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HP führt laut Gartner im weltweiten Server-Markt

26.08.2010 | 15:55 Uhr |

Die Marktforschungs- und Beratungsfirma Gartner hat ihre Zahlen zum weltweiten Server-Markt im zweiten Quartal veröffentlicht.

Mit 27,1 Prozent mehr verkauften Stückzahlen und 14,3 Prozent mehr Umsatz sehen die Gartner-Zahlen auf den ersten Blick sehr erfreulich aus - dabei darf man aber natürlich nicht vergessen, dass im Vorjahr die Finanz- und Wirtschaftskrise die Investitionsbereitschaft der Server-Käufer drückte. Im zweiten Quartal 2010 zählte Gartner jedenfalls 2,14 Millionen verkaufte Server, mit denen die Hersteller gut elf Milliarden Dollar erlösten.

Ansonsten setzen sich die bereits seit geraumer Zeit bekannten Trends sattsam fort. "Die x86-basierenden Systeme wuchsen im zweiten Quartal nach verkauften Einheiten um 28,9 Prozent und beim Umsatz um 37 Prozent. Für die Unix-Systeme mit RISC/Itanium ging es weiter abwärts mit Rückgängen von 16,5 Prozent bei den Stückzahlen und 8,8 Prozent weniger Herstellerumsatz als im Vorjahreszeitraum", kommentiert der Gartner-Analyst Jeffrey Hewitt.

In der Kategorie "andere" CPUs, die primär Großrechner (Mainframes) erfasse, seien die Einnahmen gegenüber der vergleichbaren Vorjahreszeit um 22,8 Prozent gefallen. Hier dürfte sich primär die Kaufzurückhaltung der IBM-Kundschaft niederschlagen, die auf die neue Generation "zEnterprise" wartete.

Auf Seiten der Hersteller führt Hewlett-Packard (HP) mittlerweile sowohl nach Umsatz wie auch nach Stückzahlen das Ranking an, gefolgt von der IBM respektive Dell. Beim Umsatz konnten im zweiten Quartal aus den Top 5 Dell, Fujitsu und HP zulegen, die verkauften Stückzahlen steigerten Dell, Fujitsu, HP und auch IBM. Sowohl beim Umsatz als auch bei den abgesetzten Einheiten bergab ging es einzig für den Sun-Microsystems-Käufer Oracle.

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