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15 Prozent der Anwender klagen über Sicherheitsprobleme

19.10.2004 | 12:35 Uhr |

Malware, Identitäts-Diebstahl und Kreditkartenmissbrauch gehörten zu den häufigsten Sicherheitsproblemen, mit denen sich deutsche Internet-Anwender im vergangenen Jahr herumplagen mussten.

Rund 15 Prozent der Internet-Nutzer hatten nach einer Pilotstudie des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Wiesbaden im vergangenen Jahr Sicherheitsprobleme. Die meisten der Betroffenen klagten über den Befall mit Computerviren, deren Vernichtung sie viel Zeit gekostet habe. Etwa vier Prozent gaben an, dass ihre persönlichen Daten im Internet missbraucht worden seien, gab das Destatis am Dienstag bekannt. Der Missbrauch von Kreditkarten trat bei einem Prozent auf, allerdings mit teils erheblichen Konsequenzen für die Betroffenen.

Das Risiko steigt nach Information des Destatis mit der Surf-Dauer. Von den Nutzern, die zehn und mehr Stunden pro Woche im Internet verbrachten, war knapp ein Drittel von Sicherheitsproblemen betroffen. Beschränkte sich der Zugriff auf zwei Stunden wöchentlich, sank die Zahl auf zehn Prozent.

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