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Kaufberatung [Hardware] Kauftipps für alles - aber bitte erst die oben angepinnten Beiträge lesen |
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Fachchinesisch kurz erklärt - Tipps für deine Neuanschaffung [Update 14.04.2012]
Hallo liebe PC-Welt User! Ergänzend zur Auflistung für Beispielsysteme soll im Folgenden eine etwas allgemeinere Form der Kaufberatung dargestellt werden, um besonders häufig auftretende Fragen nicht ständig in den einzelnen Threads beantworten zu müssen. Dabei wird auf jede Komponente eingegangen und gesagt, worauf man beim Kauf zu achten hat. CPU/Lüfter Mainboard Arbeitsspeicher Grafikkarten Festplatten und Laufwerke Gehäuse Netzteil Monitore Windows 7 Für die, die es genauer wissen wollen Verbesserungsvorschläge oder Kritik bitte per PN an die Autoren. Konkrete Fragen bitte im Kaufberatungsforum posten. Viele Grüße, Boss-im-Block, Crow1985 und Mustang84 *Dank an den Namengeber des Threads P.A.C.O. |
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CPU Dies ist die zentrale Recheneinheit des PCs. Die Preisspanne ist mit 25€ bis hin zu 1000€ für das High-End-Modell besonders hoch. Im Allgemeinen lässt sich allerdings sagen, das Prozessoren über 300€ ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen und eher von Enthusiasten gekauft werden. So genügt für den einfachen Heimanwender oftmals schon eine CPU für etwa 50€. Anwender mit höheren Ansprüchen wie z.B. Spielen oder Filmbearbeitung finden in der 100 -225€-Klasse zumeist ihre passenden Produkte. In letzter Zeit werden bei diversen Komplett-PCs übertaktete CPUs angeboten. In der Regel sind diese Angebote überteuert. Auch sollte bedacht werden, dass die Leistungsaufnahme dieser Produkte höher ist. Insbesondere bei bekannten Online-Auktionshäusern finden sich Taktangaben von 6 GHz und höher. Die Anbieter rechnen den Takt der Prozessorkerne einfach zusammen. Diese Angaben sind aber falsch, da sich die Leistung eines Mehrkern-CPU nicht durch zusammenrechnen der Taktraten eindeutig ermitteln lässt. Das Leistungspotential einer CPU lässt sich nicht mehr durch die Angabe von Taktfrequenzen bestimmen. Vielmehr ist heute eine effiziente, im Sinne von schnell und sparsam im Umgang mit Energie, Architektur gefragt. Pauschal lässt sich deshalb nur auf Testberichte verweisen, wenn man herausfinden möchte wie schnell eine bestimmte CPU ist. Wie viele Kerne sollte meine nächste CPU haben? Durch den starken Preisverfall aktueller CPUs sind reine Dualcores heute kaum noch attraktiv. Bereits ab 60€ erhält man derzeit einen guten Tripplecore, sodass Dualcores langsam aussterben bzw. nur noch für Budget-PCs bei Office- und Internetnutzung empfohlen werden können. Ab 80€ bekommt man schon einen Quadcore. Bei Intel trifft man in dieser Preisklasse Dualcores an, die durch die sogenannte SMT-Technik mit einem Rechenkern 2 Threads abarbeiten. Damit werden Pro takt 4 Threads wie bei einem Quadcore abgearbeitet. Allerdings beträgt die Leistungssteigerung dieser Technik "nur" ca. 15%. Die Rechenleistung ist schlechter als ein vergleichbarer Quadcore. CPUs mit mehr als vier Kernen werden mittelfristig nicht benötigt. Sie sind eher für anspruchsvolle Anwender im Bereich von Foto- und Videobearbeitung interessant. Was sind Turbo Boost und Turbo Core? Turbo Boost (Intel) und Turbo Core (AMD) bezeichen bei in der Regel schnelleren und höherpreisigeren CPUs der aktuellen Produktpalette eine Technik, die bewirkt, dass sobald nicht alle Kerne einer CPU ausgelastet sind, sich die CPU in einem gewissen Rahmen selbst übertaktet ohne das der Nutzer etwas dazu beitragen muss. Einzelne Kerne