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Thema: PC schaltet einfach ab
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13.01.2008, 13:08 #1
Byte
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- 9
PC schaltet einfach ab
Hallo,
Ich habe seit gestern ein Problem mit meinem Rechner. Irgendwann schaltet er sich einfach ab, wie wenn man auf den Netzschalter drücken würde. Er startet nicht neu sondern bleibt aus.
Dieses Problem habe ich wie gesagt erst seit gestern, Hardware wurde seit ein oder zwei Monaten nicht mehr getauscht oder verändert.
Das ganze fing wie folgt an:
Der PC war gestern schon eine Weile an und ich hatte den Firefox und Winamp offen und plötzlich ging der Rechner einfach aus. Gut, dachte ich mir, kann ja mal vorkommen und schaltete den Rechner wieder ein.
Der Rechner startete wieder ganz normal und als Windows komplett geladen war und sich der Rechner im "Leerlauf" befand, schaltete er immer nach ca. 40 sek ab.Kein Piepen zu hören. Nach ein Paar solchen Abstürzen schaltete ich den Rechner ein, der Bildschirm blieb aus und er fuhr auch nicht mehr hoch (keine Aktivität an der HDD-LED). Netzteilschalter ausgeschaltet und Netzstecker gezogen, 2 min gewartet und wieder eingesteckt. Danach fuhr der PC wieder ordnungsgemäß hoch aber in Windows kam es wieder zu dem gleichen Problem.
Ein Software Problem ist auszuschließen, da Windows zum einen selbst im abgesicherten Modus als auch noch beim Ladebalken von Windows abstürzt. Das passierte einmal nach mehrmaligem Abstürzen und wieder Einschalten.
Was mir noch ausgefallen ist: Wenn der Bildschirm wieder direkt nach dem Einschalten aus bleibt und der Rechner nicht mehr hochfährt, leuchtete manchmal eine kleine rote LED auf der Grafikkarte neben dem Stromanschluss, das hieße ja dass die Grafikkarte keinen Storm bekommt? Andererseits würde trotzdem eine Fehlermeldung angezeigt werden selbst wenn das Stromkabel nicht angeschlossen wäre.
Als nächsten Schritt hab ich die Graka gewechselt, aber das Problem blieb bestehen. Also wieder die alte Graka eingebaut und mal ein paar Laufwerke abgeklemmt, um vielleicht das Netzteil zu entlasten. Problem bleib aber noch bestehen.
Beim Asubau der Graka ist mir aufgefallen dass der Northbridgekühler(passiv) nicht fest sitzt sondern eher etwas lose auf der Wärmeleitpaste "schwimmt". Der Kühlkörper war allerdings noch warm / heiß, vielleicht ist das auch normal, er ist ja auch an 2 Stellen befestigt. Kann es an einer Überhitzung der Northbridge liegen? Speedfan zeigt mir allerdings 30 °C an, vielleicht auch ein Messfehler, ka.
Heute morgen lief der Rechner ca. 2 Stunden problemlos (3D-Anwendungen), danach stürtze er wieder ab. Nach dem Neustartet gleich wieder nach 20 sek und nach wiederholten Neustarten beim Ladebalken von Windows. Das hört sich für mich wie ein Wärmeproblem an. Jetzt hab ich die Gehäuselüfter mal ganz hoch gedreht und die Soundkarte in den untersten Slot gesteckt, mal sehen wie lange es noch läuft.
Jetzt stehe ich vor der Frage, welche Hardware das Problem verursacht, bzw. welche defekt ist.
- Graka lässt sich ausschließen
- Netzteil könnte es sein, vielleicht zu schwach? aber warum tritt dann das Problem erst nach einem Monat auf?
- Mainboard könnte es sein
- RAM halte ich eher für unwahrscheinlich
- Festplatte auch unwahrscheinlich
Wie sieht das aus, bleibt die Garantie auf dem Mainboard erhalten wenn ich den Northbridgekühlkörper demontiere und die Wärmeleitpaste erneuere?
Ich hoffe mir kann jemand helfen oder auch nur Tipps geben um dem Problem auf den Zahn zu spüren.
