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08.12.2004, 08:26 #1
Byte
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- 07.2003
- Beiträge
- 46
Umfassende Patronen/Drucker-Fragen: Aufwecken/Nachfüllen/neue Patrone/neuer Drucker?
Hi!
Hab gleich mehrere Fragen, deren passende Antworten aber sicher für viele interessant sind.
(Denn sicher haben viele ähnliche Probleme, und sehr viele weggeworfenen Patronen sind sicher gar nicht leer, sondern könnten durch verschiedene Methoden wieder zum Leben erweckt werden.)
Wenn man eine zwar vor 4 1/2 Jahren im Drucker (Lexmark 1000 Color Printer) gekaufte, aber extrem selten und seit ca. 2 Jahren gar nicht mehr benutzte, also sicher nicht leere Tinten-Farbpatrone (Lexmark Color, 13619HC, 8x4x4 cm)
durch Druckertest und feuchtes Abwischen nicht mehr zum Funktionieren bringt (nur leichte rote Streifen beim Testdruck)
und auch nach 30-40 Stunden Lagern mit den Düsen in einer Spiritus-Wasser-Mischung, statt schwarzer nur unlesbare oben/anfangs gelbrote, dann nur noch gelbe (und nach noch längerem Bad und erneutem Druck nur blassrote) Buchstaben kommen:
1. a) gibt's dann noch andere Möglichkeiten - z.B. Erhitzen / noch länger in Wasser-Alkohol-(oder ein anderes?)Bad legen / ..., oder muss man aufgeben, da wohl nicht nur die Öffnungen verschmutzt, sondern die ganze Patrone ausgetrocknet ist?
b) Da der Drucker ja schwarze Buchstaben nur blass-rot druckt:
Ist vielleicht gar nicht die ganze Patrone leer/vertrocknet, sondern nur der Teil/Tank, der fürs Dunkle zuständig ist (Blau?)?
Dafür würde auch sprechen, dass ich immer ein bisschen rote und gelbe Farbe an einem Tuch habe, mit dem ich die Düsen abtupfe?
2. Falls man trotz der legendär hohen Lexmark-Patronen-Preise ein Original kaufen will: Passt dann nur genau die 13619HC? Wenn auch andere: welche?
3. Natürlich soll man laut Hersteller keine anderen Patronen verwenden.
a) Aber auch für Lexmark, las ich, gäbe es auch andere, die passen. Hat sie schon jemand probiert und für gut befunden?
4. a) Gibt es Refillsets, die auch für Lexmark-Patronen passen?
b) WENN sie wirklich ausgetrocknet ist: würde dann ein Refillset = frische Tinte überhaupt helfen?
5. Wo gibt es a) Lexmark-Patronen, b) Lexmark-kompatible Patronen, c) Lexmark-kompatible Refillsets besonders günstig?
6. Wenn man, wie ich, a) selten und b) fast nur reine Schrift druckt, und auch die zu 90-100% schwarz und nur manchmal teils rot oder blau - oder gelb unterlegt:
a) Lohnt es sich dann - bzw. ist es überhaupt möglich - eine Schwarz- und eine Farbpatrone zu kaufen und sie immer je nach Druck auszutauschen?
b) Oder würde die jeweils nicht im Drucker steckende noch schneller austrocknen?
c) Oder reicht 1 Farbpatrone ohnehin auch für das dauernde Schwarz völlig aus?
7. Oder liegt es vielleicht eher am Drucker selber (Lexmark Color Jetprinter 1000, genau so selten+lange nicht mehr benutzt)? Dass z.B. dort Düsen verstopft/-trocknet sind...?
8. Wenn Letzteres: Gibt's da auch eine Art "Kur", oder muss man - obwohl, wie gesagt, kaum benutzt - sogar gleich einen neuen Drucker kaufen?
Wenn Dir Alles zuviel ist, zitier bitte einfach die Frage(n), die Du beantworten magst (oder schreib die entsprechenden Ziffer vor Deine Antwort).
1000 Dank schonmal - auch im Namen aller anderen, denen Du damit hilfst!Vielen Dank!
Ciao! Marcus
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08.12.2004, 09:54 #2
wenn Du soooooo selten druckst ...
... dann solltest Du mit den Doc's zu einem Kumpel oder Copy Shop gehen. Wozu brauchst Du denn eigentlich einen Drucker?
Bei Deinem Lexmark ist es wohl besser, statt der Patrone gleich einen kompletten Drucker zu ordern ( z.B. bei "ich bin doch nicht blöd ...") - da brauchst Du Dich nicht zu ärgern und kannst Deine Zeit sinnvoller verbringen als mit solchen ellenlangen Texten.
--Fehlerchen--
Ein Mensch, der sich etwas auf seine Intelligenz einbildet, ist wie ein Sträfling, der mit seiner großen Zelle prahlt.
