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1.500 Sicherheitslücken kosten Google 828.000 Dollar

10.06.2013 | 11:33 Uhr |

Seit Jahren zahlt Google den Findern von Sicherheitslücken Geld. Nun hat das Unternehmen die Belohnungen teils deutlich erhöht. Vor allem Cross-Site-Scripting-Lücken will Google damit schließen.

Seit November 2010 belohnt Google Finder von Sicherheitslücken bei Google-Diensten finanziell. Seitdem sind Google zufolge über 1.500 Entdeckungen an Mountain View gemeldet und von Google dafür 828.000 US-Dollar an über 250 Personen gezahlt worden. Manche der Finder spenden ihre Belohnung für Hilfsprojekte - etwa an ein Schulprojekt in Afrika.

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Nun hat Google die Belohnungen erhöht, weil es immer schwerer sei Bugs und Sicherheitslücken zu entdecken. Wer nun eine Cross-Site-Scripting-Lücke findet, erhält von Google statt 3.133,70 US-Dollar stolze 7.500 Dollar. Zumindest, wenn die Lücke auf accounts.google.com zu finden ist. Sind Gmail oder Google Wallet betroffen, darf sich der Finder über 5.000 Dollar freuen. Früher gab es dafür 1.337 Dollar. Sonstige Google-Dienste bringen dem Finder der Lücke 3.133,70 Dollar, statt wie bislang 500 Dollar.

Die maximale Summe für Login-Mogeleien und Informationslecks beträgt nun ebenfalls 7.500 Dollar statt wie bislang 5.000 Dollar. Wer eine Lücke entdeckt, kann sie an security@google.com melden.

Wie beurteilen Sie die Belohnungspraxis von Google? Ist das Modell vorbildhaft oder würden Sie anderweitig gegen Sicherheitslücken ankämpfen? Teilen Sie uns Ihre Meinung als Kommentar zu diesem Artikel oder direkt auf unserer Facebook-Seite mit.

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