2000 Arbeiter beteiligt

Große Krawalle beim Apple-Zulieferer Foxconn

Montag, 24.09.2012 | 09:55 von Panagiotis Kolokythas
Krawall im Foxconn-Werk
Vergrößern Krawall im Foxconn-Werk
© http://tieba.baidu.com/p/1880662655?pn=2
In einem Werk des Apple-Zulieferers Foxconn in China ist es Sonntag Abend zu Ausschreitungen gekommen. Über 2000 Arbeiter sollen daran beteiligt gewesen sein.
Der Apple-Zulieferer Foxconn meldet, dass es am Sonntag in einem seiner Werke in China zu einem "Vorfall" gekommen sei, an dem um die 2000 Arbeiter beteiligt gewesen sein sollen. Es soll dabei zu Schlägereien und Sachbeschädigungen gekommen sein. In der Mitteilung betont Foxconn, dass die Ausschreitungen wohl in keinem Zusammenhang mit Arbeitsbedingungen standen.

Laut Foxconn soll der Streit mit einer persönlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Mitarbeitern begonnen haben, die dann außerhalb der Quartiere der Mitarbeiter eskalierte. Der Polizei musste anrücken und gegen 3 Uhr am Montag morgen (chinesischer Zeit) hatte sich die Lage dann beruhigt. Den Angaben der Polizei zufolge mussten 40 Personen ins Krankenhaus gebracht werden und einige Arbeiter wurden verhaftet. Die genauen Gründe des Streits sollen noch untersucht werden, scheinen aber nicht mit den Arbeitsbedingungen bei Foxconn zusammen zu hängen.

In chinesischen Blogs stellten Anwender diverse Videos und Bilder von den Ausschreitungen online. In diesem Blog wurden Fotos veröffentlicht die zeigen, dass bei dem Vorfall auch einiges zu Bruch ging, sogar ein Polizei-Auto und weitere Autos umgeworfen wurden und die Polizei dann mit einem größeren Aufgebot die Lage beruhigte.

Das betreffende Foxconn-Werk befindet sich in der Nähe der chinesischen Stadt Taiyuan. Dort sollen knapp 80.00 Menschen arbeiten und dort unter anderem Komponenten für Autos und elektronische Geräte herstellen. Am Montag wird die Arbeit in diesem Werk nun ruhen. Ein Foxconn-Sprecher erklärte, dass es von dem Fortschritt der Untersuchungen der Polizei abhängen, ob in dem Werk an Dienstag wieder gearbeitet werden könne.

Montag, 24.09.2012 | 09:55 von Panagiotis Kolokythas
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (36)
  • kalweit 13:15 | 25.09.2012

    Zitat: ohmotzky
    Wie die können sich kein Herren T-Shirt für 20 €
    Wenn du Recht hättest, würde des die Billigheimer nicht geben. Natürlich gibt es noch einen Unterschied zwischen "können" und "wollen".

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  • ohmotzky 13:08 | 25.09.2012

    Wie die können sich kein Herren T-Shirt für 20 € das man 100 mal waschen kann und es sitzt wie am ersten Tag leisten?

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  • Falcon37 13:07 | 25.09.2012

    keine unternehmergeführten Betriebe, sondern seelenlose Renditeobjekte für Anleger.
    Das stimmt so nicht und wird hier widerlegt: [URL]http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/der-preis-der-blue-jeans?documentId=11398300

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  • kalweit 12:59 | 25.09.2012

    Zitat: ohmotzky
    das dieser Hersteller im Verkauf teurer ist als andere Marken
    Das mag sein. Aber die Mehrheit kann sich weder diese noch andere Marken für den Alltag leisten. Im Gegensatz zum genannten deutschen Beispiel, sind die "Anderen" keine unternehmergeführten Betriebe, sondern seelenlose Renditeobjekte für Anleger. Solange man aus heißer Luft Geld machen kann, wird diese Welt nicht besser werden. Da kann noch so viel Bier am Stammtisch vernichtet werden. Es wird sich nichts ändern.

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  • ohmotzky 12:47 | 25.09.2012

    Zitat: kalweit
    Es gibt meines Wissens nur noch einen Textilhersteller in Deutschland. Und bei dem kosten die Klamotten gut das 10fache wie beim China-Discounter. Insofern müssten 80% der Deutschen nackt rum laufen.
    Wäre mir neu das dieser Hersteller im Verkauf teurer ist als andere Marken welche allerdings in Billiglohnländern produzieren lassen.......

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