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Windows NT / 95 / 98 / 2000 / ME Tipps & Tricks zu alten Windows-Systemen |
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Bootprobleme erkennen und beheben
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="http://www.ich-will-ins-inter.net/pcwelt/pcwelt.css"><div class="faq">
Bootprobleme___Ein Beitrag des "Best-Of-Teams" (BOT) ___ Update: 04.06.2006 Motivation: Um Bootprobleme zu beheben, ist es nicht verkehrt zu verstehen, wie der Startvorgang überhaupt abläuft. Denn je genauer man den Zeitpunkt des Problems eingrenzen kann, desto einfacher ist es, diesen zu beheben. Vereinbarungen: Für Registry-Werte gilt in diesem Thread: Normale Zahlen, z.B. 16, sind immer Dezimalwerte. Steht ein 0x davor, z.B. 0x16 , so handelt es sich um hexadezimale Werte. - Übung: Damit wäre 0x16(hex) = 22(dez). - In einem fast immer zugrundeliegenden (virtuellen) 32-Bit-Adressbereich 0x0000.0000... 0xFFFF.FFFF(= 4.294.967.295 = 4 GiBi -1) stellt also 0x8000.0000 (= 2.147.483.648 = 2 GiBi) den Anfang des System- / Treiber-Bereiches dar. - Bei genauer Betrachtung also manchmal die halbe Miete zur Problemlösung. Der Startvorgang eines X86 PC ___ allgemein Punkt 1 wird vom BIOS ausgeführt, das heißt, wenn es hier zu Fehlern kommt, ist das Betriebssystem „unschuldig“. Entweder sind die Bios-Einstellungen falsch, eine Karte / Kabel /RAM sitzen nicht richtig oder es liegt tatsächlich ein Hardwaredefekt vor. 1.0 POST (Power on Self Test)
1.1 (Optional) Initialisieren zusätzlicher Adapter mit eigenem BIOS, z.B. SCSI-Host-Adapter, PCI-RAID-Controller etc. In der Regel bootet ein PC zuerst von Diskette, dann CD/DVD und schließlich von der Festplatte. Die Bootreihenfolge läßt sich im BIOS konfigurieren. 2.0 Booten von Diskette 2.1 Es befindet sich keine Diskette im Laufwerk A --> weiter bei 3.0 2.2 Die Diskette ist nicht bootfähig. Das BIOS gibt in dem Fall eine Fehlermeldung aus, in etwa: „Kein System oder Datenträgerfehler.2.3 Die Diskette ist bootfähig, enthält aber keine Systemdateien. Dies ist bei jeder Diskette der Fall, die mit Windows NT, Windows 2000, Windows XP oder den Server-Varianten der genannten Windows-Versionen formatiert wurde, mit Ausnahme der Option „MS-Dos Startdiskette erstellen“. Der Bootsektor der Diskette gibt in dem Fall die Fehlermeldung „NTLDR Fehlt“ 3.0 Booten von CD/DVD Liegt eine Bootbare CD/DVD im Laufwerk, so wird diese gestartet. 4.0 Booten von der Festplatte ___2000, XP 4.1 Das Bios liest den Startcode aus dem Master Boot Record (MBR) in den Arbeitsspeicher und überläßt die Steuerung dem Code im MBR. 4.2 Es wird in der Partitionstabelle, die sich ebenfalls im MBR befindet nach einer Aktiven Primären Partition gesucht. 4.3 Ist keine Partition aktiv, oder fehlen Sektorinformationen bzw. sind diese beschädigt, so wird eine der folgenden Meldungen ausgegeben: „Ungültige Partitionstabelle“4.4 Wird eine aktive Partition gefunden, so wird der Startcode dieses Bootsektors in den Arbeitsspeicher geladen und übernimmt die Steuerung des Rechners. 