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1000-Mark-DSL-Werbung von Streamgate abgemahnt

16.08.2001 | 16:22 Uhr |

Streamgate darf ab sofort nicht mehr mit dem Motto "6 oder 1000" werben. Das Unternehmen versprach, innerhalb von sechs Wochen einen DSL-Anschluss einzurichten. Sollte die Frist nicht eingehalten werden, konnte sich der jeweilige Kunde über 1000 Mark freuen. Hintergrund: Ein ungenannter Wettbewerber hat Streamgate abgemahnt.

Streamgate darf ab sofort nicht mehr mit dem Motto "6 oder 1000" werben. Hintergrund: Ein ungenannter Wettbewerber hat Streamgate abgemahnt. Das Unternehmen wirbt nun ab sofort mit dem Motto "DSL in sechs Wochen und keine 1000 Ausreden".

Dennoch verspricht Streamgate: " Wenn es jetzt auch keinen Tausendmark-Schein zu gewinnen gibt: Wer sich für einen DSL-Anschluss von Streamgate entscheidet, gewinnt immer und fährt auf der Überholspur, da er die europaweit innovativste DSL-Lösung erhält. Denn Streamgate bietet als erster bis zu 1024 kbit/s schnellen Downstream und gleichzeitig Telefonie über DSL."

In einer ersten Reaktion bedauerte die Streamgate AG, dass Sie Ihren Kunden dieses Angebot nicht mehr unterbreiten kann, steht aber weiter zu der Aussage, einen Anschluss innerhalb von sechs Wochen ab Vertragsschluss bereitstellen zu können.

Streamgate hatte unter dem Motto "6 oder 1000" mit Kunden gewettet, ihnen einen DSL-Anschluss in sechs Wochen bereitstellen zu können oder bei Nichterfüllung 1000 Mark zu zahlen.

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