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Ergebnis 1 bis 9 von 14
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04.05.2005, 22:32 #1
Byte
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Fast identische Texte bei Wikipedia und Brockhaus
Das Wikipedia sich aufregt, ist ja wohl ein riesengroßer Witz! Es gibt wohl kein Internetprojekt, das sich so schamlos an fremden Seiten bedient wie Wikipedia!!! Mir selbst wurden ganze Seiten aus meiner Arbeit herrauskopiert, ja selbst die Menüleiste mit eindeutigen Bezeichnungen!!! Die lakonische Antwort der Wikis: „Solche Listen, die rein auf Fakten beruhen, genießen keinen Urheberschutz“.
Insofern sollte Wikipedia erst einmal vor der eigenen Haustür kehren!Geändert von Echo13 (04.05.2005 um 22:35 Uhr)
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04.05.2005, 23:25 #2
Kbyte
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Es kommt halt immer auf den Inhalt an,
aber da von ab ist Wikipedia ein freies Projekt.
Falls du dir deiner Urheberrechte beraubt fühlst kannst du
ja einen Rechtsanwalt einschalten, viel Glück.
Wenn du den Inhalt selbst ins WIKI gestellt hättest würde
dein Name dazu stehen.
Aber du kannst immer noch eine Löschung des Artikels
beantragen.
Habe bis jetzt noch nichts gefunden was ich da einstellen könnte, sonst würde ich es sofort machen. Gut ich könnte ein paar Foto von meiner Gegend einstellen, aber da gibt es schon tausende.
so long yeTTi
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05.05.2005, 01:23 #3
Byte
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Wikipedia ist von der Sache her sicher gut gedacht.
Allerdings wird dort viel hineinkopiert.
Wenn es gar um (geschichts-)politische Themen geht, dann taugt Wikipedia garnichts.
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05.05.2005, 07:36 #4
Kbyte
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Gratulation. In den Newsmeldungen der diversen Computermagazine sind auch fast identische Texte weil alle die gleichen Newsmeldungen vonden gleichen Presseagenturen bekommen. Da überschneiden sich oftmals auch die Texte.
Bekomm ich jetzt nen Keks?
P.S. Kann mal einer bei der GVU nachfragen, wieviele Idioten schon Brockhaus oder Wikipedia angeschwärzt haben?UrhG § 69a Abs.5:
Die Vorschriften der §§ 95a bis 95d finden auf Computerprogramme keine Anwendung.
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05.05.2005, 11:03 #5
Byte
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Wikipedia ist in der Tat nicht unproblematisch
So sehr ich auch Opensource-Projekten grundsätzlich wohlwollend gegenüber stehe, Wikipedia halte ich für sehr problematisch. Unbestritten gibt es in Wikipedia gute, fundierte Artikel, die urheberrechtlich kein Problem sind - also wirklich das geistige Produkt des oder der genannten Autoren sind - und sich aus ideologisch-rechthaberischen Diskussionen raushalten. Solche Auseinandersetzungen haben nämlich in einem ernsthaften Lexikon nichts zu suchen. Aber: Dieses Onlinelexikon ist trotzdem ein echtes Kind unserer Zeit, geradezu ein Prototyp der Beliebigkeit. Ideal für Leser, die Informationen nicht mehr selbst überprüfen wollen, sondern nur noch schnell, schnell eine Info benötigen - egal wie seriös sie ist. Wikipedia ist zudem eine ideale Plattform für Selbstdarsteller, die sich vor einem größeren Publikum als Autoren produzieren wollen. Und ideal für Copy&Paste-Genossen, die sich - wie es ein Vorredner bereits schrieb - einfach irgendwo bedienen, den Text vielleicht noch sprachlich etwas verändern - damit man die Quelle nicht mehr erkennt - und ihn dann als eigenen Artikel verkaufen. Besonders nervend sind die Wichtigtuer, die meinen, einen durchaus gelungenen Artikel noch verbesseren zu müssen. Oft endet das dann in den bekannten ideologischen Auseinandersetzungen, die regelmäßig dazu führen, dass die Verantwortlichen von Wikipedia einzelne Artikel sperren müssen. Und hat eigentlich schon mal jemand darüber nachgedacht, dass Wikipedia die berufliche Existenz von Autoren gefährdet, die vom Schreiben von Lexika leben müssen? Das Online-Lexikon gibt es mittlerweile ja bekanntlich auch auf DVD - übrigens nicht für umsonst, sondern für rund 10 Euro - und jetzt sollen auf der Basis der Wikipediatexte auch noch Bücher erscheinen. Somit werden die kostenlos erstellten Texte kommerziell verwertet und graben damit anderen Projekten das Wasser ab, bei denen die Autoren bezahlt werden. Das kann nicht okay sein.
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05.05.2005, 11:31 #6
Kbyte
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Zu Fuß gehen schadet nicht der Busfahrerbranche und die Wikipedia sorgt nicht für Arbeitslosigkeit unter den Lexikonschreibern.
Andersrum könnte man eher fragen: Warum verlangt jemand Geld für etwas, das man auch anderswo umsonst bekommt?
Im übrigen stimmen die Beschreibungen etlicher Lexika weitestgehend überein.
Ausserdem ist die Information dass Papst Benedikt XVI. am 16. April 1927 geboren wurde nicht urheberrechtlich geschütztUrhG § 69a Abs.5:
Die Vorschriften der §§ 95a bis 95d finden auf Computerprogramme keine Anwendung.
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05.05.2005, 14:15 #7Das halte ich in der Tat für sehr problematisch - denn wer garantiert, dass der als Buch gedruckte Wikipedia-Text tatsächlich korrekt recherchiert ist? Erscheinen dann (überspitzt dargestellt) plötzlich Bücher, in denen Napoleon ein Indianerhäuptling war, in denen die Saurier wegen einer Stechmückenplage ausstarben und in denen Sozialismus eine rote Sorte Mus ist?
Zitat von Camel_Man_XXL
Nachdenkliche Grüße
Farbmond
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05.05.2005, 15:20 #8Vielleicht solltest Du Dich von der Vorstellung trenne, in einem Lexikon die ultimative unverrückbare Wahrheit vorzufinden. Das ist nämlich noch nie der Fall gewesen.
Zitat von Farbmond
Mach Dir mal den Spass und vergleiche die US-Version und die deutsche Version von Microsofts Encarta, speziell den Abschnitt Erfindungen.
Du wirst stauen, wieviele Erfindungen, die hier gemeinhin als europäisch gelten, dort "für die USA vereinnahmt" werden.
Wo liegt jetzt die Wahrheit?
Schau Dir ein altes deutsches Lexikon an, meinetwegen 30 Jahre alt. Auch dort wirst Du Beschreibungen finden, die in heutigen Lexika anders dargestellt sind.
Je mehr Quellen man zurate zieht und die Quellen selbst auf Tendenzen hin untersucht, desto besser kann man einen Sachverhalt beurteilen. Das war schon immer so.
MfG
Rattiberta
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06.05.2005, 10:21 #9
Byte
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Kann ich den Inhalten vertrauen
Zitat:
....Mehr noch als in herkömmlichen Werken ist bei der Wikipedia kritisches Lesen gefragt.Renommierte Enzyklopädie-Projekte sichern die Richtigkeit der Angaben dadurch, dass sie nur erfahrene Fachleute mit dem Verfassen von Artikeln betrauen.
An Wikipedia kann dagegen "jeder" mitarbeiten, ohne seine Qualifikation und seine Intentionen offen zu legen.......
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