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2007 wurden rund 690.000 DSLR-Kameras verkauft

Die Foto- und Imaging-Branche blickt zuversichtlich in die Zukunft und ist nach Verbandsangaben weiter auf Wachstumskurs.

Wie der Photoindustrie-Verband und die GfK mitteilten, wurden in Deutschland mit 8,8 Millionen Stück noch nie so viele Kameras verkauft wie 2007. Damit konnte das Ergebnis um 5,1 Prozent zum Vorjahr gesteigert werden. Dominiert wird der Kameramarkt inzwischen eindeutig von Digitalkameras mit insgesamt 8,55 Millionen verkauften Exemplaren und einem Plus gegenüber dem Vorjahr von annähernd neun Prozent. Vergleicht man den Absatz mit dem Abverkauf von Kameras von vor 10 Jahren, so wurden 2007 doppelt so viele Modelle verkauft wie damals. Schon jetzt gehen der Photoindustrie-Verband und die GfK davon aus, dass die Nachfrage nach Kameras trotz einer Marktsättigung von über 50 Prozent auch 2008 weiter steigen wird.

Die Branche steht an der Schwelle zu neun Millionen verkauften Kameras. Mit einer Wachstumsrate von 31 Prozent gehört der Spiegelreflexkamera-Markt zu den besonders erfreulichen Segmenten, so der Verband. 715.000 Spiegelreflexkameras wurden 2007 verkauft, davon 690.000 digitale. Im Vorjahr waren es noch 500.000 DSLRs. Die überaus positive Entwicklung im Segment Spiegelreflexkameras hat direkten Einfluss auf das Zubehörgeschäft, vor allem mit Wechselobjektiven, deren Verkaufsmenge 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 35 Prozent auf 880.000 Stück gestiegen ist. Auch das Interesse an Blitzgeräten mit 166.000 Stück (einem Plus von 23 Prozent) sowie Fototaschen mit annähernd vier Millionen Stück (einem Plus von rund 37 Prozent) liegt deutlich über dem Vorjahr.

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