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  #1 (permalink)  
Alt 14.03.2009, 13:02
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Begriffserklärung Digital/Analog

Hallo leute
ich weiß das sone Beiträge nicht gerne gesehen sind aber ich habe wirklich schon lange gegoogelt und nichts gefunden was mir wirklich weiter geholfen hätte...
Ich bin Schüler und jetzt gerade in der 10ten Klasse, das heißt der MSA steht vor der Tür... Ich muss eine Präsentation über das Thema Digital vs Analog halten und hab auch schon ein recht gutes Inhaltsverzeichnis wie ich finde... Auf jeden fall würde ich die Begriffe Digital bzw Analog erklären aber ich finde zu Analog keine Erklärung die ich verstehe... Bei Wikipedia wird man aufs "Analogsignal" bzw "Digitalsignal" weitergeleitet und diese Texte sind für mich alles andere als leicht zu verstehen... Wenn also jemand so nett wäre mir Analog bzw Digital zu "erklären" wäre ich echt Dankbar... Wenn jemand irgendwie nen Techniklexikon oder so kennt wäre ich auch über den Link dankbar...
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  #2 (permalink)  
Alt 14.03.2009, 13:17
Benutzerbild von daboom
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Analog heißt, ein Signal ist zeitlich und wertmäßig unendlich genau aufgelöst. Mit anderen Worten:

Bei einem analogen Signal kannst Du zwischen zwei beliebigen Zeitpunkten immer wieder einen dritten Zeitpunkt ausfindig machen. Genauso verhält es sich im Wertebereich. Beispiel: Zwischen 1,04V und 1,03V gibt es immer 1,035V

Im digitalen Bereich ist das anders: Dort findet sowohl im Zeit- als auch im Wertebereich eine Abtastung statt, wodurch nur eine begrenzte Anzahl an möglich Werten hierfür zur Verfügung stehen.

Ein gutes Beispiel sind Audiodaten:

Analog, z.B. von Kassette oder Schallplatte, handelt es sich um eine mehr oder weniger direkte Übersetzung der physikalischen Gegebenheit des Tonträgers (Rillenverlauf bei Schallplatte, Magnetfelder bei Kassette) und diese werden so in ein elektrisches Signal umgewandelt, liegen damit also analog vor.
Im Digitalbereich hast Du z.B. eine WAV-Datei auf der Platte. In dieser sind lediglich Samples (also Abtastwerte) eines Audiosignals gespeichert. Beispielsweise bei 44100 Hz und 16-bit, werden pro Sekunde 44100 Werte mit 2^16 (65536) möglichen Werten gespeichert. Durch den D/A-Wandler der Sounkarte werden diese treppenartig wieder in ein Analogsignal überführt, welches dann zum Lautsprecher geht.

Der Clou ist, dass analoge Daten sich über die Zeit verändern (Magnetfelder werden schwächer usw.), was zu einem kontinuierlichen Datenverlust führt. Bei digitalen Daten, bleibt zumindest der Grunddatensatz (z.B. das, was auf der Platte gespeichert ist) immer EXAKT gleich. Lediglich bei der Umwandlung kann es z.B. zu Unterschieden zwischen verschiedenen Soundkarten kommen.
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Geändert von daboom (Morgen um 25:03 Uhr).
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  #3 (permalink)  
Alt 14.03.2009, 13:23
Benutzerbild von kikaha
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Such mal hier
http://www.allerwelt-lexikon.de/lexikon/digital.htm

Ich hab 9 Knochen mehr im Kopf, ich denke noch Mechanisch
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  #4 (permalink)  
Alt 14.03.2009, 13:28
Benutzerbild von deoroller
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Uhren mit Analoganzeige und Digitalanzeige.
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  #5 (permalink)  
Alt 14.03.2009, 13:31
Benutzerbild von daboom
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Zitat:
Zitat von deoroller Beitrag anzeigen
Uhren mit Analoganzeige...
Aber nur welche, wo die Zeiger nicht "springen"
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Geändert von daboom (Morgen um 25:03 Uhr).
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  #6 (permalink)  
Alt 14.03.2009, 14:46
Viertel Gigabyte
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Beiträge: 4.725
Hallo!

Es ginge auch einfacher:
Bei einem Glasthermometer mit Ausdehnungsflüssigkeit und Kapillare ist das Volumen und damit der Flüssigkeitsstand in der Kapillare stets analog zur Temperatur. Es gibt keine Sprünge oder Raster, sofern man von der Quantentheorie absieht. Gleiches gilt für die Krümmung von Bimatallen in gleichnamigen Thermometern.
Bei einem Thermometer mit digitaler Anzeige (Ziffern) erfolgt die Mesuung auch analog über einen Sensor, dessen elektrische Parameter von der Temperatur abhängig sind. Sich daraus ergebende elektrische Größen (Spannung, Strom) werden mittels Analog-Digital-Wandler mit genau für dieses System gültigen Formeln in Ziffernbeträge umgerechnet und zur Anzeige gebracht. Im PC ist das auch so.
Gruß Eljot
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  #7 (permalink)  
Alt 14.03.2009, 15:49
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Registriert seit: 07.2006
Ort: Bärlin - Mein Name ergibt einen Sinn
Beiträge: 1.904
Hier ist im Übrigem mal mein Inhaltsverzeichnis:
Was ist "Analog"?
Was ist "Digital"?
Digitale- VS Analogesignalübertragung vom Bildsignal am Bsp Computer
-DVI
-HDMI
-VGA
Digitale- VS Analogesignalübertragung vom Tonsignal am Bsp Computer
-SPDIF
-Cinch
Analoge- vs Digitalefotografie
Analoge/Digitale Informationsübertragung
Analoges/Digiales Fernsehen
Analog-/Digitalrechner
Habt ihr noch evtl aktuelle ereignisse die in die Richtung gehen oder Ideen die ich einbringen könnte? Danke für die Hilfe... Find ich super geht ja immerhin um meine Zukunft
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  #8 (permalink)  
Alt 15.03.2009, 02:55
Gesperrt
 
Registriert seit: 02.2004
Ort: 84130 Dingolfing
Beiträge: 120
Idee

Zitat:
Zitat von VinceBär Beitrag anzeigen
Auf jeden fall würde ich die Begriffe Digital bzw Analog erklären aber ich finde zu Analog keine Erklärung die ich verstehe... Bei Wikipedia wird man aufs "Analogsignal" bzw "Digitalsignal" weitergeleitet und diese Texte sind für mich alles andere als leicht zu verstehen...
Hallo,

dies ist ein unerschöpfliches Thema.