werden deaktiviert bzw. gebremst, während andere übertaktet werden. Dies ist vor allem dann vorteilhaft, wenn eine Software nicht für mehrere Rechenkerne ausgelegt ist. Ein höher getakteter einzelner Kern ist somit schneller als wenn er auf "normalem" Niveau getaktet ist und die gleiche Aufgabe beweältigt, während die anderen Kerne nichts zur Berechnung beitragen. Brauche ich als Gamer eine besonders starke CPU? Bei einem Spiele-PC ist die Grafikkarte deutlich wichtiger als die CPU. Es ist nicht sinnvoll bei der Grafikkarte zu sparen, um eine bessere CPU kaufen zu können. Zitat:
Links: Cpubenchmark.net AMD oder Intel: Wer bietet die beste Gaming-Performance? - Artikel von Tomshardware Des Weiteren findet sich bei PCGH eine monatlich aktualisierte Übersicht mit CPU-Benchmarks und Modellempfehlungen. CPU-Kühler Herauskristallisiert hat sich, dass die „Boxed-Kühler“, die Intel oder AMD bei CPUs beilegen, vor allem unter Last vergleichsweise laut sind. Deshalb lohnt es zumeist in eine gute Kühlung der CPU in Form eines Drittanbieterkühlers zu investieren um die Lautstärke des PCs zu senken und auch eine bessere Kühlleistung zu erhalten. Für sparsame CPUs, insbesondere Dualcores sind hier zu nennen, genügen oftmals schon günstige Modelle für ca. 15€. Bessere und teils auch zur Übertaktung geeignete Modelle schlagen mit 30 bis 40€ zu Buche. Geändert von Hascheff (14.04.2012 um 19:28 Uhr). Grund: Aktualisierung: Boss im Block |
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Mainboard Auf dieser Komponente werden andere Bauteile, wie z.B. CPU, Grafikkarte, Speicher oder Erweiterungskarten angebracht. Es ist sozusagen ein zentrales Verbindungselement. Das wesentlich zu betrachtende Merkmal bei dieser Komponente ist der Chipsatz. Man kann durchaus behaupten, dass diese Recheneinheit wenig zur Gesamtleistung des Systems beiträgt. Wichtiger bei der Beurteilung eines guten Chipsatzes ist die Stabilität sowie die gebotene Ausstattung. Boards mit identischem Chipsatz sind in etwa gleich schnell. Man sollte sich vor dem Kauf also genau informieren welche Schnittstellen benötigt werden. Dadurch kann man gegebenenfalls einige Euro sparen. Gute Mainboardhersteller sind ASUS, EVGA, Gigabyte, Intel und MSI. Bei den Marken Biostar, Elitegroup und Foxconn sollte man genauer hinsehen und sich zumindest genauer über Mainboards und eventuell vorhandene Testberichte informieren. Aktuelle Chipsätze sind: Intel-Plattformen: Sockel 2011: Hier steht momentan lediglich der High-End-Chipsatz X79 zur Verfügung! Sockel 1155: Einfachere Mainboards: Intel B75, H77 Gehobene Klasse: Intel Z77 AMD-Plattformen: Sockel AM3+ (Bulldozer): Gehobene Klasse: AMD 970 High-End: AMD 990X und 990FX Sockel FM1 (Llano): Einfachere Mainboards: AMD A55 Gehobene Klasse: AMD A75 Geändert von Hascheff (14.04.2012 um 19:26 Uhr). Grund: Aktualisierung: Boss im Block |
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Arbeitsspeicher Im so genannten RAM werden Daten zwischengespeichert. Nach Ausschalten des PCs sind diese gelöscht. Der Vorteil gegenüber der Festplatte besteht in der höheren Transferrate sowie der geringeren Zugriffszeit. Auf den aktuellen Sockeln AM3(+), FM1, 1155 und 2011 muss DDR3-Speicher verbaut werden. Die Speichermodule werden im Wesentlichen mit diesen Taktfreqenzen angeboten: DDR3-1066, DDR3-1333, DDR3-1600 und DDR3-1866. Empfehlenswerter Speichertakt: AM3(+), 2011 sowie bei S1155-Sandy Bridge (Core i-2000er-Serie, Pentium und Celeron): DDR3-1333 FM1: DDR3-1600, für Gelegenheitsspieler kann bei geringem Aufpreis auch DDR3-1866 interessant sein. S1155-CPUs mit Ivy Bridge (Core i-3000er-Serie): DDR3-1600 Welche Kapazität wird