Apple
Verleger sind gegen Kauf-Zwang auf dem iPad
Der europäische Verband der Zeitungsverleger (ENPA) hat Apple aufgefordert, die angekündigten Einschränkungen für die Verlage fallen zu lassen.
Sie sollen selbst entscheiden können, über welches Geschäftsmodell und zu welchem Preis sie ihren Kunden Inhalte anbieten. "Zeitungsverlage sollten frei entscheiden können, welches Bezahlmodell sie ihren Kunden anbieten, und den Preis dafür verhandeln können" heißt es in einer Mitteilung des Verbandes, dem über 5200 Verlage aus 23 Mitgliedsstaaten der EU angehören.
Mitte Januar hatte Apple angekündigt, dass ab Juni kostenlose Abo-Modelle verboten sind. Jede Zeitungsausgabe soll kostenpflichtig sein - unabhängig davon, ob es sich um Inhalte einer Printzeitung handelt, die der Kunde vielleicht schon gekauft hat. Außerdem verlangt das Unternehmen, dass die Verlage innerhalb ihrer Apps neben eigenen Vertriebswegen auch einen Kauf über den iTunes Store anbieten müssen. Bei den sogenannten In-App-Käufen kassiert Apple 30 Prozent Provision für das Bereitstellen der Inhalte und die Abrechnung.
Neben den Zwang stört die Verlage auch, dass sie bei In-App-Käufen keine Hoheit über die Kundendaten haben. Es sei wichtig, dass die Verlage und Redakteure ihre Leser kennen, so der ENPA. Dazu sei eine enge Verbindung zu den Abonnenten nötig. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger trifft sich heute, um über das weitere Vorgehen gegen Apple zu beraten. Im März soll das Thema nach Angaben des Handelsblatt auch auf dem Treffen des Weltverbandes der Zeitschriftenverleger zur Sprache kommen.



09.02.11
Es stellt sich hier die Frage, ob Apple mit seinen Vorschriften nicht gegen das Wettbewerbsrecht verstösst. Ich bezweifle, dass Apple damit vor Gericht durchkäme.
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09.02.11
Die spielen sich auf, als hätten sie den Markt im Griff, der Schuss geht garantiert nach hinten los.
Ein Monopol heutzutage aufzubauen, halte ich für sehr schwer, wenn nicht für Unmöglich.
Die Marktgesetze werden Apple überrollen.
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09.02.11
Wieso können die Verlage das nicht? Sie können doch darauf verzichten, ihre Zeitungen über das Apple Geschäftsmodell zu vertreiben. Entweder zieht dann auf Dauer der Verlag, oder Apple den kürzeren.
Wie ich schon öfter sagte, der Markt wird es regeln.Markt wird es regeln.
Bisher war Apple jedenfalls mit seinem Geschäftsmodell erfolgreich, was die Zukunft bringt, weiß niemand von uns.
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09.02.11
Die "Wettbewerbsverzerrung" kommt den kleinen zu Gute, für die die 30% Abgabe immer noch günstiger sind, als eine eigene Infrastruktur für den Vertrieb zu unterhalten. Die großen sehe ihre Felle weg schwimmen.
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09.02.11
von der benutzer seite gesehen ist mir überhaupt nicht klar wie sich die app geschichte durchsetzen konnte. da darf man x verschiedene apps runterladen und in den speicher quetschen, die prinzipiell alle das selbe machen; wozu? was bringts?
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09.02.11
"App" klingt cooler als "Programm". Mir erschließt sich der ganze Wahn auch nicht. Offensichtlich halten viele Hersteller/Anbieter ihre Kunden für so blöde, dass sie nicht mal mehr eine Adresse in einen Browser tippen können. Aber Verdummung war schon immer das beste Mittel, um Menschen abhängig zu machen und ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
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09.02.11
Das hast Du falsch formuliert.
Offensichtlich sind die Kunden so blöde, das sie den Herstellern alles abkaufen. Hauptsache Hip.
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10.02.11
Mich kotzt das alles so an, ich kann es nicht mehr hören, ich werde mir nie und nimmer irgendwas von Apple kaufen - und selbst nicht mal wenn es keine anderen Computer mehr geben sollte!
Den alten IPod-Klassik der bei mir im Schrank rumliegt, weil man den kaputten Akku nicht tauschen kann - werde ich demnächst rituell verbrennen.
Gruß kingjon
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10.02.11
Was denen Ihr gutes Recht ist. Sie bieten den Anbietern, egal ob Zeitung Spiel oder Musik, eine Plattform, über die sie ihre Dinge vertreiben können. Dazu läuft die Abrechnung über Apple, somit muss sich der vertreiber auch darum nicht kümmern. Service kostet eben Geld.
