26.02.2011, 14:30

Andreas Seeger | areamobile.de

Acer Iconia

Doppel-Display-Riese ab März erhältlich

Mit 1499 Euro ist das Tablet nicht gerade billig. Für das Geld bekommt aber nicht nur ein Gerät mit einem spannenden Bedienkonzept, auch technisch hat das Iconia einiges zu bieten, zum Beispiel einen Intel Core i5-Prozessor und 4 Gigabyte Arbeitsspeicher.
Beide 14-Zoll-Bildschirme haben eine Auflösung von 1366x768 Pixel. Dabei wurde das Acer Iconia speziell für Mehrpunkt Multitouch-Steuerung auf einem Notebook mit zwei Displays angepasst. Um dies zu gewährleisten, besitzt das Gerät diverse Extra-Funktionen und Anwendungen. Die Zentrale für alle Touch-Funktionen, Steuerelemente und Anwendungen bildet der "Acer-Ring". Diese ringförmige Steuerkonsole erscheint, wenn mit allen fünf Fingern eine Greifbewegung auf dem Bildschirm ausführt wird. Mit dem Acer-Ring werden Anwendungen gestartet, indem der User durch die Vorschaukarten scrollt und mit der Fingerspitze auf die gewünschte Abbildung tippt. Zudem bietet der Ring schnellen Zugriff auf die virtuelle Tastatur, den Gesture Editor, den Window Manager und die Device Control Konsole.
Die virtuelle Tastatur lässt sich auf zwei Arten starten: Über den Acer-Ring oder indem beide Handballen auf das untere Display gelegt werden. Dabei erkennt das LCD die Handposition und startet die Volltastatur. Mit dem Gesture Editor kann jeder Nutzer individuelle Gesten festlegen, um bestimmte Anwendungen zu starten, Webseiten zu öffnen, den Desktop einzublenden oder den Computer zu sperren. Mit dem Window Manager lassen sich verschiedene Anwendungen auf den beiden Displays organisieren. Fenster und Applikationen können zwischen den beiden Bildschirmen verschoben werden, womit alle Inhalte sich immer an dem gewünschten Ort befinden. Zusätzlich können aktive Anwendungen durchsucht, Fenster in der Größe angepasst, an einem gewünschten Ort auf dem LCD angedockt oder geschlossen werden
Ursprünglich sollte das Gerät schon früher erscheinen, jetzt ist es endlich soweit. Ob sich der mutige Schritt, bei einem Notebook komplett auf eine virtuelle Tastatur zu setzen, gelohnt hat und den happigen Preis von knapp 1500 Euro rechtfertigt, wird sich nun zeigen.
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