benötigt? Office, Internet, Budget-PCs: 2 GB genügen Allround und Gaming: 4 GB 8 GB Speicher werden derzeit noch nicht unbedingt benötigt, wobei man den Kauf von 8 GB durch die derzeit niedrigen Preise rechtfertigen kann. Wie viele Module sollten verbaut werden? Bei Vollbestückung von Mainboards kann es immer wieder Stabilitätsprobleme geben, sodass die Module bsp. nicht mit vollem Takt laufen. Daher ist folgendes anzustreben: Sockel 775, 1155, AM3(+), FM1: Entsprechende Speichercontroller können 2 Speichermodule parallel ansprechen, weshalb 2 (oder 4) Module verbaut werden sollten. Sockel 2011: Entsprechende Speichercontroller können 4 Speichermodule parallel ansprechen, weshalb 4 (oder 8) Module verbaut werden sollten. Welchen Speicherhersteller sollte ich verbauen? Grundsätzlich ist es wichtig, dass es sich um Markenmodule handelt, was bei aktuellen Speichermodulen de facto immer der Fall ist. Markenmodule laufen in der Regel ohne Probleme innerhalb ihrer Spezifikationen auf entsprechenden Boards. Wer genau wissen will, ob ein Speicher auf einem gewissen Board läuft, kann in die jeweiligen QVL-Listen der Hersteller auf den Webseiten schauen. Dort finden sich einige, jedoch nicht alle, da es sich immer nur um eine Auswahl handelt, Speichermodule, die auf dem Board erfolgreich getestet wurden. Was bedeuten die aufgeführen CL-Werte? Es handelt sich hier um Timings - auch Latenzen genannt. Es gilt also: Niedriger ist grundsätzlich besser. Allerdings ist der Geschwindigkeitsvorteil sehr gering, sodass man auch nur geringe Aufpreise akzeptieren sollte. Geändert von Hascheff (14.04.2012 um 19:43 Uhr). Grund: Aktualisierung: Boss im Block |
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Grafikkarte Dieses Bauteil steuert die Bildschirmanzeige. Die Preisspanne reicht bei den Steckkarten von 30 € bis hin zu 500 €. Bei Office-Komplett-PCs sitzt oftmals ein einfacher Grafikchip ohne eigenen Speicher auf der Hauptplatine (Onboardgrafik) oder direkt auf der CPU. Für Anwendungsgebiete, bei denen 3D-Leistung eher im Hintergrund steht (Surfen im Internet, Officeprogramme, einfache Foto- und Videobearbeitung, alte Spiele, auch HD-Filme ansehen) genügt dies oftmals schon. Ein großer Vorteil dieser Lösungen ist der geringe Preis sowie der niedrige Energiebedarf. Für Spieler hingegen ist eine dedizierte Grafikkarte die wichtigste Leistungskomponente im PC. Will man in höheren Auflösungen bei hoher Qualität aktuelle Spiele spielen, so benötigt man eine Grafikkare für ca. 180 - 250 €. Die aktuelle Grafikkartenschnittstelle ist PCI-Express, abgekürzt: „PCIe“. Aktuelle Mainboards und Grafikkarten setzten bereits auf den Standard PCIe 3.0 mit nochmals gesteigerter Bandbreite. PCIe 3.0 Grafikkarten sind aber abwärtskompatibel zu Boards, welche nur PCIe 2.0 oder 1.x unterstützen. Somit gibt es keine Kompatiblitätsprobleme. Zu Leistung und Speicher Bei Steckkarten konkurrieren hauptsächlich AMDs Radeon-Serie und NVIDIAs (GeForce-Reihe) miteinander, deren Chips von einer Vielzahl von Herstellern auf deren Grafikkarten verwendet werden. Die Grafikchips werden in der Regel über ein mehrziffriges Namensschema benannt. Dabei steht die erste Ziffer für die Grafikkartengeneration und die weiteren Ziffern für die Leistungsklasse der Grafikkarte. Die Rechenleistung einer Grafikkarte wird durch mehrere Faktoren bestimmt, wie z.B. der Taktfrequenz der Grafikkarte oder der Anzahl der Recheneinheiten oder der Größe des Speichers. Dabei kann es passieren, dass in der Grafikkarte selbst eine dieser leistungsbildenden Faktoren einen anderen Faktor ausbremst. Beispielsweise wird eine Grafikkarte alleine durch einen großen Speicher