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  1. #1
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    ACRONIS True Image Echo Server 9.x & Windows Server 2003 R2

    Hallo,

    nach dem Update von Acronis TrueImage Server 9.1 auf Acronis True Image Echo Server (aktuell Build 8203) habe ich inzwischen folgendes Problem:

    Beim Sperren der Partitionen für die Datensicherung verabschiedet sich Acronis ins digitale Nirwana. Es hilft nur noch ein Hardreset des Servers. Danach sind von der Festplatte, bei dessen Sperrung sich Acronis verabschiedet hat, beide Partitionen (bzw. Laufwerksbuchstaben) weg. Zwar lassen sich temporär die Laufwerksbuchstaben erneut zuordnen, auch komme ich dann wieder an die Daten. Leider ist nach einem Neustart des Servers alles wieder weg.

    Der (Un)Schuldige ist auch bereits entlarvt. Kaspersky AntiVirus für DateiServer hindert Acronis offenbar am Sperren der Partitionen. Wenn ich auf Schutzmechanismen (Selbstschutz, Verbot externer Dienststeuerung) verzichte und den Kaspersky AV-Dienst in einem Batch vor der Sicherung beende und nach der Sicherung wieder starte, läuft die Sicherung auch durch.

    Der Support von Acronis ist unterirdisch inkompetent. Die nutzen mich als Testkaninchen und spielen mit der Datensicherheit von Unternehmen. Inzwischen haben sich meine Serverpartitionen zum 7. Mal verabschiedet. Das kostet jedesmal Stunden, bis alles wieder sauber hergestellt ist.

    Man könnte jetzt sagen, was will der eigentlich? Ist doch alles Friede, Freude, Eierkuchen ... er hat doch schon eine Lösung ...

    1.) Mit der Vorversion von Acronis TrueImage Server (9.1) gab es derartige Probleme mit Kaspersky nicht.
    2.) Gibt es auch andere Anwender mit ähnlichen Problemen nach dem Update auf EchoServer?
    3.) Ich würde gerne wissen, ob es noch eine bessere Lösung als meinen Workaround gibt.
    4.) Weiß jemand, wie ich die bei der Sperrung offenbar beschädigten oder in ihrem Status veränderten Partitionen mit ihren Laufwerksbuchstaben wieder ohne Löschung und Neuformatierung dauerhaft herstellen kann?

    Für kompetente Tipps wäre ich echt dankbar.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralph
    Mit freundlichen Grüßen

    Ralph Obersteiner

  2. #2
    Avatar von deoroller
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    Kaspersky hat bei mir sogar einen Bluescreen in Verbindung mit Acronis TrueImage verursacht.
    Du kannst dich mal an den Kaspersky Support wenden.
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  3. #3
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    Mit der Vorversion von Acronis TrueImage Server (9.1) gab es derartige Probleme mit Kaspersky nicht
    Wenn der TrueImage Server 9.1 läuft dann benutze den doch weiter,
    ich selbst habe den auch noch im Einsatz (keine Probleme).

    Kaspersky und Acronis .. da wird einer die Schuld auf den anderen schieben, das kann ich dir jetzt schon sagen.

    Der Support von Acronis ist unterirdisch inkompetent. Die nutzen mich als Testkaninchen und spielen mit der Datensicherheit von Unternehmen
    Kann doch Acronis nichts dazu wenn Kaspersky deine Laufwerke dicht macht.
    Stellt sich halt die Frage welches der zwei Produkte (Treiber) letztendlich die Partitionstabelle zerstört .

    Eine Reparatur könnte man mit TestDisk versuchen, wenn allerdings auf dem Server ein RAID-Verbund läuft ist es gut möglich dass TestDisk nichts ausrichten kann.

    Was tun, wenn die Partitionstabelle zerstört wurde?
    TestDisk Download:
    http://www.cgsecurity.org/wiki/TestDisk_Download

    Deutsche Anleitung:
    http://www.computerbase.de/forum/sho...d.php?t=110869

    3.) Ich würde gerne wissen, ob es noch eine bessere Lösung als meinen Workaround gibt
    Da gibt es keinen Workaround, das sind zwei Kerneltreiber die ähnliche Funktionen haben und sich in die Quere kommen. Das können nur die beiden involvierten Firmen lösen.
    Geändert von Wolfgang77 (07.02.2009 um 04:44 Uhr)
    || Wolfgang77
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  4. #4
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    Zitat Zitat von deoroller Beitrag anzeigen
    Kaspersky hat bei mir sogar einen Bluescreen in Verbindung mit Acronis TrueImage verursacht.
    Du kannst dich mal an den Kaspersky Support wenden.
    Hallo Deoroller,

    Du bist immer superaktiv im Forum. Danke für Deinen Hinweis. Allerdings ist es so einfach nicht.

    Wie gesagt, mit der Vorversion von Acronis und Kaspersky (identisches Release, abgesehen von den AV-Defs) hat es nie Probleme gegeben. Die Veränderung kam erst durch das Update von Acronis.

    Kaspersky ist bekannt für einen grottenschlechten Support. Habe da auch schon mit der PC-Version einmal Probleme gehabt. Aber alles kann man den Jungs auch nicht an die Füße binden ...

    MfG

    Ralph
    Mit freundlichen Grüßen

    Ralph Obersteiner

  5. #5
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    Zitat Zitat von Wolfgang77 Beitrag anzeigen
    Wenn der TrueImage Server 9.1 läuft dann benutze den doch weiter,
    ich selbst habe den auch noch im Einsatz (keine Probleme).
    Hallo Wolfgang,

    überlege ich auch. Allerdings hat das Update einen Vorteil, denn es unterstützt das Recovery direkt von einer eSata-Disk, was mit 9.1 nicht funktioniert. Da ich eSatas für das Backup nutze, war das die Überlegung beim Update...

    Auch ist es nicht so, das Kaspersky meine Laufwerke dicht macht. 9.1 und Kaspersky hat nie ein Problem erzeugt, erst duch das Update von Acronis entstanden die Probleme ... Irgendwie scheint Acronis an dem Code, der die Partitionen für die Sicherung sperrt, 'rumgespielt zu haben.

    Die Frage, die ich mir stelle, ist die:

    Wenn Acronis Befehle gibt, um die Partitionen zu sperren und der Server verabschiedet sich in diesem (gesperrten) Zustand ins Nirwana, gibt es keine Möglichkeit, den vorherigen (ungesperrten) Zustand per Befehl / Tool wiederherzustellen? Die Daten sind ja noch da und übrigens auch konsistent. Ich komme ja durch Zuordnung der LW-Buchstaben an alles heran, nur übersteht die Zuordnung einen Reboot nicht ...

    MfG

    Ralph
    Mit freundlichen Grüßen

    Ralph Obersteiner

  6. #6
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    Ich komme ja durch Zuordnung der LW-Buchstaben an alles heran, nur übersteht die Zuordnung einen Reboot nicht ...
    Das verstehe ich auch nicht, habe keine Erklärung warum das so ist.
    Man müsste mit TestDisk prüfen ob von Acronis irgendeine Partition-Kennung verändert wird. Normal haben die bei Acronis für Firmenkunden einen besseren Support, eigentlich müssten die sich um den Mist kümmern.

    Neue Versionen werden von Acronis eigentlich am normalen Endkunden (Heimanwender) getestet (Produkt reift beim Kunde) . Erst mit Zeitverzögerung kommen dann die Server-Versionen auf den Markt.
    || Wolfgang77
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