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250.000 Dollar-Prämie führte auf die Spur des Sasser-Schöpfers

09.05.2004 | 15:19 Uhr |

Geld macht gesprächig - das beweist die Festnahme des Programmierers des Sasser-Wurms. Denn Microsoft brachte die deutsche Polizei auf die Spur des Sasser-Programmierers, weil das Unternehmen Informanten mit einer saftigen Geldprämie lockte.

Geld macht gesprächig - das beweist die Festnahme des Programmierers des Sasser-Wurms. Denn Microsoft brachte die deutsche Polizei auf die Spur des Sasser-Programmierers, weil das Unternehmen Informanten mit einer saftigen Geldprämie lockte.

Den entscheidenden Tipp bekamen die Redmonder am letzten Donnerstag, als sich mehrere Personen bei Microsoft meldeten und nach einer Belohnung fragten, wenn sie Microsoft auf die Fährte des Sasser-Urhebers bringen würden.

Microsoft reagierte sofort und stellte bis zu 250.000 US-Dollar in Aussicht, wenn die Hinweise zur Verurteilung des Wurm-Vaters führen würden. Darauf bekam die Gates-Company die erforderlichen Informationen, woraufhin Microsoft, das FBI, der US-Geheimdienst und deutsche Sicherheits-Behörden sofort weitere Nachforschungen anstellten. Zu den Namen der Tippgeber schweigt Microsoft, "es seien aber weniger Informanten gewesen als man Finger an einer Hand habe", so ein hoher Microsoft-Miarbeiter.

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