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Thema: Automount? Wie weit?
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27.02.2002, 16:20 #1
Automount? Wie weit?
Hallo,
ich mitlerweile einigen meiner Verwandten Windoof durch LINUX ersetzt. dafon sind aber nicht alle von dem Mount- und Unmountvorgang begeitert. Besonders das Unmounten der Diskette wir öfters mal vergessen, um mir jammern sie dann wieder die ohren voll was für ein Sch*** das doch ist.
Ich hab mal vor einiger Zeit etwas von einen Automounter gehört. Wie weit ist die Entwicklung von dem Packet? Ist da auch ein Autounmounter mit dabei? Disketten und CD-Roms sollten halt bedienbar sein wie bei Windoof. Also z.B. wenn man auf /floppy zugreift wir die Disk gemountet. Sobald der Schreibvorgang abgeschlossen ist wir wieder ungemountet. Usw.. Gibt sowas oder ist sowas in Entwicklung?
Mike
---
Suse7.3
Mandrake 8.1
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28.02.2002, 19:55 #2
Kbyte
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- Beiträge
- 205
Es gibt dazu Supermount. Du musst dafür leider den Kernel patchen und rekompilieren. Ein Howto und die Homepage von Supermount gibt es unter:
http://www.pl-berichte.de/t_system/supermount.html
Eine andere Lösung ohne den Kernel patchen zu müssen ist autofs, ein Dämon. Er sollte bei deiner Distribution eigentlich dabei sein. Anleitung speziell für SuSE gibts unter:
http://sdb.suse.de/de/sdb/html/ke_autofs.html
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01.03.2002, 07:31 #3
Byte
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- 11.2001
- Beiträge
- 59
hi,
Automount
Wenn man Windows gewohnt ist, erscheint der Umgang mit Wechselmedien unter Linux recht umständlich. Bei jedem CD-Wechsel muß man das Gerät erst umständlich "umounten" und neu anmelden. Eine komfortable Lösung für dieses Problem ist das Programm Automount. Es ist in den meisten Linux - Distributionen enthalten, aber nicht aktiviert. Automount bewirkt, daß Linux bestimmte Geräte beim Wechsel des Mediums automatisch mountet. Voraussetzung für den Einsatz von Automount ist, daß Sie bei der Kernel-Konfiguration die beiden Optionen
CONFIG_EXPERIMENTAL=y
CONFIG_AUTO_FS=m
gesetzt haben. Bei einigen Distributionen mit modularem Kernel (etwa Suse 5.3 oder 6.0) ist das ohnehin der Fall, so daß Sie hier am Kernel nichts verändern müssen. Dort ist es nur notwendig, das Paket Autofs nachträglich zu installieren - am besten über das Installationsprogramm Yast. Wählen Sie dort unter dem Menüpunkt "Einstellungen zur Installation, Installationsquelle auswählen" Ihr Installationslaufwerk. Die erste CD der Suse-Distribution muß dabei im Laufwerk liegen. Danach wechseln Sie zu "Installation festlegen/starten, Konfiguration ändern/erstellen". In der Serie "(n) Netzwerk-Support" können Sie dann "autofs" markieren und die Installation starten.
Danach finden Sie im Verzeichnis /etc die beiden Scripts auto.master und auto.misc. In auto.misc sind die Einträge für das automatische Mounten von CD-ROM und Diskette schon vorkonfiguriert. Sie müssen hier lediglich die Gerätenamen entsprechend Ihrer Konfiguration verändern. Legen Sie dann im Verzeichnis /misc die Mountpoints an, wie sie in "auto.misc" eingetragen sind. Das geschieht beispielsweise durch Eingabe von "mkdir /misc/cdrom/" und "mkdir /misc/floppy". Zum Abschluß ist es noch notwendig, symbolische Links auf diese Verzeichnisse zu legen, etwa "ln -s /misc/cdrom /cd1" und "ln -s /misc/floppy1".
Jetzt können Sie Automount mit dem Befehl "/etc/rc.d/autofs start" aktivieren. Bei Zugriff auf das Verzeichnis /cd1 oder /floppy1 wird das eingelegte Medium sofort gemountet. Greift niemand mehr darauf zu, erfolgt das Abmelden nach einer Zeit, die Sie im Script /etc/rc.d/autofs mit der Variablen "time" selbst festlegen können.
Damit Linux Automount bei jedem Systemstart automatisch lädt, können Sie im Script /etc/rc.config den Wert für "START_AUTOFS" auf "yes" setzen
quelle:
http://www.64-bit.de/dokumentationen/tips/linux/2.htm
KH
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