Erdbeben
Apple reagiert aggressiv auf die japanischen Probleme
Nach Angaben des Analysten Brian White würde Apple die Situation im Krisen-geschüttelten Japan gut managen. In der Vergangenheit waren immer wieder Befürchtungen laut geworden, dass der iPhone-Hersteller durch das Erdbeben mit der Produktion nicht mehr hinterherkommen würde.
"Wie unsere Überprüfungen ergeben haben, geht Apple das Problem aggressiv an", so White. Das Unternehmen hätte zu sämtlichen Herstellern leitende Angestellte geschickt um sicher zu stellen, dass die Produktion nicht still steht. Außerdem hätte sich das Unternehmen aus Cupertino dazu bereit erklärt, Vorauszahlungen zu tätigen, sollte dies nötig sein.
Auch in Taiwan ist Apple aktiv geworden und hat dort eine sogenannte "3-Cover-Garantie" (Preis-, Kapazitäts- und Vorratssicherheit) mit einem nicht genannten Unternehmen erwirken können. "Dies könnte andere Technikhersteller blocken und Apple ein weiteres Wachstumspotential bescheren", meint der Analyst.
Außerdem hätte man mit dem taiwanischen Unternehmen AU Optronics einen zweiten iPad-Display-Produzenten gefunden, der angeblich jeden Tag bis zu 100.000 iPad-Displays herstellen kann. Um eine unterbrechungsfreie Display-Lieferkette zu sichern, ist Apple nach Informationen des Analysten sogar bereit, 300 bis 400 prozentige Prämien an das Unternehmen zu zahlen.
Apple Safari 5


