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Sony Ericsson erwartet Gewinnrückgang

Im laufenden Quartal rechnet Sony Ericsson mit einem Gewinnrückgang. Grund dafür seien Marktveränderungen im Mittel- und Highend-Segment Europas, wo Sony Ericsson einen überdurchschnittlich hohen Marktanteil habe. Vor allem die sinkenden Preise machen dem Hersteller zu schaffen. Offizielle Geschäftszahlen werden am 23. April 2008 veröffentlicht.

Sony Ericsson hat einen Ausblick auf die Geschäftszahlen des 1. Quartals gegeben und die Euphorie nach dem erfolgreichen Abschluss 2007 leicht gedämpft. Demnach erwartet der Hersteller im laufenden Quartal ein "bescheidenes Wachstum" im Mobilfunkabsatz, das sich negativ auf die Einnahmen auswirkt. Ein geringeres Marktwachstum bei Mittelklasse- und Highend-Geräten führe zu einem Rückgang des durchschnittlichen Verkaufspreises von 125 Euro im 4. Quartal auf 120 Euro im aktuellen Zeitraum.

Nach Aussage von Sony Ericsson President Dick Komiyama befindet sich der Mobilfunkmarkt im Wandel. Diese Entwicklung zeige sich besonders im Mittel- und Highend-Segment des europäischen Marktes, wo das Joint Venture einen überdurchschnittlich hohen Marktanteil hat. Die Strategie des vergangenen Jahres, das Portfolio breit aufzustellen, werde 2008 fortgesetzt. Schließlich plant Sony Ericsson bis 2011 zum drittgrößten Hersteller aufzusteigen und Motorola hinter sich zu lassen.

Als Teil dieser Strategie habe man für das laufende Jahr bereits 15 neue Modelle vorgestellt, mit Windows Mobile konzentriert sich der Hersteller auf eine neue Zielgruppe. Durch geringere Verkaufspreise erwartet Sony Ericsson ein Nettoeinkommen zwischen 150 und 200 Millionen Euro, der Gewinn im 4. Quartal 2007 betrug 373 Millionen Euro. Die offiziellen Geschäftszahlen für das 1. Quartal präsentiert das Unternehmen am 23. April 2008.

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