Top 5 der Hersteller
iPhone überholt Blackberry
Im dritten Quartal 2010 ist Apple zum viertgrößten Handy-Hersteller der Welt aufgestiegen und an den Blackberrys von Research in Motion (RIM) vorbeigezogen.
Zu diesem Ergebnis kommen die Marktforscher von IDC nach Auswertung der Verkaufszahlen. Für den Aufstieg von Apple ist der iPhone-Absatz verantwortlich, der sich innerhalb eines Jahres fast verdoppelt hat. Lieferte Apple im dritten Quartal 2009 noch 7,4 Millionen Geräte aus, waren es im selben Zeitraum dieses Jahres schon 14,1 Millionen. Der Marktanteil stieg auf 4,1 Prozent.
Unangefochtener Spitzenreiter bleibt weiterhin Nokia. Obwohl der Marktanteil auf 32,4 Prozent fiel, hat das finnische Unternehmen fast zwei Millionen Handys mehr verkauft als im Vorjahresquartal. Auf Platz zwei liegt Samsung. Beim koreanischen Hersteller stiegen nicht nur die Absatzzahlen von 60 auf 71,4 Millionen verkaufte Geräte, sondern auch der Anteil am Markt von 20 auf 21 Prozent. Wesentlich schlechter lief es in diesem Jahr für LG Electronics. Neben sinkenden Verkäufen (3,2 Millionen Geräte weniger), fiel auch der der Marktanteil um 2,3 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent. Sony Ericsson hat es noch schlimmer erwischt - der Erfinder der Walkman- und Cybershot-Handys ist gar nicht mehr in den Top 5 vertreten. Motorola, ehemals drittgrößter Handy-Hersteller der Welt, laüft bei IDC ebenfalls unter "sonstige Hersteller".
Obwohl Apple den Erzrivalen RIM vom vierten Platz verdrängt hat, konnte der Blackberry-Hersteller in diesem Jahr einen Marktzuwachs von 0,7 Prozentpunkten verzeichnen. Auch die verkauften Stückzahlen stiegen auf 12,4 Millionen an - 3,9 Millionen mehr als im Vorjahresquartal. IDC fand außerdem heraus, dass der Zweikampf zwischen Google Android und iOS auf unterschiedlichen Kontinenten von verschieden Herstellern ausgetragen wird. So waren in Nordamerika HTC und Motorola dominant, während in Westeuropa neben HTC vor allem Samsung die Google-Flagge hoch hielt.


