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16.01.2006, 13:29 #1
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- 01.2003
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- 114
Grundsätzliche Fragen zur Datensicherheit in Netzwerken
Hallo,
bevor ich meine Fragen stelle möchte ich zuerst einmal klarstellen, dass ich absoluter Neuling im Bereich Netzwerk bin.
Folgende Fakten:
Der Rechner in meinem Büro ist an das Firmennetzwerk angeschlossen. Wir haben eine Internet-Flatrate und können zu Recherchezwecken jederzeit ins Netz. Privater Gebrauch in Maßen wird geduldet. Unser Netzwerkadmin hat eine Fernwartungssoftware installiert.
Vor kurzem hatte ich (habe ich in einem anderen Thread beschrieben) ein Problem mit Outlook. Da der Admin keine Zeit hatte, versuchte er von seinem Heimrechner aus per remote das Problem zu lösen. Dabei konnte ich belustigt zusehen, wie er "die Kontrolle" über meinen Rechner übernahm und diverse Veränderungen vornahm.
Später allerdings wurde mir dann etwas mulmig, denn ich hatte mir zuvor noch keine Gedanken über diese Art der Beeinflussung gemacht. Daher habe ich jetzt folgende Fragen:
1.
In wieweit kann ich -im allgemeinen- bzgl. meines Surfverhaltens überwacht werden? Kann ich feststellen, ob ich überwacht werde? Ich meine hier nicht den Besuch von "Schmuddelseiten" oder ähnlichem, sondern z.B. private mail-Kontakte.
2.
In wieweit kann Rückgriff auf meine persönlichen Daten genommen werden. Ich meine damit ganz konkret z. B. meine Zugriffe auf Online-banking während der Arbeit, die Eingabe von Kennwörtern, Kontonummern und sonstige sehr private Daten.
Für die Beantwortung meiner Fragen bzw. für weitergehende Tips wäre ich dankbar.
Grüße
Malagant
-
16.01.2006, 13:43 #2
die fernwartungssoftware ist im prinzip ein backdoor trojaner - nur mit dem unterschied dass sie absichtlich installiert wurde und absichtzlich läuft. prinzipiell kann man damit natürlich alles sehen was auf dem bereffenden pc passiert (bildschirmanzeige, tastenanschläge, mausklicks,...); zusätzlich kann jeder netzwerkverkehr "abgehört" und aufgezeichnet werden.
normalerweise ist in einer erklärung festgelegt was der admin sehen/aufzeichnen darf und was nicht - vor allem wegen dem innerbetrieblichen datenschutz. aber hand aufs herz: ich würde auf einem fernüberwachten pc nichts machen was ich nicht auch auf die anschlagtafel der kantine hängen könnte...
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16.01.2006, 13:54 #3
Hallo,
der Administrator ist sozusagen der "Halbgott in weiß", also Vorsicht.. keine Webseiten besuchen die nicht irgendwie im Zusammenhang mit deiner Arbeit stehen. Kein Homebanking von einem Firmenrechner aus betreiben.. auch wenn die Verbindung zur Bank verschlüsselt ist können deine Tastaureingaben mitgeschnitten / aufgezeichnet werden (also Zugangspasswort ändern).|| Wolfgang77
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