Fakt ist, daß wir ( die Erde, Menschen, Tiere, Pflanzen ) und das uns bekannte Universum analog funktionieren.
Alles andere ( Digital ) ist künstlich, so wie Plastik.

Digital ist z.B. in Sachen Musik nie ein Original, sondern ein wie
auch immer annähernd berechneter Wert, mit Datenreduzierung.
Digitaltechnik ist billig herstellbar, hat durchaus seine Vorteile.
Lachhaft hingegen sind die Abtastraten von nur 44.1kHz/48kHz welche bei herkömmlichen Musik-CDs etc. verwendet werden.
( darum klingen die in der Regel CDs im Vergleich zu Schallplatten ziemlich dumpf/matt - ohne räumliche Tiefe )

Stammt noch aus der Digitalsteinzeit Anfang/Mitte der 80iger Jahre.
Um eine annähernd wahrheitsgetreue Wiedergabe zu gewährleisten sollte
die Abtastfrequenz bei mindestens 786kHz liegen.

Trotzdem ist auch dies nicht das Original ( Analog ), denn im Gegensatz zu Digital
gibts bei Analog keine Zwischenräume, seien sie noch so klein.
Dadurch läßt sich ein Digitalsignal wesentlich leichter manipulieren als
als Analog.

Anbei ein vielleicht interessanter Link.
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  #9 (permalink)  
Alt 15.03.2009, 04:08
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Beiträge: 1.874
Zitat:
Zitat von Georg12 Beitrag anzeigen
...Digital ist z.B. in Sachen Musik nie ein Original, sondern ein wie auch immer annähernd berechneter Wert, mit Datenreduzierung...
Das stimmt so nicht ganz.
Elektronisch produzierte Musik kann direkt digital gespeichert werden und ist damit das Original.
Und die Datenreduzierung findet natürlich auch beim analogen Speichern statt. Bei beiden eine Frage des Aufwandes.
Und warum sollte es bei digital keine Zwischenräume geben? "Kein Wert" ist ein Zwischenraum, ob analog oder digital.

Eine Konzertaufnahme ist natürlich zuerst immer analog. Das Mikrophon (wie das Ohr) kann ja nur analoge Schallwellen empfangen, die analog gespeichert werden, als modulierte Schallwellen, oder digital, als zeitliche Abschnitte aus jeder einzelnen Schallwelle.

Beim Tütä der Feuerwehr würde eine digitale Abtastrate von 1Hz reichen... bei Musik ist es "etwas" mehr...

Aber hier geht es ja primär um den PC, der verlangt keine gefühlten Zwischenwerte, sondern digitale Ja/Nein.
Sofern die Uebertragung des Signals überhaupt richtig funktioniert, ist sie bei digital vollkommen verlustfrei, bei analog gibt es immer Uebertragungs- und Verarbeitungsverluste.

@VinceBär > Du solltest bei Wiki auch den "Siehe auch..." unten auf der Seite folgen.
Ich denke zum Beispiel, dass "Analog-Digital-Umsetzer" oder "Digital-Analog-Umsetzer" (und andere) für Nichtfachleute das Thema besser erklären. Wenn man nicht verstehen will, ist das natürlich anders...

Gruss Urs
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  #10 (permalink)  
Alt 15.03.2009, 12:00
Gesperrt
 
Registriert seit: 02.2004
Ort: 84130 Dingolfing
Beiträge: 120
Zitat:
Zitat von Urs2 Beitrag anzeigen
Und die Datenreduzierung findet natürlich auch beim analogen Speichern statt. Bei beiden eine Frage des Aufwandes.
Gruss Urs
Hi Urs,

ich weiß nicht was Du unter Datenreduzierung verstehst, aber beim analogen
Speichern ist dies vom Prinzip her nicht der Fall.
Dort gibt es natürliche Verluste, ( z.B. beim Speichern auf Band oder sonstige analoge
Medien ) aber keine schon vorher berechnete zwangsweise
Datenreduzierung wie bei Digital, bzw. digitalen Datenträger.

Digitale Musik gibt es in der Wirklichkeit nicht, sondern ist immer künstlich hergestellt. ( Datenrate )
Selbst wenn man alles von Anfang an digitalisiert, spätestens der Lautsprecher ist der beste nebenbei natürliche Digital-Analogwandler.

Allerdings habe ich von so manchen unbedarften schon gehört, daß aus deren
Soundanlagen, Digitalton aus den Boxen kommt.
Hier hat die Gehirnwäsche der Industrie über die letzten 20 Jahre voll
zugeschlagen.
Aber aus den meisten heutigen Anlagen kommt ohnehin nur noch Sound,
aber kein wirklicher Klang mehr ...

Ich habe die Anfrage so verstanden, daß es um den Unterschied geht.
Der Unterschied ist letztendlich, Analog ist gleichmäßig fließend/unendlich,
Digital kennt im Prinzip nur 2 Zustände, nämlich 1 und 0.
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