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Dies sind Kommentare zum PC-WELT Artikel:
Die 10 größten Sicherheits-Mythen
PC-Nutzer tauschen ihr Wissen untereinander aus – egal, ob es sich dabei um ein persönliches Gespräch oder um Threads in Internet-Foren handelt. Allerdings bleiben nicht selten die einen oder andere Details auf der Strecke, so dass aus Fachwissen Computer-Mythen werden. Je weiter sich diese Irrtümer verbreiten, desto schneller ersetzen sie Wahrheiten und sorgen somit für zahlreiche Fehlentscheidungen.......
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  1. #1
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    Nix physikalisch

    Man muss die Platte nicht physikalisch zerstören, sondern physisch. Das heisst man man muss die Platte körperlich zerstören.

    Das Adjektiv physikalisch wäre angebracht um zwischen chemischer (Auflösen in Salzsäure) und physikalischer Zerstörung (nimm einen gaaaanz grossen Hammer) zu unterscheiden.

  2. #2
    Avatar von deoroller
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    Mythos 2: Je mehr Sicherheits-Tools, desto besser

    Firewall ZoneAlarm für den erfahrenen Nutzer.
    Ich werde wohl nie erfahren.
    ║▌║█║║▌║█║ Warnung! Falscher oder fehlender Kaffee - Benutzer angehalten --(◔̯◔)--
    1334566890111

  3. #3
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    Das Gratis-Tool DBAN (kurz für (Darik's Boot and Nuke) ist eine auf Linux basierende, boot-fähige Live-CD ...
    ... und verlinkt ist die Floppy-Variante!

  4. #4
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    Wie soll das gehen?

    Der Autor schreibt, der Internet-Provider könnte auch bei der Nutzung von JAP (meint sicher auch Tor u.ä.) das Surfverhalten verfolgen. Wie soll das gehen? Der Internet-Provider sieht bei JAP nur eine mehrfach verschlüsselte Verbindung zum ersten Anonymisierungsserver. Er sieht nicht, zu welchen Servern sich der Nutzer verbindet, welche Protokolle genutzt genutzt werden (HTTP, SMTP. Jabber....) und er sieht erst recht keine Inhalte. Der Internet-Provider sieht bei Nutzung von JAP nichts! Weitere Fragen beantwortet der Support der JonDos GmbH.

    Außerdem würde ich dem Autor etwas Weiterbildung zu modernen Tracking-Techniken empfehlen wie EverCookies, Browserfingerprinting, DOMStorage und Flash-Cookies. Als Einsteig kann ich das Privacy-Handbuch empfehlen (Abschnitt "Spurenarm Surfen):

    https://www.awxcnx.de/handbuch_21.htm

    Dort steht zb. was Google so macht und dass das moderne Tracking weit mehr nutzt, als nur Cookies. Viel Spaß beim Lesen.

  5. #5
    Avatar von magiceye04
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    Über Inhalte steht da nix, nur über Identität. Und das wäre korrekt, anonym ist man noch lange nicht, nur weil der Datenverkehr verschlüsselt ist.
    Nur mal ein simples Beispiel: Surfer A fordert Datenpakete vom Ano-Dienst an, Server B, der zufällig beim gleichen Provider gehostet ist, liefert zur gleichen Zeit ein Datenpaket an den Ano-Dienst. Da braucht man doch nur noch 1+1 zusammenzählen und hat 11 .
    Es gibt zig Dinge, die neben den eigentlichen Daten noch übertragen werden. Die muß man nur auswerten.
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  6. #6
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    Die Artikel ist das fachlich Unsinnigste was ich in der letzten Zeit unter die Augen bekomme habe.
    Der Redakteur hat weder von AV Software noch von der Funktion eines Anon-Dienstes wie JAP fachliche Kenntnisse.
    Sie sollten sich mit Themen beschäftigen, die Sie mit ihren dürftigen Kenntnissen bedienen können.
    PC Welt mutet mit seiner Masse an eingebetteten Facebook Scripten dem User ein Datenschutz Desaster zu, und das ist kein Mythos.

    magiceye04: Über Inhalte steht da nix, nur über Identität. Und das wäre korrekt, anonym ist man noch lange nicht, nur weil der Datenverkehr verschlüsselt ist.
    Nur mal ein simples Beispiel: Surfer A fordert Datenpakete vom Ano-Dienst an, Server B, der zufällig beim gleichen Provider gehostet ist, liefert zur gleichen Zeit ein Datenpaket an den Ano-Dienst. Da braucht man doch nur noch 1+1 zusammenzählen und hat 11 .
    Es gibt zig Dinge, die neben den eigentlichen Daten noch übertragen werden. Die muß man nur auswerten.
    Wenn das ihre Argumentation sein soll, dann ist diese recht dürftig. Aber Sie schreiben ja bereits, das bei ihnen 1+1 die Zahl 11 ergeben. Informatik ist nun mal nicht Omas Strickmuster.

