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100-Dollar-Laptop vorgestellt: Abfuhr für Apple

Die Organisation "One Laptop per Child" hat jetzt Details zu den geplanten Computern für Schulen in der Dritten Welt vorgestellt. Die Rechner werden mit Linux ausgeliefert, nicht mit Apple OSX.

Die Organisation „One Laptop per Child“ (OLPC) hat jetzt Details zu den 100-Dollar-Laptops bekannt gegeben, über die wir schon berichtet hatten. Anlässlich eines Treffens mit UN-Generalsekretär Kofi Annan führte Nicolas Negroponte, Begründer des MIT-Media Lab den giftgrünen Prototyp vor und präsentierte technische Details zu dem Projekt.

Die Geräte sollen mit einem AMD-500-MHz-Prozessor ausgestattet sein und über einen 1 GB großen Flash-Speicher verfügen, der statt einer Festplatte zur Datensicherung dient und das Betriebssystem enthält. Der niedrige Preis von 100 Dollar kann jedoch nur erreicht werden, indem kein TFT zum Einsatz kommt, sondern ein spezieller billig zu produzierender Matrix-Bildschirm, der neben einem hochauflösenden Schwarz-weiß-Modus über einen Farbmodus mit niedrigerer Auflösung verfügt. Die Entwicklung des Bildschirms bereitet aber offenbar mehr Probleme als erwartet, teilte das MIT mit, zumal man derzeit den angestrebten Preis von 35 Dollar noch nicht erreiche.

Seinen Strom soll das Gerät entweder über ein Netzteil oder über eine Handkurbel beziehen, ähnlich wie man dies von Radiogeräten kennt, die in der dritten Welt zum Einsatz kommen. Eine Minute Kurbeln soll dabei für rund 10 Minuten Energie bereitstellen. Die hierfür angebrachte Kurbel dient übrigens in ausgeklapptem Zustand als Stütze. Zusätzlich wird der Laptop über ein Wifi-Modul verfügen, um Internet-fähig zu sein und mindestens zwei USB-Ports bieten.

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