zu 300 Watt kann die Asus Geforce GTX 1080 Strix OC über den x16-PCI-Express-Slot und die 6- und 8-Pin-PCIe-Buchsen aus dem Netzteil saugen.
© Asus

Die 8 Gigabyte GDDR5X-Speicher laufen mit einem effektiven Datentakt von 5000 MHz. Bei einer Speicherbandbreite von 256 Bit ergibt sich so ein Speicherdurchsatz von satten 320 GB/s. Mit 2560 Shader-, 160 Textur- und 64 Rasteroperations-Einheiten kommt die Asus Geforce GTX 1080 Strix OC auf eine Rechenleistung von über 9 Teraflops. Das Asus-Modell unterstützt alle wichtigen Programmierschnittstellen wie  DirectX 12.0 (Feature-Level 12-1), OpenGL 4.5, OpenCL 1.2 sowie Vulkan 1.0.

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Die Asus Geforce GTX 1080 Strix OC besitzt fünf Ausgänge, einmal DVI sowie je zweimal DisplayPort 1.4 und HDMI 2.0. Das ist praktisch für die Höllenmaschine Ultra VR, den so lässt sich die HTC Vive direkt über den HDMI-Anschluss anstöpseln. 

Die Video-Ausgänge der Asus Geforce GTX 1080 Strix OC: DVI (oben) sowie von links nach rechts 2x HDMI und 2x Displayport.
Vergrößern Die Video-Ausgänge der Asus Geforce GTX 1080 Strix OC: DVI (oben) sowie von links nach rechts 2x HDMI und 2x Displayport.
© Asus

Mit programmierbarer RGB-Beleuchtung

Voll im Trend sind die integrierten LEDs, die sich ober- und unterhalb der Lüfter als Leuchtstreifen und im Backplate in Form des ROG-Logos befinden. Über das Software-Tool Aura lassen sich alle Farbtöne des RGB-Spektrums einstellen - inklusive diverser Beleuchtungseffekte wie etwa Blinken und Pulsieren. Das geht sogar in Abhängigkeit von der GPU-Temperatur oder der gerade laufenden Musik. Wem das zu bunt wird, kann die Funktion aber jederzeit abschalten.

Die Asus Geforce GTX 1080 Strix OC leuchtet im gesamten RGB-Spektrum - inklusive Effekten wie Atmen, Stroboskop und Farbzyklus. Zudem kann das Aura-Beleuchtungsystem im Takt der laufenden Musik pulsieren oder in Abhängigkeit von der GPU-Temperatur.
Vergrößern Die Asus Geforce GTX 1080 Strix OC leuchtet im gesamten RGB-Spektrum - inklusive Effekten wie Atmen, Stroboskop und Farbzyklus. Zudem kann das Aura-Beleuchtungsystem im Takt der laufenden Musik pulsieren oder in Abhängigkeit von der GPU-Temperatur.
© Asus

Die Abwärme der Asus Geforce GTX 1080 Strix OC leitet ein zweigeteilter Kühlkörper ab, der durch fünf Wärmeleitrohre verbunden ist, die direkten Kontakt zum Grafikprozessor haben. Frische Luft fächeln dem Kühlkörper drei 90-Millimeter-Lüfter zu, die über zwei zusätzliche 4-Pin-Anschlüsse von zwei Gehäuse-Lüftern unterstützt werden können. So lässt sich die Belüftung des Gehäuses in Abhängigkeit von der GPU-Temperatur synchronisieren.

Die Asus Geforce GTX 1080 Strix OC besteht aus vier zentralen Komponenten: Backplate, Leiterplatine mit GPU und Speicher, Kühlkörper sowie Triple-Lüfter.
Vergrößern Die Asus Geforce GTX 1080 Strix OC besteht aus vier zentralen Komponenten: Backplate, Leiterplatine mit GPU und Speicher, Kühlkörper sowie Triple-Lüfter.
© Asus

In der Höllenmaschine Ultra VR setzen wir zwei Asus Geforce GTX 1080 Strix OC ein, die im SLI-Modus ihre Rechenkraft bündeln. Je nachdem, wie gut ein Spiel auf SLI optimiert ist, kann das Grafikkarten-Duo im Vergleich zu einer Einzelkarte eine bis zu 80 Prozent höhere Bildrate erzielen. Die beiden Asus-Modelle kosten zusammen rund 1600 Euro.

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