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  1. #1
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    Analyse: Der Online-Handel verprellt seine Kunden

    BDI und DIHK sind die Oberlobbyisten in Deutschland. Die haben Regierung, Bundestag und Bundesrat im Würgegriff.

    Ich will nicht wissen, wieviel die an Entscheidungsträger zahlen, um zu verhindern, dass in Deutschland ein Mindestlohn eingeführt wird. Und auch die Anderungen im Online-Handel werden die mit entsprechenden Zahlungen zu verhindern wissen.

    Lobbyisten im Zentrum der Macht: Tendenz steigend !

  2. #2
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    Zitat Zitat von sg69
    BDI und DIHK sind die Oberlobbyisten in Deutschland. Die haben Regierung, Bundestag und Bundesrat im Würgegriff.

    Ich will nicht wissen, wieviel die an Entscheidungsträger zahlen, um zu verhindern, dass in Deutschland ein Mindestlohn eingeführt wird. Und auch die Anderungen im Online-Handel werden die mit entsprechenden Zahlungen zu verhindern wissen.

    Lobbyisten im Zentrum der Macht: Tendenz steigend !
    Leider hat sg69 völlig recht. Gegen den Lobbyismus dieser "Geldsäcke" ist man leider ziemlich machtlos. Wäre wohl wirklich wünschenswert, wenn Brüssel da was auf die Beine stellen könnte.
    Ich betreibe selbst online-shops, würde mich aber dennoch freuen, wenn es EU-weite Gesetzgebungen gäbe. Damit wäre Käufern und Verkäufern gleichermaßen geholfen.

  3. #3
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    tja, das Problem ist dass jeder mal so eben einen Onlineshop aufmachen kann ohne kaufmännischer Erfahrung und Basiswissen zu haben. Da sind viele Idioten dabei die eine "schnelle Mark" machen wollen und sich das alles ganz einfach vorstellen. Die bringen aber nicht die nötige Sorgfalt mit und scheitern dann ganz schnell, spätestens aber wenn sich dann unerwartet das Finanzamt meldet. Ich habe das schon mehrfach im Bekanntenkreis erlebt. Man sollte eben nur bei Shops kaufen die eine grosse Anzahl positiver Bewertungen haben. Auch kann man mit einigen nervenden Fragen schnell testen wie umgänglich die Mitarbeiter sind und ob überhaupt geantwortet wird. Da trennt sich ganz schnell die Spreu vom Weizen.

  4. #4
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    Daumen runter Geiz ist ärgerlich!

    Eben. Geiz ist nicht immer geil! Um paar Prozent zu sparen, verlieren Menschen den Kopf! Im Endeffekt muß man das vielfache dieser paar Prozent drauf Zahlen - als Zeit, Nerven und als Geld auch!
    Kann aus eigener Erfahrung sagen: es gibt in Deutschland genug geile Online-Handler - da kaufe ich ein.

  5. #5
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    Was mich an der ganzen Geschichte stört:

    Eigentlich wär es doch die Aufgabe von Rechtsanwälten, da mal kräftig auf die ***** zu hauen, dass es ordentlich spritzt. Und wer hängt sich da rein: Verbraucher-Schutz-Zentralen. Prima. Wieder ein paar Anwälte arbeitslos gemacht.

    Diese Neigung, Anwälten die Arbeit kaputtzumachen, kann auch Dauer auch nicht gesund sein.

    Was sind das eigentlich für Typen, die in den Verbraucherzentren Dienst tun? Abgebrochene Juristen?

    MfG Raberti
    Lächle heute! Morgen wird es schlimmer!