4.5 Der Startcode des Bootsektors sucht die Datei NTLDR, wird diese nicht gefunden erscheint die Fehlermeldung: “NTLDR Fehlt“4.6 Ansonsten wird NTLDR ausgeführt. 5.0 Die NT-Bootloaderphase (NTLDR) 5.1 NTLDR schaltet den Prozessor vom Realmodus (8-Bit und 16-Bit Kompatibiliätmodus) in den Protected Modus (32-Bit), der Zugriff auf große Arbeitsspeicher zuläßt. Ab nun sind Bluescreens möglich. 5.2 NTLDR enthält rudimentäre Dateisystemtreiber für FAT12, FAT16, FAT32 sowie NTFS, diese werden nun geladen. 5.3 Lesen der BOOT.INI - siehe auch: BOOT.INI – Aufbau, Parameter etc. - NTLDR analysiert die BOOT.INI, um die Position der Startpartition des Betriebssystems zu ermitteln. 5.3.1 Bei Multibootkonfigurationen zeigt NTLDR ein Menü zur Auswahl des zu startenden Betriebsystems an. Wird hier eine Windows-NT Version gewählt, geht es wie bei der Einfachbootkonfiguration weiter. 5.3.2 Bei Einfachbootkonfigurationen wird nun NTDETECT.COM ausgeführt 5.4 NTDETECT.COM erfasst über den Aufruf von Firmwareroutinen des Systems Informationen zu der Installierten Hardware und gibt diese an NTLDR zurück, NTLDR speichert diese Informationen im Arbeitsspeicher. Von NTDETECT.COM erfasste Hardware-Informationen:
Zusätzlich sucht NTDETECT.COM während dieser Phase nach Informationen zum Hardware-Profil. Bei tragbaren Rechnern wählt NTDETECT.COM je nach Hardware-Status entweder das gedockte oder ungedockte Profil aus. 5.5 NTLDR lädt nun den Kernel und den HAL in den Speicher. 5.6 Kernel und HAL initialisieren nun eine Gruppe von Softwarekomponenten die als Windows-Ausführungsschicht (Windows Executive) bezeichnet werden. Diese verarbeitet Zugriffskonfigurationsinformationen die in der Registrierung gespeichert sind und startet Dienste und Treiber. 5.7 NTLDR liest diese Zugriffskonfigurationsdaten aus dem Registry-Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM welcher anhand der Datei %systemroot%\System32\Config\System erstellt wird, sodass NTLDR die beim Start zu ladenden Gerätetreiber ermittlen kann. Wichtige Unterschlüssel für die Zugriffskonfiguration der Registry sind:
NTLDR verwendet die im Wert Default angegebene Zugriffskonfiguration, es sei, denn es wurde vorher die Option „Letzte als Funktionierend bekannte Konfiguration laden“ im erweiterten Bootmenü gewählt. 5.8 Der Kernel verwendet nun die von NTLDR (der sie von NTDETECT.COM bekam) in den Arbeitsspeicher geschriebenen Hardwareinformationen zur Erstellung des Registry-Schlüssels HKEY_LOCAL_MACHINE\HARDWARE der, wen wundert es, Hardwareinformationen enthält. 6.0 Dienste, Treiber und etwas Registry (Der Startvorgang wird bei 7.0 fortgesetzt) 6.1 Treiber sind Komponenten für den Kernelmodus, die Geräte benötigen, damit sie unter einem Betriebssystem funktionieren können. 6.2 Dienste sind Komponenten, die Funktionen und Anwendungen des Betriebssystems unterstützen. 6.3 Treiber sind ebenfalls Dienste. 6.4 Es gibt 5 Starttypen für Dienste, diese werden durch Zahlen von 0 bis 4 in ____HKEY_LOCAL_MACHINE\ _______-> CurrentControlSet\ _______-> Services\ _______-> Dienstname im DWORD Start gespeichert.
