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  1. #1
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    Standort für DSL-Router

    Hallo,

    vorhanden ist T-DSL 2000 (leider kann die Telekom nur 1536 kbit/s zu Verfügung stellen) und ein uraltes DSL-Modem ECI ANeT4U. Die Übergabestelle befindet sich im (Beton)-Keller. Dort befindet sich neben einer ISDN-Telefonanlage auch der DSL-Anschluß. Über ein Kabel (teilweise Unterputz) kommt das Internet dann zum Rechner ins Arbeitszimmer. Um ein dLAN-Netzwerk einzurichten, fehlt mir ein Router (ohne Modem). Wo ist dafür der bessere Standort? Muß sich der Router immer in Nähe des Modems befinden, oder darf er auch weiter weg, eben eine Etage höher im Arbeitszimmer und somit in Rechnernähe stehen?

    Ich freue mich auf Antworten mit Tipps und Ratschlägen!

    wilradesbutile

  2. #2
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    Zitat Zitat von wilradesbutile
    Um ein dLAN-Netzwerk einzurichten, fehlt mir ein Router (ohne Modem).
    Hast Du dir das gut überlegt? Es mehr nötig als nur die Adapter in eine Steckdose zu stecken. Du hast nach der Niederspannungsanschlussverordnung - NAV §13 »Unzulässige Rückwirkungen der Anlage auszuschließen«. Das heisst Du brauchst Trägerfrequenzsperren vom Fachmann installiert.

    Zitat Zitat von wilradesbutile
    Wo ist dafür der bessere Standort? Muß sich der Router immer in Nähe des Modems befinden, oder darf er auch weiter weg, eben eine Etage höher im Arbeitszimmer und somit in Rechnernähe stehen?
    Spielt keine Rolle kannst Du auch ins Klo stellen wenn da eine Leitung liegt.

    Lutz
    .

  3. #3
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    14.801
    Das Modem, (oder der neue Router mit integriertem Modem) kann mit 2 Drähten über die Telefonverkabelung an entsprechenden Standort geschaltet werden. Der Splitter verbleibt im Keller.
    MfG
    dnalor

  4. #4
    Avatar von magiceye04
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    Zitat Zitat von elo22 Beitrag anzeigen
    Hast Du dir das gut überlegt? Es mehr nötig als nur die Adapter in eine Steckdose zu stecken. Du hast nach der Niederspannungsanschlussverordnung - NAV §13 »Unzulässige Rückwirkungen der Anlage auszuschließen«. Das heisst Du brauchst Trägerfrequenzsperren vom Fachmann installiert.
    .
    Wird darauf denn beim Kauf dieser Geräte hingewiesen?
    Wenn nicht, dann dürften 99,999% der Käufer diese Verordnung weder kennen noch anwenden und in 99,99% der Fälle wird auch nie Irgendwer gestört werden.
    Selbst in den zahlreichen Artikeln der Fachpresse ist mir diese Papiertiger-Verordnung nie begegnet.
    Ich vermute, Geräte die in Deutschland verkauft werden dürfen, halten diese Bestimmungen automatisch ein und nur hochempfindliche Gerätschaften von Funkamateuren oder Krankenhäusern in der unmittelbaren Nachbarschaft würden davon etwas bemerken.
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  5. #5
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    Wie schon dnalor1968 gepostet hat,kannst du den DSL Anschluss am Splitter (zwei Adern) ins Arbeitszimmer verlängern.Dort kannst du dann auch wie immer dann das Modem oder einen neuen Router mit integrierten Modem anschliessen.

    So benötigst du auch keine Dlan Adapter dafür und sparst auch Geld.
    Es ist nicht alles Gold was glänzt und viele Wege führen nach Rom.

  6. #6
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    18
    Hallo,

    vielen Dank für Eure Tipps und Hinweise. Ich werfe Euch mal alle in einen Topf und werde gesammelt antworten.

    Zitat Zitat von elo22 Beitrag anzeigen
    Spielt keine Rolle kannst Du auch ins Klo stellen wenn da eine Leitung liegt.
    Zitat Zitat von dnalor1968 Beitrag anzeigen
    Das Modem, (oder der neue Router mit integriertem Modem) kann mit 2 Drähten über die Telefonverkabelung an entsprechenden Standort geschaltet werden. Der Splitter verbleibt im Keller.
    Zitat Zitat von mikelmon Beitrag anzeigen
    Wie schon dnalor1968 gepostet hat,kannst du den DSL Anschluss am Splitter (zwei Adern) ins Arbeitszimmer verlängern.Dort kannst du dann auch wie immer dann das Modem oder einen neuen Router mit integrierten Modem anschliessen.
    So benötigst du auch keine Dlan Adapter dafür und sparst auch Geld.
    So wie ich es verstehe, ist der Anschluß eines DSL-Routers (ohne Modem) eine ganz simple Sache: Rechnerkabel aus Anschlußdose raus, stattdessen Routerkabel in Anschlußdose, Rechner an den Router anschließen – fertig?! Wenn es dann noch mit dem Einrichten klappen sollte, und die ganze Sache funktioniert, wäre das ja schon mal nicht schlecht.
    Telefondrähte muß ich nicht verlängern (glaub ich zumindest), denn im Arbeitszimmer habe ich ja eine TAE-Dose fürs Telefon, gleich daneben die RJ45-Dose für DSL.
    Das Anschlußszenario im Keller (Einfamilienhaus) sieht folgendermaßen aus: Von der ISDN-Telefonanlage führt ein Kabel zu einer RJ45-Netzdose, von dieser Dose führt ein Kabel weg ins EG zum Arbeitzimmer. In der RJ45-Buchse steckt das Modemkabel. Wenn ich statt des Modemkabels das Kabel vom Splitter in die RJ45-Buchse der Netzdose stecke, hätte ich da nicht die Voraussetzungen, um im Arbeitszimmer sogar das Modem aufzustellen?

