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Dies sind Kommentare zum PC-WELT Artikel:
High-End-Notebooks: Warum teuer auch besser ist
In den letzten Jahren mussten Notebooks vor allem eines sein: Billig, billig, billig. Kein Wunder, denn die meisten Käufer suchten einen Laptop mit ordentlicher Leistung, der zu Hause auf dem Schreibtisch den PC ersetzen konnte: Das leisten inzwischen selbst Notebooks für 500 Euro ohne Probleme. Doch wer in einem mobilen Rechner auch ein Statussymbol sieht oder ihn beruflich benötigt, kann sich mit......
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Ergebnis 1 bis 8 von 8

Thema: Lobbyarbeit?

  1. #1
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    Lobbyarbeit?

    "Billig, billig, billig"? Das nennt sich dann vielleicht Netbook, Subnotebook oder Tablet - aber ganz bestimmt nicht Notebook. Erstaunlicherweise halten sich bei letzteren hartnäckig Preise von Tausenden von Euro für Hardware die man im Einkauf für einen Bruchteil bekommt.
    Schön dass hier auch provokativ von "Plastik-Gehäusen" gesprochen wird - denn auch wenn nicht jedes Laptop mit Karbonfaser-verstärktem Aluminiumgehäuse daherkommt, kann man doch wohl in einer Welt voller behutsam in Stoff-Täschchen verpackter Iphones und Macbooks erwarten, dass die Leute mit einem Kunststoffgehäuse hantieren können. Wer natürlich am Bau arbeitet und sein Notebook regelmäßig von Kies berieseln lässt, kommt wohl nicht um ein gutes Gehäuse herum .
    Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten und natürlich finden sich gerade "unschönere" Modelle hauptsächlich in der unteren Preisklasse, doch gibt es auch ansehnliche günstige Laptops - genau wie hässliche teure.
    Notebooks über 1000 Euro punkten vielleicht teilweise (!) mit mehr Schnelligkeit, aber wie eingangs des Artikels richtig erwähnt genügen bereits "Notebooks für 500 Euro ohne Probleme" als Desktop-Ersatz.
    Kurz zu SSDs: wer seinen Luxuslaptop selbst berappen muss, tut gut daran explizit einen ohne SSD zu kaufen und selbige separat zu bestellen. Statt für 300 Euro Preisaufschlag bekommt man dann auch schon für 1 Euro/GB gute Modelle von OCZ, ab 1,20 Euro/GB von Crucial und ab 1,40 Euro/GB dann auch von Intel. Wer den Einbau nicht selbst vornehmen will, geht zur IT Abteilung seiner Firma oder sucht sich jemanden der das für 20 Euro übernimmt.
    Ich dachte es ging um Argumente FÜR teure Laptops... "Doch bei den meisten Programmen werden Sie den Unterschied zwischen einem Core i7 und einem Core i5, wie er sich in vielen Notebooks unter 1000 Euro steckt, nicht bemerken."
    Wie weiter unten im Artikel auch richtig erwähnt wird, finden sich selbst in den meisten teureren Laptops dieselben Massenware-Grafikkarten, Arbeitsspeicher-Mengen und Extras, wie in billigen Laptops.
    Wofür zahlt man also zwischen 200 und 2000 Euro mehr, abgesehen von der Marke? Bessere Gehäuse und Bildschirme. Die Tabelle zu letzteren zeigt jedoch erschreckend, dass es etliche Laptops gibt, die trotz schlechtem Display und durchschnittlicher Leistung vierstellige Euro-Beträge kosten! Grundsätzlich muss man aber sagen, dass Panels mit 1600x900 Pixeln oder gar Full HD gut 200 Euro mehr kosten als die häufig verbauten 1366x768er Displays. Bei der Gehäusequalität (und auch Lautsprecherqualität, Tastaturqualität) kann man jedoch bei jeder Preisklasse Pech haben, aber natürlich sinkt das Risiko je mehr Sie ausgeben.