Hier noch mein System:
Prozessor: AMD Athlon 64 X2 6000+
Mainboard: Gigabyte M55S-S3
Graka: Radeon X1950 Pro (Powercolor)
Ram: 2 x 1024 Mb MDT DDR2 800 (Dual Channel)
Festplatte: Samsung HD501LJ
Netzteil: Tagan T380-U01
+3,3V --- 28A
+5V --- 37A
+12V --- 22A
-12V --- 1A
-5V --- 0,8A
+5VSB --- 2,5A
Am Netzteil sind zusätzlich noch 1 DVD-Laufwerk und 1 CD/RW Brenner angeschlossen.
Falls es noch Fragen gibt oder was vergessen wurde bitte Bescheid geben.
Jetzt läuft der Rechner ca. 40 min problemlos mit aufgedrehten Lüftern, aber das muss ja nichts heißen.
Wenn die Northbridge zu heiß werden würde, würde der PC einfach ausgehen oder eher freezen?
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13.01.2008, 13:42 #2
Kbyte
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- 311
Hi
also ich würd sagen es hängt am Netzteil. Es hat nur eine +12V Schiene du hast schon starke Komponenten verbaut. Schau dir mal mein System an und ich brauch ein 450Watt NT. Vorher war ein 350er drin und unter Vollast hat er dann immer gefreezt. Ist aber auch erst nach ner Zeit aufgetreten. Das es erst nach einem Monat zu Problemen kommt kann sein, da das NT ja nicht genau immer 380 Watt liefert sondern immer etwas schwankt und auch eine bestimmte Effizienz hat, wie es seine Power umsetzen kann. Es hat über diesen Monat kontinuierlich am Limit gearbeitet und irgendwann ist vllt. einer der Kondensatoren rissig geworden. Bedeutet wenn es längere Zeit an ist wird dieser warm der Riss geht auf und der Kondensator kann seine Arbeit nicht mehr tun: nämlich die Spannung regulieren. Dann sollte das NT abschalten rein aus Sicherheitsgründen.
Probier vllt. mal ein anderes NT wenn du eins hast.
mfg
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13.01.2008, 16:01 #3
Byte
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update:
Jetzt lief der Rechner ca. 1,5 Stunden bis es wieder zum besagten Absturz kam. Danach ging erstmal garnichts mehr, wieder schwarzer Bildschirm und rote LED an der Graka.
Nach ca. 30 min Wartezeit läuft der Rechner wieder und Memtest lief ohne Probleme / Fehler.
Was mir noch aufgefallen ist, dass die ersten Abstürze besonders häufig beim Task-Wechsel auftreten, also z.b. von einer 3D-Anwendung zum Desktop oder umgekehrt. Nach dem ersten Absturz folgt entweder der nächste Absturz nach ca 20 sek oder der Bildschirm bleibt schon von Anfang an schwarz.
Betriebssystem: Windows Vista Home Premium
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14.01.2008, 09:03 #4
Byte
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Habe mir nun ein neues Netzteil bestellt und werde es vorraussichtlich am Dienstag einbauen.
Ich sag Bescheid ob das Problem dadurch gelöst wird.
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14.01.2008, 17:24 #5
Was für ein Netzteil?
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16.01.2008, 10:25 #6
Byte
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Tagan TG500-U35
Ich hoffe dass das Netzteil heute eintrifft.
Zudem ist mir noch was aufgefallen:
Gestern konnte ich den ganzen Tag den Rechner nicht einschalten, immer schwarzer Bildschirm und rote LED an der Grafikkarte.
Dann habe ich die Seitenwand geöffnet, die Gehäuselüfter ausgesteckt. Beim genauen Hinhören an das Netzteil ist mir zunächst nichts aufgefallen.
Doch wenn ich das Netzteilkabel angeschlossen habe und den Schalter am Netzteil eingeschaltet habe, hört man ein leises "Ticken" wie bei einer alten Uhr. Weiß nicht ob das normal ist.
Schalte ich das Netzteil wieder aus, dann hört man nach 1-2sek ein leises Zischen und das Ticken verschwindet.
Wenn ich allerdings den PC einschalte und mein Ohr nah am Netzteil habe, dann kann mein wieder Geräusche hören, das klingt wie wenn die Festplatte arbeitet, nur leiser und er kommt aus dem Netzteil.