Wenn ich über Amazon oder Ebay Dinge vertreibe, muss ich auch Gebühren entrichten.
Das ärgerliche ist im Moment noch, dass ich verschieden Zeitungen (oder andere Dinge) über Firefox und Co (noch) kostenlos bekomme, da sehe ich nicht ein, dass ich bei Apple Geld zahlen soll. Nur wird sich immer mehr übers Netz abspielen und eine Firma kann nun mal nicht ohne Einnahmen existieren. Sobald sich die Preise angeglichen haben, ist es dem Verbraucher egal, über welche Plattform er seine Dinge bezieht.
Solche Sätze haben oft nur eine begrenzte Haltedauer. Nie ist oft relativ kurz, das habe ich auch schon mehrfach hier im Forum gesehen.
Nie mehr Dell.
Nie mehr Nokia.
Nie mehr Amazon.
Nie mehr Ebay.
Die Firmen haben's überstanden und wachsen weiter, außer Nokia, die haben zu kämpfen, liegt aber nicht an "nie mehr", sondern weil sie den Zug der zeit verschlafen haben. Das wiederum kann man bei Apple nicht sagen, die waren und sind in vielen Dingen Vorreiter. Das richtige Produkt zur richtigen Zeit mit der richtigen Strategie.
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10.02.11
Die betonung liegt hier wohl eher auf "auch".
Apple will sich für jeden Pfurz bezahlen lassen, gängelt seine Kunden mit z.B nicht autauschbaren Akkus, nicht kompatibler Hardware u.s.w.
Applejünger glauben an das nonplusultra, nichtappler glauben da an Schrott, der verkauft wird.
Ich halte die Firmenpolitik von Apple für überholt, ich glaube, das Apple das nicht lange so weitermachen kann.
Irgendwann fällts auch dem letzten auf.
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10.02.11
Ob es Schrott ist, was Apple verkauft, wage ich zu bezweifeln. Schrott würde sich zu den preisen nicht so lange am Markt halten.
Dann werden sie wohl anders weitermachen, bisher hatte die Firmenpolitik aber Erfolg und Apple zählt mit zu den erfolgreichsten Firmen der letzten Jahre.
Wenn man Rennen gewinnen will, sollte den Gaul reiten, so lange er gut läuft, wenn er dann mal abgeritten ist, muss man umsatteln.
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10.02.11
Ich halte die Geschäftspolitik von Apple auch für äusserst unsympathisch. Aber dass es irgenwann auch dem letzten auffällt, bezweifle ich sehr. Denn Albert Einstein hat einmal gesagt: [COLOR="Blue"]Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. [/COLOR]
Deshalb ist es durchaus möglich, dass das Geschäftsmodell von Apple sich auch weiterhin bewährt.
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10.02.11
Nicht nur das, es wird sicherlich auch kopiert werden.
Klar ist es unsympathisch wenn ich für irgendetwas bezahlen muss. Aber das ist ja wohl nicht nur bei Apple so.
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10.02.11
Ob ich für irgendwas bezahlen muss oder die Geschäftspolitik einer Firma, da besteht doch wohl ein Unterschied.
Für mich ist es nicht unsympathisch für Ware, die ich haben will zu bezahlen.
Es ist nur unsympathisch für Ware zu bezahlen mit der ich nur was anfangen kann wenn ich zusätze kaufe und für jeden Furz den der Firmeninhaber lässt bezahlen muss.
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10.02.11
das ist aber nicht unbedingt und ausschließlich apple anzulasten. das können die diversen spieleproduzenten auch ganz gut
oder noch besser: das spiel zwar gratis hergeben, aber dafür die ingame items zu apothekerpreisen verkaufen US-Handelsaufsicht soll In-App-Käufe untersuchen
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10.02.11
Da merkt keiner, was für eine Verarsche da läuft.
Es sind Verkaufpraktiken, da wird nicht betrogen.
Es werden doch nur Kinder geschröpft.
Die spinnen, die Amis.
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10.02.11
Bisher habe ich noch kein App. gekauft.
Will ich allerdings mein bezahltes Auto nutzen, muss ich regelmäßig Sprit kaufen. Es gibt sicherlich noch andere Dinge im Leben, die ich nur nutzen kann, wenn ich noch Zubehör dazu kaufe.
Ich finde es nach wie vor nicht verwerflich, wenn jemand Geld dafür nimmt, dass ich meine Ware auf seiner Plattform anbiete. Das Geschäftsmodell gibt es doch schon länger, eigentlich sogar schon vor den Zeiten des Internets.
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10.02.11
Vielleicht solltest du mal in eine gute Rechtschreib-App investieren, dann hört es endlich mit deinen komischen Fehlern auf!
