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180 Tage Windows Vista: Laut Microsoft (bisher) sicherer als Windows XP, Linux & Co.

22.06.2007 | 11:55 Uhr |

Windows Vista ist nunmehr seit sechs Monaten auf dem Markt. Microsoft nutzt die Gelegenheit um einen Blick auf die Sicherheit des Betriebssystems zu werfen und vergleicht die Sicherheit von Windows Vista mit der Sicherheit anderer Betriebssysteme. Das Ergebnis: Im Vergleich zu Windows XP, Linux und MacOS X schlägt sich Windows Vista gut. Jedenfalls dann, wenn man die Anzahl der bekanntgewordenen und geschlossenen Lücken innerhalb der ersten sechs Monate nach Erscheinen der jeweiligen Betriebssysteme betrachtet.

Nachdem Windows Vista nunmehr seit sechs Monaten für Unternehmenskunden verfügbar ist, hat Jeff Jones, Microsofts Director der Trustworthy Computing Group, ein Resümee über den bisherigen Stand der Sicherheit des Betriebssystems gezogen.

Dazu verglich Jones die innerhalb der ersten sechs Monate nach dem Erscheinen eines Betriebssystems aufgetauchten Sicherheitsprobleme. Im Vergleich zu Windows XP, Linux und MacOS X kommt Jeff Jones zu einem positiven Ergebnis für Windows Vista. Demnach seien für Windows Vista innerhalb der ersten sechs Monate insgesamt vier Sicherheits-Bulletins veröffentlicht worden und mit den dazugehörigen Sicherheits-Updates seien 12 Sicherheitslücken geschlossen worden. Hinzu kämen noch 15 Sicherheitslücken, die zwar bekannt, aber noch nicht innerhalb der ersten sechs Monate geschlossen worden sind. Jones weist hier darauf hin, dass nur eine von diesen Lücken als hoch gefährlich eingestuft worden ist, während vier Lücken ein Rating von „Medium“ und zehn ein Rating von „Low“ zugewiesen wurde.

Ein Rückblick auf Windows XP zeigt, dass seinerzeit innerhalb der ersten sechs Monate viel mehr Sicherheitslücken gestopft werden mussten. Das Betriebssystem erschien im Oktober 2001 und bereits vor dem Erscheinen waren drei Sicherheitslücken im Internet Explorer bekannt geworden, die durch ein Update geschlossen wurden, das ebenfalls vor der Veröffentlichung von Windows XP vorlag. Außerdem mussten innerhalb der ersten 180 Tage insgesamt 36 Sicherheitslücken geschlossen werden, von denen 23 als hoch gefährlich eingestuft worden waren. Drei Sicherheitslücken waren zwar bekannt, aber für sie konnte Microsoft innerhalb der ersten sechs Monate kein Sicherheits-Update bereitstellen. Diese Lücken wurden also später geschlossen.

Bei anderen Betriebssystemen kommt Jones zu folgenden Ergebnissen. Auch hier wird jeweils betrachtet, wie viele Sicherheitslücken innerhalb der ersten sechs Monate nach Verfügbarkeit des jeweiligen Betriebssystems bekannt und geschlossen wurden.

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