    Wenn Sie es sich also einfach machen wollen, kaufen Sie einen überteuerten Laptop (der aber zumindest ein hochauflösendes Display haben sollte). Wer aber ein paar Mühen nicht scheut, unternimmt eine anstrengende Odyssee durch die Notebook-Reviews, die es wie Sand am Meer, aber natürlich nie zu dem von Ihnen bevorzugten Modell gibt. Dafür finden Sie dabei ziemlich sicher ein günstigeres Modell mit allen gewünschten Features, aber natürlich auch dem ein oder anderen Abstrich.
    Geändert von Someone2 (19.09.2011 um 15:34 Uhr)

  2. #2
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    In erster Linie sollte man bei einem NB auf den Service achten. Was nützt einem ein NB für vile Geld wen der Service misserabel ist. Beispiel:
    Sony NB. Habe das NB mit einem Original Windows DVD und dem Key auf dem NB installiert. Treiber von der Sony gezogen und installiert. Steckt man nun einen SD-Card rein so kommt dann ein Basissystemgerät. Mit den Treiber kann man man dies nicht wegbekommen. Daher bei Sony angerufen.
    Jetzt kommts. Frage von denen "Ist das original Windows installiert", ich "Ja", nun sollte ich eine Programm aufrufen (Recovery start). Ging nicht, da ich ja den vorinstallierten Mist (Testprogis usw.) nicht haben will. Sony "Dann ist kein Original drauf, daher kann man nicht helfen, ich solle die Recovery-Version wieder installiere, dann kann man helfen". Ich "Ist nicht ihr ernst" Frage an Helpdesk: "Ist es dann auch nicht mehr die original Version wenn ich die Vorinstallierten Testprogis deinstalliere ?" Antwort: "Ja".
    Ohne Worte. PS: ist nicht Gott sei Dank nicht mein Notebook.

  3. #3
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    Naja, ein Notebook mit ordentlichem Gehäuse ist schon was wert. Mein Dell hat nach 3 1/2 Jahren nicht allzusanfter Behandlung immer noch weniger Spiel beim Displayschanier als ein neues weißes MacBook, geschweige denn billige Consumer Notebooks.

    Dass aber in Sachen Gehäuse die ThinkPad Serie nicht erwähnt wurde, besonders die der T Serie, ist absolut daneben. Warum werden solche guten Geräte nicht erwähnt, sondern stattdessen irgendwelche Designernotebooks? (Von den Panasonic Toughbooks ganz zu schweigen... die heißen nicht ohne Grund so.)

    Allgemein rate ich zu Businessnotebooks. Der Consumerquatsch hält nicht so lange und hat schlechtere Garantieleistungen, man wird als Kunde 2. Klasse behandelt (egal wie teuer das Gerät war... bei meinem 600 Euro Dell ist der Support deutlich besser als bei dem 2000 Euro Acer eines Freundes). Und Businessgeräte sind auch gar nicht mal so teuer, vielleicht kosten sie etwas mehr (aber auch nicht immer), das sind sie aber auch wert.

    Ach ja, und allgemein würde ich sowieso nur Dell oder Lenovo kaufen. Da taugt die Qualität und der Support, und man wird nicht für völlig unfähig gehalten. Außerdem ist zumindest Dell recht kulant.
    Sonnenbrand verbrennt nach Jahren!

  4. #4
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    bahnhof

    Hi zusammen, ich steh grad aufm Schlauch. Von welchem Artikel ist die REde resp. auf was wird Bezug genommen? lg staudenmann

  5. #5
    Avatar von kingjon
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    Gruß kingjon
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  6. #6
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    Zitat Zitat von kadajawi Beitrag anzeigen
    Naja, ein Notebook mit ordentlichem Gehäuse ist schon was wert. Mein Dell hat nach 3 1/2 Jahren nicht allzusanfter Behandlung immer noch weniger Spiel beim Displayschanier als ein neues weißes MacBook, geschweige denn billige Consumer Notebooks.
    Das halte ich für Zufall... bei meinem Dell hab ich mittlerweile (4 Jahre alt) auf der einen (!) Seite 3mm "Spiel". Und gerade MacBooks sind doch auch so teuer, dass man gerade da genauso gute Quali erwarten würde.
    Mag sein dass verwindungssteife, nicht knarzende, nicht überhitzende, leise Gehäuse mehr Wert sind, aber das bekommt man ja nicht mal garantiert wenn man nen teuren kauft.