nicht schnell, da der langsamere Grafikchip diese Kapazität nicht nutzen kann. Die Grafikkartenhersteller verwirren Laien gerne mit undurchsichtigen Bezeichnungen. Aufgrund der hohen Anzahl verschiedener Grafikchips auf dem Markt ist es an dieser Stelle unmöglich weiter zu systematisieren welche Grafikkarte wie viel Leistung bietet. daher kann an dieser Stelle nur an Benchmarks verwiesen werden, welche am Ende dieses Kapitels verlinkt sind. Immer mehr profitieren auch Anwendungen wie Beispielsweise Photoshop oder Flash vom sogenannten CPU-Computing, bei der die Grafikkarte der CPU Rechenarbeit abnimmt. So ist beispielsweise für den professionellen Anwender von Photoshop eine separate Grafikkarte sinnvoll, um aufwändige Filter schneller berechnen zu können. Die Technologien heißen bei Nvidia CUDA und bei ATI Stream. Man sollte sich also vor dem Kauf informieren, ob eine oft genutzte Anwendung von einer der beiden technologien hiervon profitieren kann und seine Grafikkarte entsprechend kaufen. Zum V-Ram der Grafikkarten: Falls Sie anspruchsvollere grafische Anwendungen (z.B. 3D-CAD) und aktuelle 3D-Spiele ausführen möchten, benötigen Sie meist schnelle Grafikkarten. Wie viel Speicher benötigt man bzw. sind sinnvoll für diese Anwendungen? Grundsätzlich bremst zu wenig Speicher nur, wenn mehr Speicher benötigt würde, also wenn die Einstellungen von Auflösung, Texturdetails, Anti Aliasing oder Anisotrope Filterung mehr Speicher benötigen als vorhanden. Speicher ist damit kein Leistungsmaßstab für eine Grafikkarte nimmt Ein großer Speicher unterstützt nicht bei der Berechnung von 3D-Inhalten. Bei langsamen Grafikprozessoren liegt ein zu großer Speicher brach und kann nicht genutzt werden! Der aktuelle Standard bei Grafikkarten bis 100€ liegt bei 512MB, was völlig ausreicht. Erst darüber macht mehr Speicher Sinn. Zu Multi-GPU Scalable Link Interface, kurz SLI, ist eine Multi-GPU-Technik von Nvidia, die die Zusammenschaltung von zwei oder mehr Grafikchips zur Leistungssteigerung beim Rendern (SLI-Frame- Rendering) oder den Einsatz von bis zu vier Bildschirmen (SLI Multi View) ermöglicht. Die Leistung verdoppelt sich unter SLI Frame Rendering jedoch meistens nicht, aber es hat schon einzelne Benchmarks (vgl. GTS 450 und GTS450 SLI) gegeben, wo eine Verdopplung der Leistung annähernd möglich war. Das Pendant von AMD zu Nvidias SLI nennt sich Crossfire. Grundsätzlich kann man sagen, dass sich ein SLI/CF-Gespann aus 2 oder gar 3 seperaten Karten für den privaten Anwender nur in den seltensten Fällen lohnt. Wirklich zu empfehlen ist es erst bei höheren Auflösungen (Mindestens: 1920x1080), da dort derartige Leistungen gebraucht werden. Bei kleineren Auflösungen überwiegen die Nachteile: - hoher Energiebedarf, hohe Lautstärke, hohe Wärmeabgabe - oft nur eine Mehrleistung von 60-80%, teilweise aber auch weniger - teuer in der Anschaffung und schneller Wertverlust durch neue, bessere Karten. Zu berücksichtigen sind auch höherwertigere Boards und leistungsstärkere Netzteile. - eine einzelne Karte einer neuen Generation ist meist schneller als ein SLI-/Crossfire-Gespann der alten Generation - bei mehreren Einzelkarten ist die Nutzung von anderen Erweiterungskarten eingeschränkt (Platzmangel auf dem Board und im Gehäuse) - teilweise schlechte Skalierung und Unterstützung von SLI/Crossfire - viel Arbeit durch Treiberoptimierung und Erstellen von Profilen für einzelne Spiele - Abhängigkeit vom Treiberhersteller, der die Weiterentwicklung von SLI-/Crossfire-Profilen von älteren Karten/Spielen in neuen Treibern einstellt (Zeitraum: ca. 2 Jahre) - Mikroruckler, welche die Leistungssteigerung der 2 Grafikkarten wieder