Telekom, Vodafone & Co.
Mobilfunker verpflichten sich zur Umsetzung von NFC-Diensten
Die Idee von Google, den Funkstandard NFC in Mobiltelefone zu integrieren, hat Rückendeckung durch internationale Schwergewichte bekommen.
Eine Reihe weltweit führender Mobilfunkanbieter hat sich zur Umsetzung der NFC-Technologie (Near Field Communications) verpflichtet. Zu den Bekennern des Standards gehören Netzbetreiber wie Deutsche Telekom, Vodafone oder Telefonica. Die kommerzielle Einführung von NFC-Diensten ist ab 2012 geplant.
Near Field Communication (NFC) ist ein Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten über kurze Strecken. Anders als bei Bluetooth ist dafür keine vorherige Anmeldung erforderlich, um die Geräte zu paaren. NFC soll Services wie bargeldlose Zahlungen, Informationsaustausch zwischen Geräten oder Zugangskontrollen zu Fahrzeugen und Hotels ermöglichen. Der Funkstandard gilt als vergleichsweise sicher, weil die Sendeleistung extem klein ist und ein Angreifer sehr nahe sein muss, um die Übertragung zu belauschen.
Der Weltverband der Netzbetreiber GSMA wird dafür die nötigen Zertifizierungs- und Prüfungsstandards ausarbeiten, damit die weltweite Interoperabilität von NFC-Diensten sichergestellt werden kann. Die Interoperabilität ist für eine flächendeckende Einführung von NFC von entscheidender Bedeutung und wird Verbrauchern die Möglichkeit bieten, überall auf der Welt von NFC-Diensten zu profitieren - völlig unabhängig vom Betreibernetz oder dem verwendeten Gerät.


