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Ergebnis 1 bis 9 von 12
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29.03.2006, 18:09 #1
Was passiert wenn die CPU "alt" wird?
Hallo Leute...
Also nur einmal aus Interesse:
Was passiert eigentlich, wenn eine CPU alt wird?
Und wie alt kann so ein Ding überhaupt werden, wenn man's viel zum Spielen verwendet und übertaktet, oder nur ganz normal im Office Betrieb...
Wie stehts mit Temperatur und Taktrate, INTEL und AMD?
Stellen sich mit den Jahren evtl. Fehler ein oder ist so ein Teil von Heute auf Morgen kaputt?
Werden nur bestimmte bereiche des DIE's defekt oder ales miteinander?
Ich meine auch dies und jenes dazu, aber WISSEN ist was anderes...
MFG, Freak
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29.03.2006, 18:17 #2
Hi!
Die Leiterbahnen im Chip werden mit der Zeit "zerfressen". Soll heißen, an manchen Stellen lösen sich Atome ab und an anderen Stellen lagern sie sich ab. Irgendwann gibts dann entweder nen Kurzschluß oder eine unterbrochene Leiterbahn. Beides ist tödlich und passiert in der Regel ohne Vorwarnung.
Je mehr Spannung und Temperatur die CPU ausgesetzt wird, desto schneller "altert" sie. Die Taktfrequenz spielt eine eher geringe Rolle dabei.
Siehe auch
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektromigration
http://www.tweakpc.de/berichte/emig/emig.htm
Gruß, andreaso*******This is Schäuble.
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29.03.2006, 18:21 #3
ergänzend: http://www.heise.de/ct/aktuell/meldung/34186
frei nach Mary Poppins: nörgel, nörgel, nörgel ...
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29.03.2006, 19:42 #4
Danke für die Info, und was ich noch wissen wollt:
1.)Wie lange kann so ein Prozessor halten?
Halten CPUs in gröberen Herstellungs-Prozess länger?
2.)Kann es auch passieren, dass ein Prozessor mit der
Zeit einfach Fehler produziert?
3.)-und wenn- Welche Form von Fehler sind dasGeändert von The_Freak (29.03.2006 um 19:49 Uhr)
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29.03.2006, 20:19 #5
1.) Zwischen 1 Sekunde und 1000 Jahre...
Kleiner Strukturen erlauben (bzw. erfordern) eine geringer Spannung, die statistische Lebensdauer sollte sich demnach theoretisch immer auf gleichem Niveau bewegen.
2.) Ja, aber eher ganz ganz selten. z.B wenn die Teile der CPU hinüber sind, die für den Cache oder ganz bestimmte Operationen gebraucht werden.
3.) Rechenfehler und/oder Abstürze.o*******This is Schäuble.
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29.03.2006, 20:32 #6
Byte
- Registriert seit
- 03.2006
- Beiträge
- 100
Zitat von The_Freak
Hallo,
also das mögliche Höchstalter aktueller Prozessoren läßt sich bei Einhaltung der von Hersteller definierten Spezifikation schlecht abschätzen, da es selbige in solch komplexer und kompakter Form erst seit wenigen Jahren gibt. Betrachtet man die Geschichte gängiger Halbleiter, so kann man zumindest sagen, dass ein Transistor von 1980 heute noch ohne Probleme arbeiten wird, also nach 25 Jahren.
Mit fortschreitender Entwicklung werden aber nicht nur Herstellungsprozesse, sondern auch deren Genauigkeit angepasst. Man erreicht also inzwischen nicht mehr die Schwelle des technisch, sondern vielmehr die des materiell Machbaren. Somit wird eine Aussage über die Lebensdauer um so komplizierter.
Aber im Grunde kann man davon ausgehen, dass mind. eben auch 25 Jahre ohne physische Degeneration mögloch sind.
Die Frage nach möglichen Fehlern halte ich für umso interessanter. Nehmen wir mal an, dass es zu einem fehlerhaften Element innerhalb des Dies kommt, so würde dies im Fall von Frage 3 bedeuten, dass der Prozessor z.B. fehlerhaft rechnet (z.B. Pentium 1 [P5]), "Abstürze" verursacht oder gar den Dienst verweigert.
Genau kann man dies mit Rücksicht auf die enorme Anzahl von Transistoren, und vor allem der damit verbundenen Anzahl von Schaltungen, nicht voraussagen.
Beispielsweise wäre ein Fehler in den MMX-Registern oder der FPU nur dann erkennbar, wenn diese Einheiten auch genutzt werden.
Gruß
mb76##########
Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen.
##########
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30.03.2006, 16:15 #7zu 1.) Also, ich habe einen 386er der ist von 1988 und läuft noch. Andererseits habe ich einen Celeron 300 der ist etwa von 1998 und seit einem Jahr defekt. Ich denke mal es kommt wie immer auf die einzelne CPU und nicht die Baureihe an sich an.
Zitat von The_Freak
zu 2.) Ja, woran solltest Du denn sonst sehen, dass er kaputt geht?
zu 3.) Unter Windows NT / 2000 / XP /Server 2003 treten aus nicht ersichtlichem Grund Bluescreens auf. Alternativ bootet der PC ins Nirvana. Das kann auch erst unter Last geschehen - ist aber irreversibel. Es könnten auch nicht sichtbare "Rechenfehler" sein - aber wenn man sie nicht sieht - dann kann man sie auch nicht näher beschreiben.
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30.03.2006, 19:07 #8
Byte
- Registriert seit
- 04.2004
- Beiträge
- 108
der von Hersteller definierten Spezifikation schlecht abschätzen
Zitat von Necromanca
Stimme mit Punkt 3 voll überein.
Beispiel Webradio! Habe ein Intel Desktop Mainboard
D865PERL + Pentium 4 - 3.06 1500 MB RAM.
Sende ich in SHOUTcast und habe eine Webcam offen passiert nichts. Bei jetCast + Webcam nach 10 Min Bluescreen. Mag vielleicht ein Softwarefehler sein aber es ist seit zwei Jahre der Regelfall.
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02.04.2006, 09:32 #9
OK, weiß jetzt alles, von mir aus kann der thread geschlossen werden, außer er könnte noch für andere leute interessant sein.
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