mindern und ein Spiel möglicherweise sogar mehr ruckeln lassen, als wenn man nur eine einzelne Karte verbaut hätte. Unfug ist das sogenannte Nachrüst-SLI/Crossfire: Wer damit spekuliert erst in mehreren Monaten die gleiche Karte noch mal zu kaufen, tut such damit keinen Gefallen. Bis dahin steht schon oft eine neue Generation vor der Tür, die meist im Alleingang ein CF-/SLI-Gespann der alten Serie schlägt. Zudem werden alte Karten rar und oft teurer. Zusammenfassend ist also festzuhalten, dass sich Multi-GPU-Lösungen lediglich für Enthusiasten eignen. Grafikkartentest zu SLI- und Crossfire mit Karten der aktuellen Generation von AMD und Nvidia Benchmarks: Grafikkartentest vom Computerbase Des Weiteren findet sich bei PCGH eine monatlich aktualisierte Übersicht mit Grafikkarten-Benchmarks und Modellempfehlungen. Geändert von Hascheff (14.04.2012 um 19:41 Uhr). Grund: Aktualisierung: Boss im Block |
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Laufwerke (HDD, SSD und DVD) Auf der Festplatte werden die Daten dauerhaft gespeichert und wieder abgerufen. Laufwerke dienen zum Lesen und zum Teil auch zum Brennen von Wechseldatenträgern wie CDs und DVDs. (Interne) Festplatten und SSD Auf der Festplatte werden die Daten dauerhaft gespeichert und wieder abgerufen. Laufwerke dienen zum Lesen und zum Teil auch zum Brennen von Wechseldatenträgern wie CDs und DVDs. Der aktuelle Schnittstellenstandard ist Serial ATA (SATA) in der 3. Generation (SATA 6 Gb/s). Die Schnittstelle ist abwärtskompatibel, weshalb keine Kompatiblitätsprobleme zwischen den Schnittstellengenerationen existieren. Man kann daher eine SATAI-Festplatte an einem SATAIII-Anschluss betreiben und umgekehrt. Bei den Festplatten zeigt sich, dass Geräte mit Kapazitäten unter 500GB kaum günstiger sind als entsprechend größere Modelle, sodass man ruhig zu einem Modell mit 500GB oder mehr greifen kann. Leider ist die bei diesem Bauteil wichtige Lebensdauer nicht vorhersagbar, so dass man sich oftmals auf Erfahrungen Dritter und sein Gespür beim Festplattenkauf verlassen muss. Alternativ zu klassischen Magnetfestplatten lassen sich Solid State Discs (SSDs) Systemlaufwerk empfehlen. Sie haben gegenüber klassischen Magnetfestplatten Vor- und Nachteile: + Niedrige Zugriffszeiten (Hauptvorteil), höhere Transferraten: Bei aktuellen PCs bilden Festplatten den "Flaschenhals". Die übrigen Kommponenten warten auf Daten von der Festplatte, weshalb sich Programmstarts in die Länge ziehen. Dies wird durch SSDs beseitigt. + geringe Wärmeentwicklung und geringer Energiebedarf: Die Akkulaufzeit in Notebooks erhöht. + Robuster gegen Erschütterungen, da keine beweglichen Teile vorhanden sind: Ebenfalls insbesondere im Notebooksegment von Vorteil (man denke an Stürze). - Bei gleicher Kapazität deutlich teurer als klassische Magnetfestplatten. Daher sollten auf SSDs Daten gespeichert werden, die häufig geladen werden (Betriebssystem, wichtige Programme, je nach verfügbarer Kapazität auch Spiele). Sonstige Daten (Bilder, Videos, etc.) finden auf den "großen" klassischen Magnetfestplatten mit niedrigem Preis pro GB Platz. SSD Optimierungen und FAQs Geschwindigkeitsvorteile durch eine SSD im Alltag? Artikel von Tomshardware Optische Laufwerke Da der Preis für DVD-Brenner mittlerweile sehr niedrig ist, lohnt sich ein reines Leselaufwerk nicht mehr. Kauft man dennoch zwei Geräte, sollten diese von verschiedenen Herstellern stammen, damit sicher gestellt ist, dass jedes Medium optimal gelesen werden kann. Falls ein Laufwerk Probleme macht, kann man womöglich mit einem Gerät eines anderen Herstellers ein besseres Ergebnis erreichen. Der Nachfolger der DVD, BluRay, ist bereits seit einiger Zeit auf dem Markt, aber bei PCs noch nicht weit verbreitet. Auf dem Markt befindliche Brenner- und Leselaufwerke sind allerdings relativ ausgereift. Geändert von Hascheff (14.04.2012 um 19:37 Uhr). Grund: Aktualisierung: Boss im Block |