Heute morgen dann konnte ich den PC wieder einschalten und er fuhr ganz normal hoch. Doch das Netzteil machte dieses Mal andere Geräusche, die laut waren. Wie wenn man den Netzteilstecker abzieht und noch Strom auf dem Kabel ist. Dann knistert es kurz. Genau so ein Knistern trat im Netzteil auf, aber deutlich hörbar, sogar als die Seitenwand geschlossen war. Das Geräusch hielt ca. 15sek an und verschwand dann wieder.
Das ist sicherlich nicht normal und so ein Knistern hatte ich noch nie.
Danke für eure Antworten, ich werde heute das neue Netzteil einbauen und weiter berichten.
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16.01.2008, 22:44 #7
Byte
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Hallo,
nachdem ich nun voller Hoffnung das neue Netzteil eingebaut hatte startete der PC ganz normal. Zum Testen fuhr ich den PC nochmals herunter und drückte erneut auf den Start-Knopf.
Und leider wieder der gleiche fehler wie vorher: Der Bildschirm bleibt schwarz, die rote LED an der Graka leuchtet und es passiert nichts weiter.
D.h. am Netzteil lag es nicht, was bleibt noch übrig?
Das Mainboard kommt für mich jetzt am ehesten in Frage.
Aber nachdem ich relativ sicher war dass es das Netzteil sein müsste, will ich mich jetzt nicht gleich auf das Mainboard festlegen.
Vielleicht hat noch wer nützliche Tipps.
Ich bin für jede Antwort dankbar.
Das Mainboard ist jetzt erst 3 Monate alt, da wäre also noch Garantie drauf. Lohnt es sich, dieses einzuschicken? Wie lange dauert das?
Vielleicht hat schon jemand damit Erfahrungen gemacht.
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17.01.2008, 09:53 #8
Byte
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Nachdem ich nun mein BIOS resettet habe kann ich jedes Mal den PC normal wieder starten.
-> Das Problem mit dem schwarzen Bildschirm trat bis jetzt nicht wieder auf
Allerdings schaltet sich der Rechner in Windows immernoch aus und es trat 2 Mal ein Freeze in Windows auf.
Bin gerade dabei den Rechner mit nur einem Speicherriegel zu betreiben und hatte bis jetzt keinen Absturz mehr.
Aber wie gesagt kann das auch nur Zufall sein, das muss ich noch eine Weile Testen.
Hatte ein paar mal Prime95 ausgeführt und nebenher die Temperaturen mit Speedfan überwacht.
Die CPU Temperatur steigt nach ca. 2 Min auf 50°C an, die Mainboard Temperatur ar zur gleichen Zeit auf 52°C, was mir relativ hoch erscheint.
Ich weiß aber nicht wo sich der Sensor auf dem Board befindet.
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17.01.2008, 10:41 #9
Viertel Gigabyte
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"Beim Asubau der Graka ist mir aufgefallen dass der Northbridgekühler(passiv) nicht fest sitzt sondern eher etwas lose auf der Wärmeleitpaste "schwimmt". Der Kühlkörper war allerdings noch warm / heiß, vielleicht ist das auch normal, er ist ja auch an 2 Stellen befestigt. Kann es an einer Überhitzung der Northbridge liegen? Speedfan zeigt mir allerdings 30 °C an, vielleicht auch ein Messfehler, ka."
ich denke hier hast du das problem schon selber recht früh erkannt.
durch das ganze an und ausschalten kann es allerdings zu weiteren defekten gekommen sein, ich drücke dir die daumen das dies nicht der fall ist.
das mb wird jetzt allerdings aller warscheinlichkeit nicht mehr richtig laufen selbst wenn du den kühler wieder richtig befestigst. bei einem kühlkörper der auf der wärmeleitpaste "schwimmt" kann niemals die wärme richtig abgeleitet werden, egal wo dieser kühlkörper sitzt.
man kann auch davon ausgehen, das schon aus kostengründen keine "sinnlosen" kühler verbaut werden.
wenn du noch garantie auf das mb hast, würde ich es auf alle fälle versuchen zu tauschen.Geändert von gruftchaos (17.01.2008 um 10:43 Uhr)
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