E-Ink-Paper
Das Handy der Zukunft ist aus Papier
Das Handy der Zukunft könnte hauchdünn und biegsam sein. An einem solchen Prototypen arbeiten derzeit die Wissenschaftler der Universität Queens in Kanada. In einem Video haben sie jetzt ihre vorläufigen Ergebnisse präsentiert.
Wie sieht das Handy der Zukunft aus? Dieser Frage gehen viele Forscher nach, aber die wenigsten können auch handfeste Ergebnisse vorlegen. Anders die Wissenschaftler der Universität Queens in Kingston, Kanada. Sie haben ein Smartphone entwickelt, das man einfach in die Geldbörse stecken kann, denn es besteht aus elektronischem Papier (E-Ink-Paper) und ist daher hauchdünn. Einen ersten funktionsfähigen Prototypen gibt es bereits.
Angst vor dem ungewollten Zerknittern des Gerätes muss man nicht haben – im Gegenteil. Das Papierhandy bietet ein 3,7 Zoll großes Display, auf dem Eingaben aber nicht wie gewohnt per Berührung gemacht werden, sondern durch Biegen. Etliche Sensoren registrieren Veränderungen der Oberfläche, derzeit kann der Prototyp 8 unterschiedliche Biegezustände unterscheiden.
Das perfekte Smartphone finden
Das Sony Ericsson Xperia X10 läuft mit Android 1.6. Ein Update auf 2.1 steht bereit. Die UVP beträgt 319 Euro.
Das HTC Wildfire läuft mit Android 2.1. Ein Update auf 2.2 soll kommen. Die UVP beträgt 279 Euro.
Samsungs Galaxy 3 i5800 läuft noch mit Android 2.1. Ein Update auf 2.2 soll kommen. Die UVP liegt bei 299 Euro.
Das LG E900 Optimus 7 ist eines der ersten Smartphones mit Windows Phone 7. Seine UVP beträgt 499 Euro.
Motorolas setzt bei dem Milestone 2 auf Android 2.2. Die UVP beträgt 550 Euro.
Nokia liefert das N8 mit Symbian 3 aus. Die UVP beträgt 489 Euro.
Auf dem RIM Blackberry Torch 9800 kommt Blackberry 6 zum Einsatz. Das Gerät kostet 550 Euro.
Auf dem HTC Desire HD kommt Android 2.2 zum Einsatz. Die UVP beläuft sich auf 599 Euro.
Apples iPhone 4 wird von iOS 4 angetrieben. Die 16-GB-Version kostet 629 Euro, die 32-GB-Version 739 Euro.
Ein spezieller Stylus soll in Zukunft Texteingabe ermöglichen. Roel Vertegaal, Forschungsleiter an der Queens Universität erklärt: "Das ist die Zukunft. Jedes Handy wird in 5 Jahren wie unseres aussehen." Bis dahin haben die Forscher aber noch einiges vor sich – mit dem Prototyp kann man derzeit nur über einen angeschlossenen PC telefonieren, Musik abspielen oder Kontakte speichern.