Aber andere Hersteller bieten die Apps ja auch kostenlos an, waren muss es denn Apple machen?
Und das, wobei der Herausgeber der App und für zb. eine Zeitschrift/Tageszeitung gar kein Geld will - darum geht es ja auch.
Gruß kingjon
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10.02.11
Ja, es gibt Hersteller, die bieten ihre Programme kostenlos an, nennt sich glaube ich, Freeware. Dann gibt es wieder Hersteller, die nehmen Geld für ihre Programme. Auch bei Apple gibt es kostenlose Programme, habe mir vor ein paar Tagen einen Taschenrechner herunter geladen, kostenlos.
Zudem muss niemand seine Produkte über die Apple Plattform anbieten, wenn jemand es trotzdem macht, hat er sicherlich seine Gründe. Ich lese keine kostenpflichtige Zeiung auf meinem iPad. Sehr wohl habe ich aber Kostenpflichtige Lektüre abonniert, aber nicht über Apple.
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10.02.11
Das passiert doch schon. Der Jobs hat als erster erkannt, dass das MS-Geschäftsmodell ein Auslaufmodell ist. Es ist doch viel lukrativer, die Geräte mit einem OS auszustatten, das eben nur auf diesem Gerät lauffähig ist und über einen "App Store" die genehme Software zu kontrollieren. HP -immerhin der größte PC-Hersteller- zieht mit dem Touchpad jetzt nach und der Rest wird auch irgendwann mal anfangen zu rechnen.
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10.02.11
Die Apps bekommt man doch aber nur über Apple.
Soweit ich mich informiert habe, steht auch so im Manual.
Gruß kingjon
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10.02.11
Trotzdem muss ich sie ja nicht dort anbieten. Wenn ich als Verleger meine, ich will meine Zeitung verschenken, weil werbefinanziert, und über den AppStore geht das nicht, dann müssen die Inhaber von Appleprodukten eben auf meine Zeitung verzichten, oder ich bringe Sie in einem Format auf den Markt, der auch über Safari lesbar ist.
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11.02.11
Man stelle sich vor, MS ließe es mit dem IE nur zu, auf eine Website zu gehen wenn der Betreiber und User dafür an MS Geld bezahlen würde - unmöglich!
Aber dieser machtsüchtige Apfel kommt damit durch... das ist der einzige Grund:
...und kein anderer - damit sollen sie nicht durchkommen dürfen.
Gruß kingjon
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11.02.11
Das ist ungefähr so, als wenn ich mir ein Auto kaufe und dann noch extra Geld hinlegen muss, dass ich außer rechts auch noch links abbiegen kann. Wenn ich dann ganz stolz losfahre, muss ich beim ersten Regen feststellen, dass es besser gewesen wäre auch gleich noch Scheibenwischer zu kaufen.
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11.02.11
So eine Zeitungs-ver-App ist ja nicht einmal ein Programm - das ist nur Bild mit einer dahinter liegender Verlinkung zu einer bestimmten Adresse und dessen Inhalt im entsprechend dafür gestylten Browser darzustellen, mehr nicht.
Und dafür noch Geld zu verlangen ist eine Frechheit, in etwa so- das Mozilla auf einmal Geld dafür nimmt das ich ein Lesezeichen speichern darf
Es gibt ja noch ganz andere, umfangreiche Apps, da ist es dann auch gerechtfertigt dafür Geld zu nehmen.
Gruß kingjon
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11.02.11
Nun, rechts und Links abbiegen geht genauso, wie auch der Scheibenwischer. Will ich aber einen Anhänger ziehen, muss ich mir die Anhängerkupplung und auch den Anhänger kaufen. Treibstoff muss ich auch kaufen. Ach nee, für die Standardfahrten ist der beim Apfel ja schon dabei
Zitat: kingjon
Ich glaube, die Zeitungen nehmen ihren Anteil des Geldes gerne mit. Ist ja auch in Ordnung, ich biete eine Zeitung an, die kostet Geld.
Nun besitzt Apple den Kiosk, über den die Zeitung verkauft wird. Der Verlag spart den Transport, Druckkosten und so weiter. Dafür verdient der Kioskbesitzer 30% vom Umsatz, mit diesen 30% deckt er seine kosten und der Rest ist Gewinn. Was ist daran verwerflich?
Es wird keiner gezwungen, in den Apple Kiosk zu gehen, es wird niemand gezwungen, seine Produkte in dem Kiosk zum Verkauf anzubieten. Ist so, wie im realen leben. Bei meinem Zeitschriftenhändler erhalte ich auch nicht alle Zeitungen und kostenlos gibt es nur Zeitungen, die rein durch Werbung getragen werden.
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