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Gehäuse Dieses Bauteil dient dazu alle anderen Komponenten eines PCs in sich aufzunehmen und gegen äußere Einflüsse zu schützen. Trotz der vorgegebenen Größen der Komponenten unterscheiden sich die Bauformen von Computergehäusen teilweise erheblich. So gibt es beispielsweise große, hochformatige Big Tower, die in den letzten Jahren aber an Bedeutung verloren haben, etwas niedrigere Midi Tower, Mini Tower oder flache Desktop-Gehäuse. Allerdings passen in Mini Tower nur Micro-ATX-Mainboards (µATX). Sofern man viele Schnittstellenkarten, Laufwerke etc. installieren möchte ist man am besten mit einem Midi-Tower beraten. Die Anzahl der Plätze für Festplatten und optische Laufwerke (DVD etc.) ist je nach Gehäuse unterschiedlich. Die gängige Norm für Gehäuse ist ATX. Auch existieren kleinere Versionen für diesen Faktor wie z.B. das angesprochene µATX. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass dieses Bauteil genügend freie Plätze für größere Lüfter bereitstellt (120mm oder 140mm). Weiterhin sollte darauf geachtet werden, dass ein Gehäuse breit genug ist, um einen größeren CPU-Kühler aufnehmen zu können. Gängige 120mm-Towerkühler sind in etwa 16 cm hoch, weshalb das Gehäuse in etwa 20 cm breit sein muss. Wer den Kauf eines solchen Kühlers plant, muss dies beim Gehäusekauf berücksichtigen. Welches Format hat mein Gehäuse? Wenn man sich nicht sicher ist, ob man ein ATX- oder µATX-Gehäuse besitzt, kann man dies leicht herausfinden, indem man das Mainboard ausmisst: Boardmaße: ATX: 305 mm × 244 mm (12'' × 9,6'') Micro-ATX: 244 mm × 244 mm (9,6'' × 9,6'') Sofern unter einem Micro-ATX-Board noch Platz im Gehäuse ist, deutet dies auf ein ATX-Gehäuse hin Sollte sich das Format hier nicht wiederfinden, sollte in einen eigenen Thread um Rat gefragt werden. Komplett-PCs haben unter Umständen andere (herstellereigene) Normen. Ein weiterer Gesichtspunkt bei der Gehäusewahl ist natürlich das Design, das natürlich den persönlichen Geschmack des Käufers treffen muss. Dennoch sollte bedacht werden, dass die (Verarbeitungs-)Qualität oftmals vom Interessenten nicht beurteilt werden kann. Besonders hervorzuhebende gute Hersteller sind Bitfenix, Cooler Master, Fractal Design, Lancool, Thermaltake und Xigmatek. Jedoch ist der Markt groß und das Angebot riesig. Kaufinteressenten sollten sich folglich hier im Forum beraten lassen. Geändert von Hascheff (14.04.2012 um 19:29 Uhr). Grund: Aktualisierung: Boss im Block |
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Netzteil Keine andere Komponente wird so oft vernachlässigt wie das Netzteil, da Kunden ihren prüfenden Blick oftmals nicht auf dieses Bauteil richten. Es dient zur Versorgung der Komponenten mit Strom. Wichtig für die Beurteilung der Ausgangsleistung eines Netzteils sind nicht die Wattangaben (Nennleistung des Herstellers), die vor allem von Billigherstellern fast willkürlich festgelegt werden, sondern die Amperewerte auf den Schienen 3,3V, 5V und 12V. Der 12V-Schiene kommt dabei eine zentrale Bedeutungx zu, da hieraus bsp. Grafikkarte und CPU versorgt werden. Ein "Billignetzteil" mit 400W kann nur etwa 15A auf der 12V-Schiene liefern, während ein Markenprodukt auf 2 12V-Schienen jeweils ca. 20A bereit stellt. Zitat:
Man sieht, dass Wattangaben in manchen Fällen nichts weiter als Schall und Rauch sind. Bei Markenherstellern kann man sich jedoch in etwa an diesen Angaben orientieren, wobei man im Zweifel lieber im Forum fragen sollte. Namenhafte und gute Hersteller sind Antec, Be Quiet, Cooler Master, Cougar, Enermax und Seasonic. Beim Kauf von Netzteilen anderer Hersteller sollte im Zweifel eher im Forum nachgefragt werden. Manche Netzteile bieten sogenanntes Kabelmanagement: Nicht benötigte Kabel können außerhalb des PCs gelagert werden, wodurch die Luftzirkulation im Gehäuse verbessert wird. Dadurch vermindern sich Lautstärke und Gehäusetemperatur. Weiterhin ist bei Netzteilen die Effizienz, also wie viel Eingangsenergie verwertet wird und nicht in Wärme aufgeht, wichtig. Dies ist leicht an einer 80-Plus-Zertifizierung zu erkennen. Eine solche Zertifizierung kann mittlerweile als Standard angesehen werden und aktuelle Markengeräte bieten mindestens 80Plus Bronze. Ebenso wichtig bei Netzteilen sind Schutzschaltungen. Es sollte darauf geachtet werden, dass möglichst viele davon vorhanden sind. Bei Markengeräten hat man in diesem Bereich aber wenig Probleme. * OCP (Over Current Protection) Schutz vor Stromspitzen: Bei zu hoher Strombelastung im Niederspannungsteil wird die Zuleitung getrennt. * OVP (Over Voltage Protection) Überspannungsschutz: Hier gilt gleiches wie bei zu hoher Strombelastung, wenn Toleranzbereiche überschritten werden. * OPP (Over Power Protection) Überlastungsschutz: Netzteile werden in ihrer Gesamtleistung durch die Kondensatorenkapazitäten und Drahtstärke begrenzt. Um Komponenten nicht über die möglichen Fähigkeiten hin zu überfordern, setzt dieser Schutz bei zu starker Belastung ein. * OTP (Over Temperature Protection) Überhitzungsschutz: Mit Sensoren die Temperatur überprüft, um bei weitreichenden ATX-Übertretungen (50°C) bevor bleibende Schäden eintreten, einen passenden Schutz einzusetzen. * UVP (Under Voltage Protection) Unterspannungsschutz: Als Gegenpunkt zum Überspannungschutz tritt es bei negativen Strömen in Erscheinung. * SCP (Short Circuit Protection) Schutz vor Kurzschlüssen: Schlechte Isolierungen oder falsche Sicherheitsabstände zwischen den Platinensektionen können dazu führen, dass intern ein Kurzschluss die Folge ist. Auch extern kann es durch herumfliegende Stecker oder fehlende Abstandshalter passieren, weswegen dieser Schutz besonders sehr oft vertreten ist. * NLO (No Load Operation) Schutz vor lastlosen Operationen: Schaltnetzteile mögen es überhaupt nicht ohne Last zu arbeiten und können Schaden nehmen, weshalb dies auch eine durchaus wichtige Maßnahme ist. Links zum Thema Netzteile (allgemein): Fachartikel zur Technik und Marketing von Netzteilen von Computerbase "Netzteile-Welches ist das richtige?" von Soulpain. Netzteil-Empfehlungen in diesem FAQ sind nicht unbedingt aktuell. Gute gegen schlechte Netzteile von Soulpain Links zum Thema Billignetzteile: News von PC Games Hardware zu einer Kamagne von Corsair Video zu defekt gehenden Billignetzteilen - produziert von Corsair Woran erkennt man bereits auf dem Papier ein schlechtes Netzteil? Vergleich von Netzteilen mit gleicher Nennleistung Zitat:
Geändert von Hascheff (14.04.2012 um 19:46 Uhr). Grund: Aktualisierung: Boss im Block |