(Simone Weil)
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08.12.2004, 10:32 #3
Zu Punkt Nummer 8:
Am allerbesten wäre es das Teil über Ebay als defekt (Bastlergerät) zu "verkaufen" und sich dafür einen einfachen Schwarz-Weiss-Laser zu besorgen. Dann sind solche Problem für ein und allemal aus der Welt.
Gruß Cheetah
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08.12.2004, 21:43 #4
Kbyte
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Hallo
Dem kann ich nur zustimmen. Wenn man fast nur Text in schwarz druckt würde ich einen Laserdrucker vorziehen. Ich habe letztens einen gebrauchten Oki gekauft um ca 40€ inclusive Versand und drucke am laufenden Band. Sollte die Tonerkartusche leer sein gibts bei Ebay kompatible für ca 10-15€. Meinen Tintenpisser benutze ich fast gar nicht mehr.
Andernfalls rate ich dir zu einem Epsondrucker, da gibts kompatible Patronen für 4-6€ das Stück, habe ich jahrelang so gemacht. Und wernn mal eine nicht mehr so richtig will schmeiß ich sie halt weg und setz ne neue ein.
Gruß hazzard
Lieber mit Betti im Wald, als mit Waldi im Bett!
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08.12.2004, 23:22 #5
Epilog zu Laserdruckern!
Bei meinem Minolta Page Pro 8 L ist eine Tonerkartousche seit 5 Jahren drin! Und das Schriftbild sieht aus wie am ersten Tag. Vielleicht war die Qualität früherer Tintenstrahldrucker besser, bei einem Kumpel von mir werkelt noch ein alter Epson Color II (Baujahr 1995) ohne jedes Problem, aber wenn man hier das Druckerforum (und nicht nur hier dieses Forum) ließt kann einem angesichts moderner Tintenstrahl-Drucker das kalte Grausen kommen.
Ich weiß nicht wie repräsentativ solche Foren in Hinsicht auf die Qualität von Tintenstrahlern sind, ich persönlich würde mir aufgrund persönlicher positiver Erfahrungen mit Laserdruckern so etwas wie Tintenstrahldrucker heute nicht mehr antun.
PS.: (Farb)lasern gehört die Zukunft!!!!
Gruß Cheetah
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10.12.2004, 00:40 #6
Byte
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- 07.2003
- Beiträge
- 46
Danke erstmal, Ihr 3!
@Fehlerchen: I. Naja, ich werd schon ETWAS mehr drucken müssen und brauche auf jeden Fall einen funktionierenden Drucker. Allerdings immer noch so wenig, dass ich Angst habe, das der Tintenstrahldrucker dann wieder (?? weiß ja leider immer noch nicht, ob es beim jetzigen so ist!) eintrocknet.
@Cheetah+hazzard: II. Hmm..: Überlegt hab ich das mit nem Laser auch schon.
Hauptvorteile wohl:
1. Toner billiger/1 Patrone länger benutzbar als Tinte;
2. Trocknet nicht ein!?
Aber: Nachteile:
1. Dass Toner billiger ist, ist ja für mich bei den nicht soo vielen Seiten, nicht so ein großer Vorteil wie bei Vieldruckern. Und vor allem:
2. Das Problem ist das "FAST nur Text in schwarz": denn bei fast allen meiner Ausdrucke sollen eben einige kleine Passagen farbig oder farbig unterlegt sein. Da fällt ein schwarz-weiß-Laser ja wohl aus. Oder?
Und einen Tintenstrahler nur nebenbei zu haben, lohnt sich ja bei mir nicht, da der dann noch schneller eintrocknet!?
Oder ist das gar nicht normal? Kann man so einen auch 5 Jahre mit nur einer Patrone benutzen, ohne Eintrocknen?
3. Gerät viel teurer! Oder gibt's solche 40€-Gebraucht-Laser wie Sand am Meer?
Bzw. - was wichtiger ist: Gibt's auch schon (z.B. gebrauchte) Farblaser unter 100€?
III. Falls obiges 2+3 dann doch ergibt, dass ich einen "Tinter" brauche:
@Cheetah: Hab wohl nicht so viel wie Du in Foren gelesen. Aber jedenfalls ist mir nicht aufgefallen, dass Tinter so extrem anfällig/schlecht sind. Was löst denn das Grausen bei Dir aus = sind die häufigsten Probleme?
@hazzard: So billig müssen die Patronen ja gar nicht sein, da ich eh höchstens /Jahr brauche. Ich denke, der Preis des Druckers selbst ist bei Wenigdruckern wie mir viel wichtiger, oder!?
Ist da wirklich ein Epson am geeignetsten?
Allgemein:
Auch wenn einige darauf hindeutet, dass ich wohl einen neuen Drucker brauche:
Ich hoffe immer noch auf Antworten zu den teils sehr wichtigen ersten 7 Fragen, denn
- ich will nicht aufgeben, bevor ich den wahrscheinlichen Grund des Problems weiß, und
- wie gesagt, exsitieren ähnliche Probleme sicher tausendfach, so dass viele von den Antworten profitieren könnten!
Also: Noch jemand etwas dazu?Vielen Dank!
