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10 Jahre Haft für DoS-Attacken

14.03.2001 | 11:47 Uhr |

In Australien will man der Cyber-Kriminalität an den Kragen. Neue Gesetze mit einem deutlich erhöhtem Strafmaß sollen vor DoS-Attacken und ähnlichen Vergehen abschrecken. Die neuen Gesetze sollen noch in diesem Jahr in Kraft treten.

In Australien will man der Cyber-Kriminalität an den Kragen. Neue Gesetze mit einem deutlich erhöhtem Strafmaß sollen vor DoS-Attacken und ähnlichen Vergehen abschrecken. Die neuen Gesetze sollen noch in diesem Jahr in Kraft treten.

Die Staatsanwälte schlagen unter anderem bis zu zehn Jahre Haft als Strafe für DoS-Attacken vor. Für den Straftatbestand der "Modernen Sabotage" sollen bis zu 25 Jahre Freiheitsentzug drohen.

Den Anlass, die bestehende Gesetzgebung zu überdenken, lieferten die zahlreichen Internet-Attacken des vergangenen Jahres. Diese hätten "alles, von kommerziellen Websites bis zu Regierungseinrichtungen und Business Mail-Systeme betroffen", wie der australische Justizminister Chris Ellison meint.

Außerdem plane man künftig auch den Besitz und den Handel mit Cracker-Software unter Strafe zu stellen. Dadurch solle schon im Vorfeld eine Attacke unterbunden werden. Bis zu drei Jahre Haft sind dafür vorgesehen. (PC-WELT, 14.03.2001, hc)

'Cyber-Krieg' soll in Deutschland geprobt werden (PC-WELT Online, 11.03.2001)

Sind Hacker Terroristen? (PC-WELT Online, 20.02.2001)

Attack-Sites für Info-Krieg (PC-WELT Online, 04.12.2000)

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