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Monitore Ein Monitor dient der visuellen Ausgabe von verarbeiteten Texten und Grafiken. Es handelt sich hierbei also um ein Ausgabegerät, welches die Daten der Grafikkarte interpretiert. Die Bildschirmgrößen werden in Zoll (1 Zoll entspricht 2,54cm) angegeben. Diese Größe bezieht sich immer auf die Diagonale der Bildröhre, diese ist meistens etwas größer als die sichtbare Diagonale (gilt vor allem bei CRTs). Gängige Größen sind 15", 17", 19", 20", 22", 24" 26" und 30". Es existieren verschiedene Darstellungskonzepte bzw. - techniken (CRT, LCD [TFT , DSTN] , SED, OLED, Plasmabildschirme usw.). Die meisten PC-Nutzen setzen beim Neukauf allerdings auf TFT-Monitore. Durch die günstigen Preise kann man heute auch bereits gute 22‘‘-Monitore unter 150€ im Handel finden, sodass kleinere Geräte kaum attraktiv sind. Gamer, die einen Monitor mit einer Auflösung von mehr als 1680x1050 Pixeln kaufen möchten, sollten bedenken, dass sie stets eine aktuelle Grafikkarte benötigen, um in der nativen Auflösung spielen zu können. Für Spieler eignen sich meistens TFTs mit so genanntem „TN-Panel“ am besten, da es geringe Schaltzeiten bieten. Gleichzeitig sind diese Monitore am günstigen und somit auch für andere User interessant. Deutlich teuer sind Geräte mit PVA-, MVA- und S-IPS-Panels, die sich auf Grund ihrer höheren Bildqualität und Farbtreue beispielsweise an professionelle Fotografen richten. Die Wahl eines guten Bildschirmes Den Kauf eines Bildschirms würde ich in 2 Phasen einteilen: 1. Vor dem Kauf sollte man sich in Vergleichstests über den blickwinkelabhängigen Kontrast und Schaltzeichen, eines Monitors, informieren. Hierfür gibt es kein genormtes Verfahren, deshalb muss nach besseren Vergleichswerten geschaut werden. Die Schaltzeiten von Hell nach Dunkel sollten in jedem Test zu finden sein. Hier gelten Zeiten unter 15ms als gut. Alle aktuellen Geräte mit TN-Panel erfüllen dieses Kriterium und stellen Spiele schlierenfrei dar. 2. Nachdem man nach diesen Kriterien und natürlich nach Wahl der gewünschten Auflösung und Preisklasse sich 2-3 Monitore rausgepickt hat, gilt es nun sich vor Ort ein Bild über die Kandidaten zu machen. Man sollte sich vor Ort genau den Monitor vorführen lassen, den man dann auch mitnimmt, um schon nach eventuellen Pixelfehlern Ausschau halten zu können, durch einen hellen oder dunklen Bildschirmhintergrund sind diese schnell erkennbar. Außerdem sollte bei einem hellen Bild auf ein mögliches flackern geachtet werden, was z.B. von der Hintergrundbeleuchtung kommen kann. Mehr zu Thema findet man hier: http://www.prad.de/ - im Speziellen im Lexikon von Prad. |
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Betriebssysteme Auch wenn es sich eher um ein Softwarethema handelt, soll hier kurz über Betriebssysteme geschrieben werden. Für die meisten Anwender dürfte der Kauf von Windows 7 interessant sein. Die Vorgänger XP und Vista sind weniger attraktiv. 32- oder 64Bit: Der deutlichste Unterschied für den Privatanwender ist, dass das Betriebssystem (OS) mehr als 4GB Speicher verwalten kann.Eine genauere Beschreibung dieses Sachverhalts findet sich in diesem Artikel von Microsoft, der auch für Windows 7 gilt. Die die meisten Käufer, die einen PC mit 4GB RAM kaufen wollen, ist die 64Bit-Version damit Pflicht. Man sollte sich vor dem Kauf trotzdem informieren, ob wichtige bzw. unversichtbare Programme mit dieser Betriebssystem-Variante kompatibel sind. Welche Version von Windows 7 soll ich kaufen? Ein Vergleich findet sich hier. Retail oder OEM/SB? Neben den Vollversionen von Windows findet man auch sog. OEM- bzw. SB-Versionen, die zumeist deutlich günstiger sind. Der Unterschiede sind folgende: -OEM/SB: Festlegung auf die 32Bit- bzw. 64Bit-Version beim Kauf. Eine Vollversion enthält Beides. -OEM/SB: "Einfachere" Verpackung und lediglich Kurzanleitung beigelegt -OEM/SB: Kein Telefonsupport bei Microsoft Die meisten Anwender kaufen die günstigere Version. Weitere Hinweise: Weitere Fragen und Antworten hat das Onlineportal der PC Games Hardware in einem FAQ zusammengestellt: Windows 7 FAQ |
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