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100 Tage Elektro-Schrott-Gesetz

04.07.2006 | 11:50 Uhr |

Bitkom: Altgeräte-Entsorgungskonzept hat seine Bewährungsprobe bestanden.

Seit gut 100 Tagen läuft die operative Entsorgung von Altgeräten im Rahmen des Elektro- und Elektronikgeräte-Gesetzes (ElektroG). Laut Bitkom hat das Konzept seine Bewährungsprobe bestanden. Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) regelt die Entsorgung von rund 1,1 Millionen Tonnen gebrauchter Geräte, wie Kühlschränke, Fernseher, Computer oder Handys. Seit dem 24. März 2006 können Verbraucher ihre Geräte nicht mehr in den Restmüll werfen, sondern sind verpflichtet, diese bei den Kommunen in die getrennte Erfassung zu geben. Dazu können sie je nach Gemeinde die kostenlosen Abgabestellen nutzen oder die Altgeräte abholen lassen.

Die Verbraucher können beim Umweltschutz mithelfen, wenn sie die Altgeräte in die hierfür vorgesehenen Systeme geben. Für alle weiteren Schritte wie Logistik, Sortierung, Demontage und Recycling sind die Hersteller verantwortlich. Die Kosten der künftigen Rücknahmesysteme betragen für die Industrie voraussichtlich zwischen 350 und 500 Millionen Euro jährlich. Die Kosten für die Entsorgung liegen bei den überwiegend ins Gewicht fallenden größeren Geräten bei 8 Euro für eine Waschmaschine, 15 Euro für einen Kühlschrank oder rund 10 Euro für einen Fernseher.

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