6.5 Wichtige Werte für Einträge unter Dienstname im DWORD Type
6.6 Weitere Registry-Einträge unter Dienstname
7.0 Laden von Treibern 7.1 NTLDR durchsucht nun den Registry-Schlüssel HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services nach Treibern, deren Start Eintrag den Wert 0 oder 1 enthält und lädt diese in den Arbeitsspeicher. 7.2 NTOSKRNL.EXE startet den Sitzungsmanager. 8.0 Der Sitzungsmanager (SMSS.EXE) 8.1 Smss.exe erstellt nun die Systemumgebungsvariablen 8.2 Smss.exe startet nun den Kernelmodusabschnitt des Windows-Subsystems %systemroot%\System32\Win32k.sys Wir verlassen den Textmodus und wechseln in den Grafikmodus. 8.3 Smss.exe startet nun den Benutzermodusabschnitt des Windows-Subsystems %systemroot%\System32\Csrss.exe 8.4 Smss.exe startet nun den Anmelde-Manager %systemroot%\System32\Winlogon.exe 8.5 Smss.exe erstellt zusätzliche Auslagerungsdateien für den virtuellen Speicher 8.6 Verzögerte Umbenennung von Dateien die unter ____HKEY_LOCAL_MACHINE\ _______-> SYSTEM\ _______-> CurrentControlSet\ _______-> Control\ _______-> Session Manager\ _______-> PendingFileRenameOperations aufgeführt sind. Möglicherweise darf man hier dann gleich wieder neu starten 8.7 Smss.exe sucht nun in der Registry nach Dienstinformationen.
9.0 Der Anmelde Manager (Winlogon.exe) 9.1 Winlogon.exe startet das Dienste-Subsystem (Services.exe) auch „Dienststeuerungs-Manager“ genannt 9.2 Winlogon.exe startet die Locale Security Authority LSA (Lsass.exe) Ab hier trennen sich die Wege von Windows 2000 und Windows XP (und deren Servervarianten) Kurzfristig. Während Services.exe bei Windows 2000 erst die noch zu startenden Dienste initialisiert, pappt WindowsXP hier schon die Anmeldung hin, die restlichen Dienste werden erst nach eigentlichen Anmeldung gestartet, der Desktop vollkommen funktionslos hingepixelt. Das Suggeriert dem Benutzer das XP ganz doll tüchtig schneller bootet als 2000 9.2.1 (2000) Services.exe startet alle geladenen Dienste, die sich noch nicht im Status „gestartet“ befinden. 9.3 Winlogon.exe Analysieren der Tastenkombination STRG+ALT+ENTF, während das Dialogfeld „Anmeldung starten“ angezeigt wird. 9.3.1 (XP) Winlogon.exe zeigt den „Willkommen Bildschirm“ 9.4 Die Komponente GINA (Graphical Identification and Authentication) erfasst den Benutzernamen und das Kennwort und leitet diese an die LSA weiter. Hat man sich nicht vertippt wird der Zugriff entweder über das Kerberos V5-Authentifizierungsprotokoll oder über NTLM erteilt. 9.5 Winlogon informiert darüber, dass das Benutzerprofil geladen wird 9.6 Anzeigen des Desktops (Explorer.exe) 9.6.1 (XP) Services.exe startet alle geladenen Dienste die sich noch nicht im Status „gestartet“ befinden. 9.7 Winlogon aktualisiert die Zugriffskonfigurationen. Die Zugriffskonfiguration auf die der Registryeintrag LastKnownGood verweist, wird mit dem Inhalt des Eintrags Clone aktualisiert. 9.8 Einstellungen für Gruppenrichtliniern werden wirksam 9.9 Systemstartprogramme werden ausgeführt, Reihenfolge:
Dies sind die wichtigsten aber längst nicht alle Methoden <Irgendwas> Automatisch starten zu lassen. Fast jeder der X Dienste (Treiber) von AGP bis XMLPROV kann dazu genutzt werden um Programme zu starten. 10.0 Nun zum Beheben von Bootproblemen 10.1 Eingelegte Disketten sind immer dafür gut, den User an den Rand der Verzweiflung zu bringen. Das trifft insbesondere dann zu, wenn vorher an der Partitionstabelle herumgefummelt wurde und dann beim Neustart ein bedrohliches „Kein System oder Datenträgerfehler.Oder die sehr kurz gehaltene Fehlermeldung „NTLDR Fehlt“erscheinen. Ein Blick in das Diskettenlaufwerk ist also der erste Ansatzpunkt. 10.2 MBR Fehler 10.2.1 Fehler im Startcode des MBR 10.2.1.1 Der Startcode ist beschädigt oder der Startcode wurde durch einen Bootmanager überschrieben, z.B. LiLo. Bei Basisdatenträgern gilt: Ob man hier von einer DOS-Bootdiskette (getestet mit MS-DOS ab 5.0) mit per fdisk/mbr oder die Wiederherstellungskonsole von der Windows-CD bootet und fixmbr eintippt, bleibt jedem selbst überlassen. Beide Befehle machen exakt dasselbe, sie schreiben die ersten 446 Bytes des MBR neu, fassen die Partitionstabelle selbst aber nicht an. 10.2.1.2 Bei Dynamischen Datenträgern kommt man mit FDISK allerdings nicht weit. Hier bleibt nur die Wiederherstellungskonsole und fixmbr 10.2.2 Die Partitionstabelle ist beschädigt. Wer keine Sicherung des MBR parat und/oder die Daten im Kopf hat, der kann mit Bordmitteln nur neu anfangen. Der bessere Weg ist es, sich Testdisk zu besorgen, das Manual ausführlich zu lesen und bei Unsicherheiten niemals write auszuführen sondern vorher nachfragen. 10.3 Bootsektor Fehler 10.3.1 Der Startcode im Bootsektor ist beschädigt -> Wiederherstellungskonsole -> fixboot 10.3.2 Die Partition ist nicht Aktiv. -> MS-DOS Bootdiskette (ab Win95b) die FDISK enthält, fdisk FAT32 -> Ja, NTFS Groß -> Ja -> Punkt 2 -> Gewünschte Partition auswählen. Alternativ auch mit einem Live-Linux und CFDISK oder Barts PE-Builder mit Diskpart. 10.4 NTLDR Fehler NTLDR -Fehler können grundsätzlich bei allen vorherigen Punkten auftreten, sind diese Punkte gefixt… könnte es an der Datei selbst liegen. Mögliche Ursachen sind: Gelöscht, Beschädigt, (Doublespace|NTFS) Komprimiert, EFS-verschlüsselt 10.4.1 NTLDR ersetzen. Wiederherstellungskonsole -> copy x:\i386\ntldr c:\ wobei „x“ durch den Laufwerksbuchstaben des CD/DVD-Laufwerkes ersetzt wird. NTLDR Fehler können aber auch danach noch auftreten 10.4.2 (XP) BOOT.INI neu erstellen. Wiederherstellungskonsole bootcfg /rebuild 10.4.3 NTDETECT.COM ersetzen. Wiederherstellungskonsole copy x:\i386\ntdetect.com c:\ wobei „x“ durch den Laufwerksbuchstaben des CD/DVD-Laufwerkes ersetzt wird. Beim Ersetzen dieser Dateien ist immer die neueste, eingesetzte Windows-Version als Quelle zu nehmen. Mit Startdateien vom Windows Server 2003 startet auch problemlos Windows NT 4.0 Workstation, aber mit Startdateien von Windows 2000 Advanced Datacenter startet nicht einmal Windows XP-Home Edition 10.5 Registry-Probleme Grundsätzlich ist derjenige im Vorteil, der die Registry-Dateien regelmäßig sichert. Eine sehr gute Wahl ist ERUNT . Wichtig ist es, den Wiederherstellungsordner innerhalb des Windows-Verzeichnisses anzulegen, ansonsten hat man (vergl. 10.5.1.3.1, in diesem Zusammenhang auch für Windows 2000) keinen Zugriff darauf, wenn man die Wiederherstellungskonsole nutzt. (!) - Ein kompletter Registry-Export per Regedit.exe bzw. Regedt32.exe, wie er in Fachzeitschriften(?) oft vor supergeheimen RegHacks eingeschoben wird, ist vollkommen nutzlos. Beim Re-Import werden alte und neue Registry zusammengeführt, jeder seit dem Export hinzugefügte Schlüssel, RegSZ, RegBinary, RegDWORD, RegMultiSZ, RegExpandSZ verbleibt in der Registry. Besonders lustig wird das, wenn Admin Klaus exportiert und Admin Herbert das dann wieder importiert (!)10.5.1 Die Datei %sytemroot%\System32\config\system fehlt oder ist beschädigt. Drücken sie STRG+ALT+ENTF um den Rechner neuzustarten. Wenn diese Meldung auf dem Bildschirm auftaucht, muss man schon