Ciao! Marcus
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10.12.2004, 11:46 #7
Kbyte
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- 332
(Das Problem ist das "FAST nur Text in schwarz": denn bei fast allen meiner Ausdrucke sollen eben einige kleine Passagen farbig oder farbig unterlegt sein. Da fällt ein schwarz-weiß-Laser ja wohl aus. Oder?) -Zitat-
Bei diesen Anforderungen muß es ja wohl ein "farb"fähiger Drucker sein, also Tintenstrahler.
Ich will hier keinen Markenstreit lostreten, sondern folgend nur meine beruflichen und privaten Erfahrungen wiedergeben:
Zunächst wird auf meiner Arbeitsstelle (Uni) mit allen möglichen
Fabrikaten gedruckt.
Meine Arbeit ist nicht das Erstellen von wissenschaftlichen Dokumenten, sondern die Bildbearbeitung.
Da benutze ich seit Jahren (auch privat) ausschließlich Epson-Fotodrucker.
Wenn es den Herren Wissenschaftlern mal nicht gelingt, sauber plazierte Farbausdrucke zu erledigen, weil ihre Drucker (mit den 2 Buchstaben) regelmäßig das Papier schief einziehen oder es farblich um Spitzenausdrucke geht, kommen diese Leuts zu mir und meine Epson (bis A3) müssen das ausbügeln.
Da aber hier das Problem des Druckens mit langen, nicht genutzten Pausen angesprochen wird, habe ich eine ganz einfache Lösung:
alle 3 Tage oder so zweimal pro Woche wird mit den Druckertasten (ohne überhaupt den Rechner zu starten) ein Düsentestmuster ausgedruckt.
Diese (beim Epson) ausgedruckten farbigen Treppchenlinien verbrauchen nur minimal Tinte.
Ist das Düsenbild vollständig und ohne Unterbrechungen, ist auch keine anschließende Druckkopfreinigung (die nun mehr Tinte verbrauchen würde) nötig und der Drucker wird wieder ausgeschaltet.
Ansonsten bei fehlerhaftem Düsentestmuster wird die Druckkopfreinigung angeleiert und zur Kontrolle anschließend
ein Düsentestmuster ausgedruckt.
Das geht, wie gesagt, ohne den Rechner anzuwerfen.
Auf diese Weise habe ich privat meinen Epson seit 2 Jahren
ohne Fehler oder anderweitigen Ärger.
Da ich eben privat nicht viel und nicht regelmäßig drucke,
habe ich es mir angewöhnt, grundsätzlich nur Originaltinten zu verwenden.
Ich habe selber die Erfahrung machen müssen, daß (verschiedene ausprobierte) Fremdfabrikate erstens schneller die Düsen verstopfen, dadurch eine öftere Druckkopfreinigung erfordern und deshalb wiederum mehr Tinte vergeuden.
Das ist aber ein oft durchgekautes anderes Thema, und jeder muß das selbst entscheiden, ob er ein paar € an der Tinte sparen will, aber dafür öfter den Drucker neu kaufen muß.
Ich schwöre jedenfalls, daß ich mir in meiner jahrelangen Druckerei mit Fremdtinten 3 Epson unreparabel verstopft habe.Geändert von ulrik (10.12.2004 um 11:48 Uhr)
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10.12.2004, 18:19 #8
@ttennis
Um auf Deine Frage einzugegehen, warum bei mir die Tintenstrahler ein "gewisses Grasuen" (zugegeben die Formulierung ist etwas heftig) erzeugen das ist die Konsistenz dieser sogenannten Tinten. Es kann doch nicht angehen, daß die Industrie nicht in der Lage ist, Tinten zu entwickeln die wirklich haltbar sind, wo man selbst nach 4 - 5 Wochen inaktiver Drucker noch gut damit drucken kann. Ich habe keine Lust für ein Produkt horrend zu zahlen und dann darf ich die halbleere, bzw. die halbvolle Patrone entsorgen. Ist doch völlig unwirtschaftlich. Zumal die preiswerteren Tintenstrahler auch nicht besonders gut von der Mechanik verarbeitet sind.
PS.: Heutzutage gibt es schon Farblaser (für Heimanwendungen völlig ausreichend) für 400 Euro, gut das gleiche Geld könnte ich auch in einen Fotodrucker investieren, der Photodruck ist sicher super, die anderen Nachteile bleiben eben auch. Aber wie gesagt, daß muß jeder für sich selbst entscheiden.
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10.12.2004, 23:15 #9
Kbyte
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Hallo
Für einen guten gebrauchten Farblaser wirst Du wohl schon 150-200€ ausgeben müssen, eher mehr.
Was Epson angeht, das ist meine private Meinung. Ich hatte auch schon HP und Lexmarkdrucker bin aber anhand der hohen Patronenpreise bei Epson gelandet. Ich drucke eben ziemlich viel, auch nur Text, das meiste in Schwarz. Mein Laser ist ein OKI.
Gruß hazzard
Lieber mit Betti im Wald, als mit Waldi im Bett!
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