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Smalltalk Diskussionen und Unterhaltungen


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  #511 (permalink)  
Alt 08.02.2012, 13:51
Benutzerbild von Andy.Reddy
Megabyte
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Registriert seit: 12.2005
Ort: /home/berlin/treptow-koepenick
Beiträge: 1.199
Zitat:
Wer als "Privater" einfach nur ein OS haben möchte, ohne etwas beizutragen und ohne sich für die Materie zu interessieren, soll doch bei seinem vorinstallierten Windows bleiben. Oder sich nen Mac kaufen.

Amen
liebe Schwestern und Brüder Amen ....

Aber selbst in der Linux-Community gibt es immer wieder heftige Kontroversen darüber.
Einerseits die User die sich rege beteiligen - andererseits die User die sich über die "weltfremden" Entwickler aufregen und erwarten, dass sie ein einwandfrei funktionierendes System ohne jede Eigenleistung (muss man sich mit den Mist etwa auch noch beschäftigen?) bekommen.

Gruß Andy.Reddy
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:~> ./LinuxLoser && OberDAU
Linux 3.1.10-1.9 ---- KDE 4.8.3
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  #512 (permalink)  
Alt 03.03.2012, 14:09
Benutzerbild von tempranillo
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Registriert seit: 07.2009
Beiträge: 2.121
Di erste Beta von Ubuntu 12.04 ist erschienen. Ein Filmchen zu dem neuen Head-Up-Display gibt's hier:
http://www.zdnet.de/news/41560578/er...oad-bereit.htm
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"Neutrino!" - "Wer ist da?" - "Toc, toc."
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  #513 (permalink)  
Alt 02.04.2012, 08:41
Benutzerbild von tempranillo
Megabyte
 
Registriert seit: 07.2009
Beiträge: 2.121
Zitat:
Über die oft genannten Codecprobleme wundere ich mich auch.
Verlege das mal von hier
http://www.pcwelt.de/forum/linux-dis...ml#post2591398
an den Stammtisch, damit mein Kommentar nicht wieder als OT auf der Wiese landet.

Im Internet halten sich IT-Märchen über Jahre. Sie müssen nur griffig sein. Dazu gehört auch der Spruch, Mint sei besonders für Anfänger geeignet, weil verschiedene Codec vorinstalliert seien.

Das hat für mich etwa Überhebliches, unterstellt es doch dem Einsteiger eine gewisse Doofheit. Ich bin mir sicher, dass jeder halbwegs interessierte Einsteiger ganz schnell rausbekommt, wie er Codecs nachinstalliert.

Ubuntu erkennt außerdem, welche Codecs fehlen und bietet die Installation an. Ich denke, man sollte Einsteigern doch wohl zutrauen, für diese Prozedur zweimal auf "OK" und einmal auf "Anwenden" zu klicken.
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  #514 (permalink)  
Alt 02.04.2012, 11:26
Benutzerbild von T-Liner
Viertel Gigabyte
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Ort: östlich des Rheins
Beiträge: 3.565
Hi Tempranillo

Zu dem "griffigen Systemen" kann ich auch Einen "ablassen".

Hab mal Bekannte mit ner "Ultimate Edition" versorgt .
Man waren die begeistert , das alles lief .
Ende von Lied :
Da alles funktionierte , wurde sich um das System (und wie man was installiert , usw..) nicht gekümmert.
Als dann mal einiges nicht mehr so klappte , wurde einfach ne neue Version der Edition herruntergeladen , und die Welt war wieder in Ordnung.

Ich find's also eigendlich besser , wen es irgendwo hängt .
Dann muß man sich auch mal damit beschäftigen.
Und z.B. das mit dem Codecdownload bei Ubuntu , find ich Klasse .
Das fehlt mir auf diese Art doch etwas bei SUSE .
Mint hab ich auch auf einem Stick zum probieren . Na,ja , ganz nett.

MfG T-Liner
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Keine Brust kann so flach sein , wie einige Unterhaltungen .
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  #515 (permalink)  
Alt 02.04.2012, 12:15
Benutzerbild von root
Moderator
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Registriert seit: 06.2007
Beiträge: 1.299
Zitat:
Da alles funktionierte , wurde sich um das System (und wie man was installiert , usw..) nicht gekümmert.
Als dann mal einiges nicht mehr so klappte , wurde einfach ne neue Version der Edition herruntergeladen , und die Welt war wieder in Ordnung.

