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Analysten zweifeln an Apples iPhone-Absatzzielen

25.02.2008 | 12:22 Uhr |

Zehn Millionen iPhones will Apple im Jahr 2008 verkaufen. Da ist ein ehrgeiziges Ziel und Analysten zweifeln daran, ob Apple diese Zahl erreichen wird. Die Zahlen sind allerdings selbst nicht unumstritten.

Unter Marktanalysten gibt es derzeit eine fast schon bizarre Diskussion darüber, ob Apple zehn Millionen iPhones im Jahr 2008 verkaufen kann. Diese Vorgabe stammt angeblich von Apple selbst, doch die Zahl selbst ist umstritten.

Die Verkaufszahlen für das iPhone steigen seit dem zweiten Quartal 2007 kontinuierlich. Im vierten Quartal 2007 konnte Apple knapp über 2,3 Millionen iPhones absetzen. Für 2008 hat Steve Jobs angeblich eine Gesamtverkaufszahl von zehn Millionen iPhones vorgegeben.

Diese Zahl könnte Apple erreichen, wenn bestimmte Faktoren greifen würden. Beispielsweise könnten eine deutliche Preisreduzierung oder neue Modellvarianten den Absatz fördern. Insgesamt zweifelt der eine oder andere Marktbeobachter allerdings daran, dass Apple dieses Absatzziel erreichen kann.

Apples Vorgabe von 10 Millionen verkauften iPhones für 2008 ist allerdings nicht unumstritten. So behaupten einige, dass Steve Jobs mit dieser Aussage missverstanden wurde und Apple angeblich nur insgesamt zehn Millionen iPhones seit dem Verkaufsstart bis Ende 2008 verkaufen wolle. Diese Zahl erscheint allerdings angesichts der bereits im Jahr 2007 erreichten Absatzzahlen als zu niedrig angesetzt.

Wieder andere Beobachter interpretieren Steve Jobs dahingehend, dass Apple Ende 2008 ein Prozent des weltweiten Handy-Marktes mit seinen iPhones beherrschen möchte. Eines allerdings ist trotz dieses Zahlengeschiebes unbestritten: Das iPhone trägt wesentlich zu Apples Gesamtumsatz und zum Unternehmenserfolg bei.

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