    Es gibt zig Dinge, die neben den eigentlichen Daten noch übertragen werden
    Und die wären bei einer verschlüsselten Verbindung, bitte eine Aufstellung, wegen der Übersichtlichkeit.

    Und das wäre korrekt, anonym ist man noch lange nicht, nur weil der Datenverkehr verschlüsselt ist.
    Die Definition von Anonymität ist "untertauchen in der Masse". Sie sollten sich erst mit Konzepten wie Tor oder JAP beschäftigen, und dann sich mit "klugen" Ratschlägen äußern.
    Geändert von lumumba888 (10.08.2012 um 06:10 Uhr)

  7. #7
    Avatar von IRON67
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    Zitat Zitat von lumumba888 Beitrag anzeigen
    Wenn das ihre Argumentation sein soll, dann ist diese recht dürftig. Aber Sie schreiben ja bereits, das bei ihnen 1+1 die Zahl 11 ergeben. Informatik ist nun mal nicht Omas Strickmuster.
    Von Zeichenkettenoperationen hast du noch nichts gehört, oder? Von einem angemessenen Umgangston ebensowenig, scheint mir.

    Dass der Artikel zu wünschen übrig lässt, steht außer Zweifel. Wer allerdings glaubt, tatsächlich durch JAP/Tor usw. in der Masse untertauchen zu können, verkennt schon mal, dass die MASSE der User diese Dienste nicht nutzt, so dass man sich als Nutzer per se verdächtig macht. Dass allein der DatenVERKEHR und das DatenVOLUMEN, korreliert mit dem jeweiligen Zeitfenster Rückschlüsse zulässt, ignorierst du auch.
    Geändert von IRON67 (10.08.2012 um 08:07 Uhr)
    Gegen Unsicherheit hilft keine Software. Das einzige, was gegen Unsicherheit hilft, ist Wissen und dessen korrekte Anwendung. [Erhard Schwenk in de.comp.security.firewall]

  8. #8
    Avatar von magiceye04
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    Zitat Zitat von lumumba888 Beitrag anzeigen
    Wenn das ihre Argumentation sein soll, dann ist diese recht dürftig. Aber Sie schreiben ja bereits, das bei ihnen 1+1 die Zahl 11 ergeben. Informatik ist nun mal nicht Omas Strickmuster.
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    Und die wären bei einer verschlüsselten Verbindung, bitte eine Aufstellung, wegen der Übersichtlichkeit.
    Ich hab nicht gesagt, dass ich eine komplett Auflistung habe.

    Die Definition von Anonymität ist "untertauchen in der Masse". Sie sollten sich erst mit Konzepten wie Tor oder JAP beschäftigen, und dann sich mit "klugen" Ratschlägen äußern.
    Beim ersten Satz sind wir ja bereits einer Meinung. Beim Rest wird sicherlich auch noch Erleuchtung kommen.
    Die wenigsten User werden Jondofox o.ä. im Auslieferungszustand lassen oder womöglich sogar ihren normalen Browser nutzen, um "anonym" zu sein. Und wie hinlänglich bekannt ist, geben die Browser bereitwillig über die meisten Einstellungen Ihrer selbst und auch des Rechners, auf dem sie laufen, Auskunft. Damit sind seeeehr viele User eindeutig identifizierbar. Nicht immer, nicht überall und nicht durchgängig - aber Anonymität ist in meinen Augen eine schöne Theorie, die in der Praxis nur funktioniert, wenn man sich genau im Klaren ist, was wie eingestellt sein muß und was man lieber nicht ändern sollte.
    Eine vorgefertigte Live-CD mit einem sehr verbreiteten Linux-System in Standard-Konfiguration, die auf einem Standard-Büro-PC gebootet wird und über einen sehr verbreiteten Router Verbindung mit dem Netz aufnimmt (natürlich mit der Telekom mit 6 oder 16MBit/s), dann ist das schon mal ein guter Anfang.

    Ich hoffe, das reicht Eurer Durchlaucht erstmal.
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  9. #9
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    Eine vorgefertigte Live-CD mit einem sehr verbreiteten Linux-System in Standard-Konfiguration, die auf einem Standard-Büro-PC gebootet wird und über einen sehr verbreiteten Router Verbindung mit dem Netz aufnimmt (natürlich mit der Telekom mit 6 oder 16MBit/s), dann ist das schon mal ein guter Anfang.

    Wenn das nicht so ein enstes Thema wäre, müsste ich jetzt lachen.
    Sie wollen doch nicht allen ernstes einem Webuser erzählen (virtuell), eine normale "Live CD" in Kombination mit der Telekom IP würde eine Art von anonymer Kommunikation herstellen. Ihre "Tips" sind gefährlich, um nicht zu sagen gefährlich "dumm". Ich hoffe das möglichst viele Nutzer den Kommentarbereich lesen. Der Autor dieses Artikels ist ja bereits für seine "Tips" in Sachen Mac-Sicherheit bekannt.

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