  7. #7
    Avatar von kingjon
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    Zitat Zitat von Someone2 Beitrag anzeigen
    Und gerade MacBooks sind doch auch so teuer, dass man gerade da genauso gute Quali erwarten würde.
    Da hat der hohe Preis aber andere Gründe.............
    Ich finde das gerade die einen billigen Eindruck von Plastik hinterlassen!

    Gruß kingjon
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  8. #8
    Registriert seit
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    Kritik zu Thomas Rau-High-End-Notebooks: Warum teuer auch besser ist

    Klischees sind niemals gute Ratgeber!

    1) Jeder Laptop kann kaputt gehen, egal wie viel Geld man ausgibt. Man kann auch schnell versehentlich selbst sein Laptop kaputt machen (Flüssigkeit, Kurzschluß) und ein Laptop kann auch so nach der Garantiezeit kaputt gehen. Umso ärgerlicher und schwerer ist der Verlust, wenn es ein super teures Gerät ist. Es ist schließlich ein Arbeitsgerät und kein rohes Ei, dass in der Vitrine steht.

    2) Nur nach dem Preis zu gehen ist ein schwerer Fehler. Die Preise sind bei Computertechnik nach oben hin weit offen und der Preisverfall ist radikal. Es hat kein Sinn, ein Gerät zu kaufen, dass nach vielleicht 3 Monaten schon 500 Euro billiger ist. Oder was über tausend Euro teurer ist nur weil es in dem Moment das neueste vom neuen hat, was man bei einem Arbeitsgerät sowieso nicht braucht.

    3) Ein super High-End Laptop, als Arbeitsrechner zu kaufen, nur damit sich Programme im millisekunden Bereich schneller öffnen lassen ist schwer grober Unfug. Man würde paar hundert Euro oder über tausend mehr ausgeben, für etwas was man kaum oder gar nicht Wahrnimmt.

    4) Arbeitsspeicher ist kein Kaufargument. 8 GB DDR3 kostet grad mal 40 Euro (2x 4GB). Das ist leicht nachgekauft und eingebaut. Ob man es bei einem Arbeitslaptop braucht ist eher unwahrscheinlich. 4 GB reichen völlig aus.

    5) Für ein Arbeitsgerät hat man viel niedrigere Ansprüche, als für ein Spielegerät. Der größte Fehler den man machen kann ist zuviel dafür auszugeben. Wenn man langfristig etwas vernüftiges haben will, kann man jetzt ein Gerät für 800 Euro mit 10 Stunden Akkulaufzeit kaufen und jedes Jahr oder alle zwei Jahre wieder. So hat man immer ein frisches unabgenutztes Gerät. Und wenn das mal ein Unfall hat, dann ist es auch nicht so schlimm, als wie bei einem 2000 Euro Gerät. Man kann das alte Gerät auch verkaufen oder es als Ersatz behalten.

    6) Das man bei einen Berufsgerät ggf. auch das Design für repräsentative Zwecke wichtig ist, stimmt. Aber man muß auch nicht die Ausführung kaufen mit dem teuersten Inhalt und schon gar kein Gerät über 1400 Euro.

    7) Es stimmt, eine SSD macht durchaus Sinn und kann zur Not auch nachgekauft werden.

    8) Der Eindruck teuer ist automatisch besser ist absolut falsch.

    Was man sich kaufen sollte hängt immer von den individuellen Ansprüchen ab. Man kann die Laptops untereinander nach Preis versus Ausstattung vergleichen. Und jeder kann sich beim vergleichen fragen, ob es sich für einen wirklich lohnt so und so viel mehr zu Zahlen um was auch immer mehr zu haben. Wenn der Unterschied für deutlich mehr Leistung nur wenige Euro sind, lohnt es sich. Wenn der unterschied paar hundert Euro für nur etwas mehr Leistung ist, sollte man es sich sorgfälltig überlegen, ob man das Geld nicht lieber zur Seite legt. Es lohnt sich auch Online-Testberichte zu lesen.

    Aber der Ratschlag einen überteuerten High-End Laptop zu kaufen, am besten für 2000 Euro oder noch mehr ist absoluter Unsinn und genau das Verkehrteste was man machen kann.

    Diese Kritik bezieht sich auf diesen Artikel.
    http://www.pcwelt.de/produkte/Laptop...ks-209867.html

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