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Thema: Office PC zusammenbauen
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01.05.2012, 00:42 #1
ROM
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Office PC zusammenbauen
Hallo,
da ich ein neues Office-System benötige kam mir der Gedanke, statt eines neuen Komplett-PCs könnte man ihn sich des Geldes wegen ja auch selbst zusammenbauen, ich gehe jedenfalls davon aus, dass so etwas günstiger ist.
Die Beispiel-Zusammenstellungen habe ich schon gefunden, leider stand in der Erklärung zu den System nur die Leistung bzw. wofür dieses Gerät gedacht ist, über die Lüfter stand dort nichts. Wichtig für mich ist, dass er auch im Sommer den ganzen Tag laufen kann, ohne zu überhitzen, somit sind für mich gute Lüfter das wichtigste. Ob Filme in guter Qualität abgespielt werden können ist eher nebensächlich,
Bei den Office-System wurde dann noch zu einem Mini-Office-System verlinkt, zu etwa dem gleichen Preis. Gibt es da, bis auf die wohl geringere Größe, einen Unterschied, z.B. bei der Überhitzung? Einerseits könnte ein Mini-System weniger überhitzen, da es kleiner und somit besser gelüftet werden kann, anderseits könnte es aber auch schneller überhitzen, da die Hitzequellen alle nah beieinander liegen. Mobilität ist mir jedenfalls auch nicht wichtig, sollte das der einzige Vorteil solch eines Mini-Systems sein.
Es sei dann noch erwähnt, dass ich bereits eine interne Festplatte besitze und somit keine neue brauche. Müsste ich mir somit bei einem Mini-System noch eine Docking-Station holen, um die Festplatte bei solch einem keinem Gerät nutzen zu können?
Meine zweite Frage ist, ob man als Laie überhaupt einen eigenen Computer aufbauen kann. Ich besitze nur ein paar Grundkenntnisse und kann z.B, ein Netzteil und dessen eigenständiges Gehäuse ein- und ausbauen um dessen Lüfter zu reinigen, aber ein vollständiger PC ist ja doch sicherlich etwas anderes?
Es sei dann noch erwähnt, dass ich bereits eine interne Festplatte besitze und somit keine neue brauche
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01.05.2012, 01:16 #2
Die vorgeschlagenen Gehäuse haben in der Regel vorne und hinten mindestens 120 mm große Lüfter, die auch leise sind und trotzdem einen ausreichenden Luftdurchsatz gewährleisten. Zudem brauchen die Office PC nicht viel Strom. Im Leerlauf sollten sie unter 50 Watt bleiben.
Der Mini-PC braucht bei Vollast auch noch weniger.
Für einen Anfänger würde ich aber ein größeres Gehäuse empfehlen.
Man muss bei einem Mini PC auch etwas kreativ sein und bei Bedarf einen Lüfter einbauen, wo keiner vorgesehen ist. Ich baue selbst welche zusammen und da bin ich immer auf der Suche nach Verbesserungen.
Das optimale Gehäuse gibt es nicht und wenn der Platz knapp ist, ist es noch schwieriger.║▌║█║║▌║█║ Warnung! Falscher oder fehlender Kaffee - Benutzer angehalten --(◔̯◔)--
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01.05.2012, 01:44 #3
ROM
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Danke für die schnelle Antwort, dann werde ich mir die größere Variante vornehmen. Aber eine Frage viel mir gerade noch ein, wie viele Geräte ich denn an dem vorgeschlagenem Office-System (es gibt ja nur eines, das andere ist ja das Mini-System) anschließen, notfalls auch mit USB-Hubs. Mir geht es jetzt nur darum, dass die Geräte nicht das Netzteil (http://geizhals.de/602345) überlasten
Denn neben Maus und Tastatur ist auch ein Drucker oder - mehr aus Gründen der Bequemlichkeit - eine sehr kleine (etwa so groß wie ein normaler USB-Stick) externe Soundkarte, eine externe Festplatte ist auch vorhanden.
Eine genaue Auflistung der Geräte könnte ich anfertigen (jetzt ist es mir allerdings zu spät dafür), falls es darauf ankommt. Spontan aber schätze ich das jetzt auf 7 Geräte allein für die USB-Slots. Sollte das zu viel sein, würde ich direkt um eine Empfehlung für ein besseres Netzteil, welches allerdings zum vorgeschlagenem Office-System passt) bitten.
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01.05.2012, 02:02 #4
Das Real&Power 350W ist schon mehr als ausreichend.
Die Alternative Cougar A300 reicht auch dicke.
Ein USB-Port kann mit maximal 2,5 Watt belastet werden. Dafür sind USB-Geräte ausgelegt. Auch mit 20 USB-Geräten wird das Netzteil nicht überlastet.
Der Office PC wird kaum mehr als 100 Watt bei Belastung brauchen.
300 Watt ist die kleinste Leistungsgröße bei Standard ATX, die man von Marken-Herstellern frei zu kaufen kriegt.
Sonst könnte man da ein 150 Watt Netzteil einbauen.
In Marken-PC, wie dem Acer Aspire Ax3950 ist ein 220 Watt Netzteil, das sogar zusätzlich noch eine HD5570 Grafikkarte befeuert.║▌║█║║▌║█║ Warnung! Falscher oder fehlender Kaffee - Benutzer angehalten --(◔̯◔)--
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01.05.2012, 16:37 #5
ROM
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Danke, dann werde wohl demnächst die Hardware bestellen

Wobei mich eines noch interessieren würde, wie viel Geld spare ich damit eigentlich? Für das Office-System würde ich ja, wenn ich es selbst zusammenbaue, ca. 265€ zahlen. Wie viel würde man denn bei einen der bekannten Händler für diesen bzw. einen gleichwertigen Komplett-PC geschätzt zahlen müssen?
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01.05.2012, 16:52 #6
So viel mehr, wie der Zusammenbau kostet.
Vergleichbar ist ein Dell Inspiron 620. Die werden aber grundsätzlich mit vorinstalliertem Windows 7 und Beigaben (Crapware) ausgeliefert.
Viele Händler können den Preis unterbieten, weil sie dann ein Gehäuse inkl. Netzteil für 15€ verwenden, was im Forum unter keinen Umständen empfohlen wird. Der Preis kann weiterhin mit Billig-Mainboard, Wieder aufbereiteter Festplatte (refurbished) und NoName-RAM gedrückt sein.
Da wird das billigste eingebaut, was zu kriegen ist.
Dann kann man so einen PC ohne Betriebssystem für 200€ kriegen.║▌║█║║▌║█║ Warnung! Falscher oder fehlender Kaffee - Benutzer angehalten --(◔̯◔)--
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01.05.2012, 17:12 #7
ROM
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Ok, ich gehe davon aus, dass bei der Hardware bereits die entsprechenden Kabel mitgeliefert werden. Brauche ich allerdings noch zusätzliche Kabel um die drei 2.0 und einen 3.0 USB-Slots vom Gehäuse mit dem Mainboard zu verbinden? Gleiches gilt für den Kopfhörer- und Mikrofonanschluss, sind die Kabel schom im Lieferumfang enthalten oder muss ich sie mir extra kaufen und wenn ja, wie heißen sie?
Muss ich mir ansonsten noch irgendetwas zusätzlich kaufen, Schrauben oder Wärmeleitpaste? Schraubenzieher habe ich, das war aber auch alles.Geändert von Teseus (01.05.2012 um 17:26 Uhr)
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