    Zitat Zitat von elo22 Beitrag anzeigen
    Hast Du dir das gut überlegt? Es mehr nötig als nur die Adapter in eine Steckdose zu stecken. Du hast nach der Niederspannungsanschlussverordnung - NAV §13 »Unzulässige Rückwirkungen der Anlage auszuschließen«. Das heisst Du brauchst Trägerfrequenzsperren vom Fachmann installiert.
    Zitat Zitat von magiceye04 Beitrag anzeigen
    Wird darauf denn beim Kauf dieser Geräte hingewiesen?
    Wenn nicht, dann dürften 99,999% der Käufer diese Verordnung weder kennen noch anwenden und in 99,99% der Fälle wird auch nie Irgendwer gestört werden.
    Selbst in den zahlreichen Artikeln der Fachpresse ist mir diese Papiertiger-Verordnung nie begegnet.
    Ich vermute, Geräte die in Deutschland verkauft werden dürfen, halten diese Bestimmungen automatisch ein und nur hochempfindliche Gerätschaften von Funkamateuren oder Krankenhäusern in der unmittelbaren Nachbarschaft würden davon etwas bemerken.
    So tief habe ich mich gar nicht in die Materie dLAN reingearbeitet. Wie der Marktführer aber auf seiner FAQ-Seite schreibt, arbeiten dLAN-Adapter nur in einem ganz bestimmten Frequenzbereich mit ganz niedrigen Signalstärken. Amateurfunk und Radio werden angeblich nicht gestört. Mich reizt halt die Möglichkeit, eventuell ein Netzwerk mit Hilfe der im Haus vorhandenen Stromleitungen einzurichten.

    wilradesbutile

  7. #7
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    Das Anschlußszenario im Keller (Einfamilienhaus) sieht folgendermaßen aus: Von der ISDN-Telefonanlage führt ein Kabel zu einer RJ45-Netzdose, von dieser Dose führt ein Kabel weg ins EG zum Arbeitzimmer. In der RJ45-Buchse steckt das Modemkabel. Wenn ich statt des Modemkabels das Kabel vom Splitter in die RJ45-Buchse der Netzdose stecke, hätte ich da nicht die Voraussetzungen, um im Arbeitszimmer sogar das Modem aufzustellen?
    Genau. Richtig verstanden.
    MfG
    dnalor

  8. #8
    Avatar von magiceye04
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    Zitat Zitat von wilradesbutile Beitrag anzeigen
    ...Wie der Marktführer aber auf seiner FAQ-Seite schreibt, arbeiten dLAN-Adapter nur in einem ganz bestimmten Frequenzbereich mit ganz niedrigen Signalstärken. Amateurfunk und Radio werden angeblich nicht gestört....
    Sag das mal einem Funkamateur im gleichen Haus, der gerade versucht, einem Funkpartner aus Australien zu lauschen, welcher nur mit 20mW sendet. Klar, ein Funker, der 1kW rausballert, ist überall noch zu hören, weil er stärker als jede Störung ist - aber es gibt Funker, deren Leidenschaft so ein 20mW Funkgerät ist, möglichst noch in Größe einer Zigarettenschachtel.
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  9. #9
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    Zitat Zitat von dnalor1968 Beitrag anzeigen
    Genau. Richtig verstanden.
    Dann werde ich das ganze mal durchprobieren. Ich bin gespannt!

    Zitat Zitat von magiceye04 Beitrag anzeigen
    Sag das mal einem Funkamateur im gleichen Haus, der gerade versucht, einem Funkpartner aus Australien zu lauschen, welcher nur mit 20mW sendet. Klar, ein Funker, der 1kW rausballert, ist überall noch zu hören, weil er stärker als jede Störung ist - aber es gibt Funker, deren Leidenschaft so ein 20mW Funkgerät ist, möglichst noch in Größe einer Zigarettenschachtel.
    Also Funkamateure sind mit Sicherheit keine im Haus. Sollte ich mal einen kennen lernen, werde ich ihn zwecks Horizonterweiterung daraufhin ansprechen …

    wilradesbutile

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