Ich find's also eigendlich besser , wen es irgendwo hängt .
Dann muß man sich auch mal damit beschäftigen.
Die Problematik besteht eben darin, dass sich viele Nutzer nicht mit dem System auseinandersetzen wollen. Was schon bei Windows schadet (sorglos alle möglichen Programme installieren), ist bei GNU/Linux besonders problematisch.
Das fängt schon bei der Softwareverwaltung an. Wie werden z.B. Programme installiert? Welche Pakete kann ich bedenkenlos deinstallieren? Von den Grundlagen an bis hin zu Optimierungen muss der Nutzer bereit sein, ständig dazuzulernen.
Bei der Administration des Betriebssystems wird es früher oder später auch notwendig sein, Konfigurationsdateien zu bearbeiten, auch als root. Die notwendigen Werkzeuge wie Grundlagen der Shell oder die Bedienung eines Konsolen-Texteditors (und wenn es nur nano ist), sollten eigentlich zu den Standardkenntnissen gehören, wenn man sich ernsthaft mit GNU/Linux auseinandersetzen will.
Und das sind jetzt nur wenige Beispiele. Natürlich kann man von einem Einsteiger nicht verlangen, all diese Dinge sofort zu kennen, aber eine gewisse Lernbereitschaft sollte schon vorhanden sein.

Gruß, root
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  #516 (permalink)  
Alt 02.04.2012, 15:11
Viertel Gigabyte
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Registriert seit: 07.2001
Ort: Saaristomeri
Beiträge: 2.791
Du hast damit stringent begründet, warum Linux immer nur eine Randerscheinung unter den Betriebssystemen bleiben wird!
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  #517 (permalink)  
Alt 02.04.2012, 15:33
Benutzerbild von root
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Registriert seit: 06.2007
Beiträge: 1.299
Ehrlich gesagt hab ich damit kein Problem.

In der Vergangenheit gab es bereits so viele Versuche, eine besonders einsteigerfreundliche Distribution zu entwickeln. Ob GoboLinux mit dem veränderten Verzeichnisbaum, Suse mit YaST oder Ubuntu. Der von den Distributoren erhoffte Nutzeransturm blieb aus. Natürlich hat YaST den Einstieg enorm erleichtert und Ubuntu hat in vergleichsweise kurzer Zeit einen solchen Anstieg an Bekanntheit erreicht, wie vielleicht nie eine Distribution zuvor, aber unter den grafischen Konfigurationstools arbeitet eben kaum etwas anderes als bei Gentoo, Debian, Slackware und anderen Distributionen. Und wem die grafischen Programme nicht genügend Einstellungsmöglichkeiten bieten, dem bleibt nichts anderes als Konsole und Konfigurationsdateien.

Und mal etwas anderes: Nebenprodukte dieser Vereinfachungsversuche sind sogenannte Tweak-Tools und Konfigurationssysteme, die nicht nur entfernt an die Windows-Registry erinnern. Also darauf kann ich gerne verzichten.

Gruß, root
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  #518 (permalink)  
Alt 02.04.2012, 19:00
Benutzerbild von tempranillo
Megabyte
 
Registriert seit: 07.2009
Beiträge: 2.121
Zitat:
Ehrlich gesagt hab ich damit kein Problem.
Ich auch nicht.

Rein objektiv betrachtet braucht kein Heimanwender wirklich eine Linux-Distri. In aller Regel hat er schon Windows und damit geht es ja auch.

Also sollte ein gewisses Interesse an der Materie da sein und die Bereitschaft, Neues zu lernen (ja, man kann mit Linux sehr viel über PCs lernen).

Codecs sind ein gutes Beispiel. Es ist ja keine Schikane, dass viele Distris verschiedene Codecs nicht vorinstallieren. Der interessierte User lernt also quasi nebenbei einiges über freie und proprietäre Software, über fragwürdige Software-Patente und so weiter.

Irgendeine Distri mal so aus Langeweile zu installieren, ohne sich auch nur ansatzweise mit der Materie zu beschäftigen kann daher nicht reichen. Und Anwenderfreundlichkeit hin und her, aber diese Blindflüge enden eh meist im Daten-GAU.

Und dann war natürlich das blöde Linux schuld.
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  #519 (permalink)  
Alt 02.04.2012, 19:19
Viertel Gigabyte
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Ort: Saaristomeri
Beiträge: 2.791
Ich denke halt an Versuche, Linux in etwas größerem Stil einzusetzen; z.B. in München. Wenn man den Usern aber entgegenhält "Die Problematik besteht eben darin, dass sich viele Nutzer nicht mit dem System auseinandersetzen wollen.", dann sehe ich ein, dass Linux seine Grenzen hat. Die Leute, die bei ihrer Arbeit gezwungen sind, einen Rechner zu benutzen, wollen (und sollen) mit ihm arbeiten, aber nicht "sich mit dem System auseinandersetzen"!
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  #520 (permalink)  
Alt 02.04.2012, 19:52
Benutzerbild von root
Moderator
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Beiträge: 1.299
Was solche großen Projekte wie in München betrifft: Da sieht die Situation meiner Ansicht nach etwas anders aus. Die Systeme sind da in der Regel bereits vollständig eingerichtet von Administratoren, die sich damit auskennen. Wer dann damit arbeitet, hat nichts mit Systemeinstellungen zu tun. Und wenn etwas nicht funktioniert, dann wird sowieso der Admin gerufen.
Im öffentlichen Dienst hat freie Software meiner Meinung nach großes Potential, z.B. durch Kostenersparnis, höhere Flexibilität durch Anpassbarkeit und Unabhängigkeit von bestimmten Unternehmen.

Gruß, root
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