Kein Investor
E-Noa-Tablet Interpad mit Android 3.0 auf Eis gelegt
Zur IFA 2010 hat die Kölner Firma e-noa das Android-Tablet Interpad vorgestellt, für das mit grenzenloser Freiheit geworben wurde. Doch nun folgt das Aus für den deutschen iPad-Rivalen wegen finanzieller Probleme.
Ursprünglich sollte das Interpad im Herbst 2010 mit Android 2.2 und für 399 Euro auf den Markt kommen. Ende des vergangenen Jahres haben die Entwickler dann bekannt gegeben, dass man stattdessen auf die neue Version 3.0 Honeycomb setzen möchte und den Verkaufsstart deshalb auf Anfang dieses Jahres verschiebt. Seitdem gab es weder auf der offiziellen Facebook-Seite noch auf der Homepage ein Update der Pläne.
Anscheinend wurde kein Investor gefunden, der die Produktion des Interpad von E-noa finanziert. Im Prinzip sei die Entwicklung aber abgeschlossen, teilte Kilic dem Blog Tablet Guys mit. Die technischen Daten waren durchaus vielversprechend: Neben einem Tegra 2-Chipsatz mit 1 Gigahertz, 1GB Arbeitsspeicher, WiFi, Bluetooth und 16GB internem Speicher (mit microSD erweiterbar), sollte auch ein USB- und HDMI-Ausgang an Bord sein. Eine UMTS-Variante "Interpad Street" mit GPS und Kamera war für 499 Euro geplant.
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