  6. #6
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    Doch leider sieht die Realität so aus, dass man sich den Anwalt meistens nicht leisten kann bzw. es sich nicht lohnt. Oder hättest Du Lust, wegen einem 10 €-Buch einen Anwalt zu konsultieren, mit dem Gedanken im Hinterkopf, wenn ich verliere, wird es sehr Teuer!?
    Ich weiß, das ich nichts weiß. (Wusste auch schon Sokrates)

  7. #7
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    Zitat Zitat von MaRode
    tja, das Problem ist dass jeder mal so eben einen Onlineshop aufmachen kann ohne kaufmännischer Erfahrung und Basiswissen zu haben. Da sind viele Idioten dabei die eine "schnelle Mark" machen wollen und sich das alles ganz einfach vorstellen. Die bringen aber nicht die nötige Sorgfalt mit und scheitern dann ganz schnell, spätestens aber wenn sich dann unerwartet das Finanzamt meldet. Ich habe das schon mehrfach im Bekanntenkreis erlebt. Man sollte eben nur bei Shops kaufen die eine grosse Anzahl positiver Bewertungen haben. Auch kann man mit einigen nervenden Fragen schnell testen wie umgänglich die Mitarbeiter sind und ob überhaupt geantwortet wird. Da trennt sich ganz schnell die Spreu vom Weizen.
    Sicher kann jeder schnell einen Online-Shop aufmachen, jeder kann auch schnell einen 'Normalen' Shop aufmachen nur braucht er dann erstmal mehr Geld und ein Ladengeschäft.
    Ich arbeite in einem Geschäft welches Registrierkassen und Computer verkauft, wartet und repariert, was ich da manchmal mit bekomme wer eine Gaststätte aufmacht und mit welchen Vorstellungen die anfangen. In der Gastronomie reicht es einen 2-Tages Kurs zu besuchen und schon kann man eine Wirtschaft betreiben, wenn es dann nicht die eigenen 4 Wände sind, muss mann schon gut Rechnen können.
    Jetzt bei der Mehrwertsteuerumstellung haben einige Angerufen und behauptet die Kasse würde noch nicht richtig rechnen. Gut von 10 Euro die 19% auszurechnen ist auch sehr schwer *lol*.

    so long yeTTi

  8. #8
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    149

    Cool

    Zitat Zitat von RaBerti1
    Was mich an der ganzen Geschichte stört:
    Eigentlich wär es doch die Aufgabe von Rechtsanwälten, da mal kräftig auf die ***** zu hauen, dass es ordentlich spritzt. Und wer hängt sich da rein: Verbraucher-Schutz-Zentralen. Prima. Wieder ein paar Anwälte arbeitslos gemacht.
    Diese Neigung, Anwälten die Arbeit kaputtzumachen, kann auch Dauer auch nicht gesund sein.
    Was sind das eigentlich für Typen, die in den Verbraucherzentren Dienst tun? Abgebrochene Juristen?
    Klasse Satire,
    solange wir so ein Wurstel-Rechts- und -Steuersystem haben
    werden viel zu viele Anwälte benötigt. Außerdem sind diese ja
    noch mit ihren Abmahnwellen beschäftigt.
    Wie gesagt: guter satirischer Beitrag!
    ciu uk

  9. #9
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    @ David Schirge
    Ein Anwalt ist oft günstiger als viele denken. Die bekommen nicht nach Aufwand, sonder nach einer Gebührenordnung bezahlt.

    Ich war noch nie bei einer Verbraucherzentrale. Wenn es tatsächlich Schwierigkeiten gibt, was sehr, sehr selten vorkommt, überlege ich mir, lohnt der Aufwand oder ist es billiger, die Sache ruhen zu lassen.

    Wegen einem 10 € Buch lohnt sich für mich der Aufwand nicht. Fahrkosten zum Anwalt oder Verbraucherzentrale, Zeitaufwand, immer wieder ärgern, und so weiter.

    Da ärgere ich mich kurz, schreibe noch einen Brief und schreibe dann die 10 € ab.

    Bei größeren Summen geht es aber schon über den Anwalt, allerdings überlege ich auch dabei, wieweit lohnt sich etwas oder werfe ich noch gutes Geld schlechtem hinterher.

    Übrigens, was einige mit schlechten Onlineshops erleben, das erleben auch einige selbständige mit schlechten Kunden.

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