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Ergebnis 1 bis 9 von 19
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07.06.2005, 14:21 #1
Apple-Intel-Pakt wirbelt Branche durcheinander
Hallo Forum,
Zitat aus "SPIEGEL online": Der Apple-CEO bekannte, dass das Unternehmen schon länger mit Intel-Hardware experimentiert: "Mac OS X hat in den letzten fünf Jahren ein geheimes Doppelleben geführt." Alle Versionen des Betriebssystems seien von Anfang an so entwickelt worden, dass sie auf Intel- und PowerPC-Plattform laufen könnten. Jobs führte den Teilnehmern des Kongresses auch gleich einen Intel-Rechner vor, auf dem Tiger, die aktuelle Version von Mac OS X, installiert war.
Hat das mal jemand probiert, Mac OS X auf einem Windows-PC zu installieren? Ich kenne mich damit zuwenig aus, aber interessieren würde es mich schon.
Grüße, Average
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07.06.2005, 14:36 #2
Byte
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Das kann niemand außer Apple selbst testen, weil du müßtest den Code der für PPC kompiliert worden ist auf einem Intel PC erst neu kompilieren. Den hast du aber nicht ...
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07.06.2005, 14:50 #3
Also könnte Apple mit wenig Aufwand ein Mac OS für WIntel-PCs aus dem Hut zaubern (auf den Markt bringen). Ich glaube, das würde viele Win-User anlocken...
ohne neue Ausgaben für teure Hardware
.
Wer wettet dagegen?
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07.06.2005, 15:10 #4
Kbyte
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Sers.
Zitat von Average Dalton
Ich werde zwar nicht wetten, aber den gleichen Gedanken hatte ich auch. Es könnte den Microsoft Markt eine herben Beigeschmack zufügen und das ganz so richtig aufmischen.
Gothie
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07.06.2005, 16:37 #5
Byte
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Zitat aus Spiegel Online:
"Der Jubel mancher PC-Benutzer, dass man künftig auf der Intel-Plattform frei zwischen Windows, Mac OS und Linux wählen könne, scheint indes verfrüht. Apples Vice President Phil-Schiller sagte "Cnet", es gebe keine Pläne, Windows auf Intel-Macs zu unterstützen. Apple plant offenbar weiterhin, seine Rechner mit spezieller Hardware auszuliefern, nur der Prozessor stammt von Intel. Der Hardwareverkauf soll weiterhin eine wichtige Einnahmequelle bleiben. "Wir werden nicht erlauben, dass Mac OS X auf anderer Hardware läuft als auf Apple Mac", erklärte Schiller."
Naja, so einfach wird das den Markt nicht durchwirbeln. Es wird also weder möglich sein, Windows auf Mac-Rechnern noch Mac OS X auf normalen PCs zu installieren...
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07.06.2005, 17:52 #6
Ja, eigentlich schade, dass man in Zukunft nicht "hybride" PCs (in Bezug auf Win-MacOs) fahren kann. Das wäre eine wirklich sehr interessante Sache. Dann würde man sehen, wie viele Leute tatsächlich von MacOS Gebrauch machen.
Andererseits muss man sehen, dass Apple wohl mehr von der Hardware als von der Software lebt und wenn man einen x-beliebigen PC nehmen könnte um MacOs zu betreiben würde das der Firma mehr als nur ein klein wenig schaden. Ausserdem hat die Apple-Architektur einige entscheidende Vorteile - hier kämpft man nicht mit irgendwelchen Kompatibilitätsproblemen, wenn man einen PC kauft, dann läuft der auch und man kann davon ausgehen, dass relativ einheitliche Hardware verwendet wird. Was aus dem Hause Apple kommt, das funktioniert auch mit einem Mac. Da hat es die PC-Welt (nicht das Heft) natürlich schwerer, x-tausende Anbieter bieten verschiedenste Hardware an für einen PC, von einem namenlosen Müll bis hin zu High-End-Komponenten. Klar haben die Anwender auf diese Weise eine viel grössere Auswahl und auch ein grösseres Potential aus ihrem PC was zu machen, bei Apple sieht das meistens etwas schlechter aus. Hat also alles seine Vor- und Nachteile.
Generell sage ich - wer einen soliden Computer will und bereit ist vollständig neu einzusteigen (oder sowieso neu einsteigt) für den ist ein Mac gar keine so schlechte Wahl. Wenn sie dann auch günstiger werden (hoffentlich signifikant), dann ist das umso besser.Schau mal dieser Vista über Vienna.
Da mach ich mal die Windows besser wieder zu...
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08.06.2005, 05:43 #7
Kbyte
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Sers.
Zitat von HannesD
Dann frage ich mich was für einen Intel CPU, MAC nimmt. Oder sind das dann doch Spieziell angefertigte CPU`s. Denn ich wusste nicht das Intel andere Prozessoren herstellt die andere Protokolle verstehen wie z.B. SSE SSE2 usw. usw. Es müsste dann doch ein Leichtes sein, den MAC so zu manipulieren, das auch ein anderes OS z.B Windows XP drauf laufen könnten?
Gothie
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08.06.2005, 09:40 #8
Byte
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Zitat von HannesD
Wie wars denn mit der X-box?
Hiess es denn da nicht ähnlich?
Und heute ist sie ein billiger Linux-Webserver.
Lassen wir uns überraschen.EDV - Ende der Vernunft!!!!
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08.06.2005, 10:51 #9
Kbyte
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Das ist so nicht richtig!Außerdem kann Apple künftig auf ein riesiges Angebot von Grafikkarten, Chipsets und anderen Peripheriegeräten zurück greifen, die bislang nur der "Wintel"-Welt und der Linux-Gemeinde zur Verfügung stand.
1. Nicht alle PCI-steck-karten haben x86-code 'eingebaut' und selbst der könnte durch anderen code ersetzt werden, ohne die hardware der steck-karte zu ändern. Manche Mac-rechner benutzen beispielsweise ATI-grafikkarten. Andere periferie-geräte haben meist garkeinen code eingebaut, der vom rechner ausgewertet wird.
2. Daher ist meist der betriebssystem-spezifische treiber entscheident. Würden die hardware-hersteller sich nicht am 'marktführer' Micro$oft orientieren, wäre es für sie kein problem MacOS-treiber (und Linux, etc) mitzuliefern -- was manche ja auch tun (Danke!).
3. Und dann gibt es ja noch betriebssystem-unabhängige (generische) treiber und protokolle. Beispielsweise funktioniert (fast) jede externe USB- oder Firewire-festplatte und wechsel-platte auch an meiner Sun Workstation (UltraSPARC IIe), weil Solaris das USB-geräteprofil "Mass Storage Device" implementiert hat. Firewire-WebCams arbeiten an einer Sun sogar besser, als an einem PC (auf dem erst noch treiber installiert werden müssen).
Solche generischen protokolle für geräte-klassen sind übrigens eine der großen stärken von SCSI!
Auch kann ich eine USB/Firewire-Controller-karte (PCI) in meine Sun einbauen und benutzen, wenn sie über OHCI (Open Hardware Connection Interface) angesprochen wird.
Das selbe gilt auch für andere hardware-gattungen.
Tatsächlich zeigt das, wie weit die Micro$oft-sche massen-verblödung "Designed for WiXP" bereits wirkt :-(
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