gut vorbereitet sein, um eine Reparaturinstallation (die funktionieren kann, aber nicht muss) zu vermeiden. Hier hilft auch die „Letzte als Funktionierend bekannte Konfiguration“ herzlich wenig, da diese in der Fehlenden/Beschädigten Datei gespeichert ist. Auf jeden Fall ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt um der Qualität der RAM-Steine mal etwas auf den Zahn zu fühlen. Memtest86 hilft dabei eventuelle Fehler aufzuspüren. Leider sind hier keine 100% Ergebnisse zu erwarten. Das Programm kann Fehler finden, es findet aber nicht alle. %systemroot%\Repair enthält eine meistens uralte Kopie der Registry, diese wird direkt nach der Installation angelegt. Nach Monaten ist diese sicher nicht mehr zu gebrauchen. Wer sein Windows erst vor 2 Stunden aufgesetzt hat, kann sein Glück jedoch versuchen. Wiederherstellungskonsole, Wir befinden uns im Windows-Verzeichnis. Code:
md tmp copy system32\config\system tmp\ copy system32\config\software tmp\ copy system32\config\sam tmp\ copy system32\config\security tmp\ copy system32\config\default tmp\ del system32\config\system del system32\config\software del system32\config\sam del system32\config\security del system32\config\default copy repair\system system32\config\ copy repair\software system32\config\ copy repair\sam system32\config\ copy repair\security system32\config\ copy repair\default system32\config\ 10.5.1.1 (2000) legt von sich aus überhaupt keine aktuellen Sicherungen der Registry an. Hat man hier nicht selbst eine Sicherung angelegt, dann bleibt nur die Reparatur Installation. Alle Service Packs und Updates müssen anschließend erneut installiert werden. 10.5.1.2 (XP SP2) Wer das Service Pack 2 für Windows XP über das Windows-Update installiert hat, braucht eine Reparaturinstallation gar nicht erst probieren, es klappt nicht. Hierfür bedarf es schon einer WindowsXP-CD mit integriertem ServicePack 2. Also nochmal laden. Wie man sich eine Windows XP CD mit integriertem ServicePack 2 erstellt beschreibt Microsoft im Knowledgebase Artikel 894947 Warum MS da allerdings erst umständlich beschreibt, wo man Barts Boot Image Extractor herbekommt und wie man dann das 2KByte große Bootimage von der CD extrahiert, statt es gleich als Download zu verlinken, geht in meinen Schädel nicht rein. BootXP.zip enthält genau diese 2 KByte. Analog gilt dasselbe für Windows Server 2003 mit SP1. Auch für diese CD kann das Bootimage von Windows XP verwendet werden. 10.5.1.3 (XP) Die Registry aus einem Sytemwiederherstellungspunkt reparieren. Klappt natürlich nicht, wenn die Systemwiederherstellung deaktiviert wurde! 10.5.1.3.1 (XP-Pro) Damit das Wiederherstellen der Registry in der Wiederherstellungskonsole klappt, muss ein Admin bei noch funktionierendem Windows irgendwann mal in den Gruppenrichtlinien rumgefummelt haben. ____Start -> Ausführen -> gpedit.msc _______-> Computerkonfiguration\ _______ + Windows-Einstellungen\ _______ + Sicherheitseinstellungen\ _______ + Lokale Richtlinien\ _______ + Sicherheitsoptionen und hier die Richtlinie „Wiederherstellungskonsole Kopieren von Disketten und Zugriff auf alle Laufwerke zulassen“ aktivieren. (weiter bei 10.5.1.3.3) 10.5.1.3.2 (XP-Home) Um den SET-Befehl zu aktivieren: ____Start -> Ausführen -> regedit _______-> HKLM\ _______ + SOFTWARE\ _______ + Microsoft\ _______ + Windows NT\ _______ + CurrentVersion\ _______ + Setup\ _______ + RecoveryConsole hier den DWORD SetCommand von 0x0 in 0x1 ändern. 10.5.1.3.3 (XP) Wiederherstellungskonsole Code:
set AllowAllPaths = TRUE cd „\system volume information“ dir Das Vorhandensein mehrerer dieser Ordner ist ein eindeutiges Indiz, das hier nicht nur eine Windows-Installation auf die Platte geschrieben worden ist. In dem Fall hilft nur Versuch und Irrtum. Die nächste Hürde ist das abtippen eben dieser MachineGuid. Code:
cd _restore(74F5DAA6-8FCD-4E02-874A-B920C0FFFFFF) dir cd rp40 dir Wird hier kein Ordner SNAPSHOT gelistet war der Punkt ein Griff ins leere. Man wähle dann den laut Datum etwas älteren RP, solange bis ein SNAPSHOT Ordner vorhanden ist. Code:
cd .. cd rp39 dir cd snapshot dir Wer die folgenden Befehle vorher in eine Datei "A:\regrestore.txt" geschrieben hat, der kann sich einiges an Tipparbeit sparen per: Code:
md \windows\tmp copy _registry_machine_sam \windows\tmp\ copy _registry_machine_security \windows\tmp\ copy _registry_machine_software \windows\tmp\ copy _registry_machine_system \windows\tmp\ copy _registry_user_.default \windows\tmp\ cd \windows\tmp ren _registry_machine_sam sam ren _registry_machine_security security ren _registry_machine_software software ren _registry_machine_system system ren _registry_user_.default .default cd .. md fail copy system32\config\system fail\ copy system32\config\software fail\ copy system32\config\sam fail\ copy system32\config\security fail\ copy system32\config\default fail\ copy tmp\system system32\config\ copy tmp\software system32\config\ copy tmp\sam system32\config\ copy tmp\security system32\config\ copy tmp\default system32\config\ 10.6 STOP Fehler (Bluescreen of Death) 10.6.1 STOP-Fehler Festplatte und Dateisysteme 10.6.1.1 STOP 0x00000024 NTFS_FILE_SYSTEM Ntfs.sys ist komprimiert, beschädigt oder Fehlt. ____Wiederherstellungskonsole _______->copy x:\i386\ntfs.sys %Systemroot%\System32\Drivers\ 10.6.1.2 STOP 0x00000050 PAGE_FAULT_IN NONPAGED_AREA wird angzeigt wenn angeforderte Daten im Speicher nicht gefunden werden. Ursachen: Beschädigtes NTFS-Volume, Viren, RAM-Fehler (Hauptspeicher, L2-Cache, VideoRAM), Treiberproblem. Abhandlung darüber würde den Rahmen vollends sprengen -> MS-Knowledge Base Suchworte: 0x50 winnt win2k winxp. Wird ein Dateiname als Verursacher genannt, dann diesen mit eingeben. 10.6.1.3 STOP 0x00000077 KERNEL_STACK_INPAGE_ERROR Seite mit Kerneldaten konnten aus der Auslagerungsdatei nicht zurückgelesen werden. Ursachen: Fehlerhafte Sektoren auf der Festplatte, lose Kabel, SCSI-Terminierung fehlerhaft, Resourcenkonflikt mit Speicherkontroller und natürlich fehlerhaftes RAM. 10.6.1.4 STOP 0x0000007A KERNEL_DATA_INPAGE_ERROR Seite mit Kerneldaten konnten aus der Auslagerungsdatei nicht zurückgelesen werden. Ursachen: Fehlerhafte Sektoren auf der Festplatte, Datenträgercontroller defekt, RAM. Anhänge Versions-Bezeichnungen Nichts => Gilt für alle 2000 => die ganze Familie (Prof./Server/adv./Datacenter) XP => die ganze Familie (Home/Prof./Server 2003) XP-Pro => ! NUR (XP-Pro, Server 2003) XP-Home => NUR (XP-Home) Abkürzungen ___ (gesammelt) Niemand scheitert an Registry-Kürzeln, insbesondere nicht in den Anfängen oder in akuter Gefahr! - Trotzdem + sofern oben verwendet, seien sie jedoch HIER aufgeführt. HKLM ___steht für ___HKEY_LOCAL_MACHINE HKCU ___steht für ___HKEY_CURRENT_USER ___ ...wird auf Zuruf bzw. Bedarf fortgesetzt Abgesang: Ein BOT -Artikel ist als Thread stets geschlossen. - Änderungswünsche, Ergänzungen etc. sind ausdrücklich erwünscht im Smalltalk [FAQ] Bootprobleme. Daher auch bitte keine Mitteilungen per PN oder Mail. </div> |
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