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  #1 (permalink)  
Alt 05.02.2012, 21:46
Kbyte
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Ausrufezeichen Neuer PC - Friert ein

Hallo,

ich habe einen neuen PC zusammen gestellt. Die Hardware werde ich unten auflisten.

Nun habe ich das Problem, dass zwei Fehler auftreten.
1. Der PC friert ein
2. "Der Anzeigetreiber wurde nach einem Fehler wiederhergestellt"

Dies passiert unregelmäßig und ist für mich nicht nachvollziehbar. Es passiert auch beim surfen im Internet, also nicht nur bei hoher Auslastung.

Hardware:
CPU: Intel Core i3-2120 (Kühler: CoolerMaster HyperTX 3 Evo )
MB: Asus P8P67-M P67
GraKa: GTX550Ti
RAM: G.Skill DIMM 8 GB DDR3-1333 Kit
NT: Termaltake Lite Power Black Edition 450W
HDD: Seagate 500GB ST500DM002

Das erste, was mir eingefallen ist, war die Temperatur. Diese liegt bei 8Std PRIME bei 60°C. Zwar recht hoch, aber noch in einem hinnehmbaren Bereich.
Als nächstes hatte ich mir gedacht, dass das Netzteil unter Umständen zu wenig Strom liefert. Habe also nochmals nachgerechnet, wieviel der PC braucht, aber wie zuvor bin ich zu dem gleichen Ergebniss gekommen. Das NT muss eigentlich ausreichen.
Im Bios werden richtige Spannungswerte erreicht.
Mit Everest liegen die Spannungswerte der 12V Leitung bei nur 7,8V, wobei ich mich nicht auf eine Software verlassen möchte. Abweichungen sind dort ja nicht unüblich.

Ich hatte mir überlegt, ob es an einem Treiber-Problem liegen könnte. Ich hatte die Treiber der CD verwendet.
Ich habe schließlich, nachdem der PC sofort nach dem Start (Immer kürzere Zeitabstände) einfror - Windows neu installiert und die Treiber per Windows Update verwendet. 2 Tage war Ruhe, nun erneut das selbe Problem.

Das letzte was mir nun noch einfällt, wäre ein Festplatten-Fehler. Dies habe ich aber noch nicht nachgeprüft - werde ich aber nachholen.

Ich würde mich freuen, wenn ich Antworten erhalten würde und jemand eine Idee hätte.
Falls ich keine Lösung finden werde, wäre es möglich, den gesammten PC (Bzw. die Teile) zu verpacken und zurück zu schicken (2 Wochen Frist ist nicht abgelaufen) Weiß allerdings nicht, ob dies nur bei orginal verpackten Teilen gilt, oder auch bei bereits verwendeten.

Danke schonmal!

Lg,
Christian

Geändert von Chri$tian (05.02.2012 um 21:50 Uhr).
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  #2 (permalink)  
Alt 05.02.2012, 22:39
Benutzerbild von magiceye04
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Es gibt mehr als eine Temperatur - welche ist 60°C und wie sind die anderen?
Everest kannst Du getrost löschen, nimm entweder die aktuelle Version (Aida64) oder eine andere Software, Asus hat da bestimmt auch was beigelegt.

Gibt es Gehäuselüfter?

Was hat dich denn zu diesem Netzteil bewegt? Da hätte es bessere gegeben fürs gleiche Geld.

Wurde der PC fertig geliefert? Wenn ja, wäre in der Tat der Händler als Ansprechpartner nicht verkehrt, wenn Du Softwareprobleme ausschließen kannst.
Wenn es nur die Einzelteile waren, mußt Du die auch wieder einzeln in der Originalverpackung zurückschicken - und ggf. mit einem Preisabschlag wegen des Gebrauchs rechnen.
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  #3 (permalink)  
Alt 05.02.2012, 22:52
Kbyte
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Danke für deine Antwort.

Die Temperatur bezieht sich auf die CPU.

Per Aida64:
CPU: 54°C
MB: 24°C
GK: 36°C
Spannungswerte werden bei 3.3V und 5V richtig angezeigt. 12V wird bei der Trial-Version leider nicht angezeigt.

Beim Netzteil bin ich wohl in der Tat etwas schnell drüber gegangen. Eine allzu schlechte Wahl stellt es aber denke ich nicht dar und müsste für den PC mehr als ausreichend sein.

Gehäuselüfter sind vorhanden (2x)

Der PC wurde als Einzelteile geliefert.

HDD wurde nun überprüft. Status OK

Geändert von Chri$tian (05.02.2012 um 22:57 Uhr).
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  #4 (permalink)  
Alt 05.02.2012, 22:58
Benutzerbild von magiceye04
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Tja, ich würde jetzt eine Linux-Live-CD einwerfen und damit so lange surfen arbeiten, Karten spielen, etc. bis er auch dort abstürzt - oder eben nicht.
Dann ist wenigstens klar, ob die Hardware schuld ist oder nicht.

Neben der Festplatte kannst Du auch noch den RAM mit memtest86+ überprüfen. Mindestens einen Durchlauf, besser 2x (wenn vorher schon Fehler auftreten, merken, welcher Untertest/Pattern das genau ist und schauen, ob es immer der gleiche Fehler ist).
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  #5 (permalink)  
Alt 05.02.2012, 23:06
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Danke für deine Hilfe.
Ich werde morgen mal meinen RAM testen.
Wenn das keine Ergebnisse gibt, so werde ich nacheinander meine PC-Teile (Von meinem Rechner) in den neuen PC einsetzen und schauen, ob ich das Problem dadurch per Ausschlussverfahren finde.

Rein von der Hardware darf es aber keine Fehler geben oder (Sofern nicht defekt).

Danke schonmal für deine Hilfe.
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  #6 (permalink)  
Alt 10.02.2012, 18:00
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Hallo,

ich habe nun die Komponenten nacheinander mit die meines PC's ausgetauscht.
Ein Defekt des RAM's, GraKa und Netzteil kann ich daher ausschließen.
Es verbleibt noch das Mobo und die CPU. Gibt es eine Möglichkeit diese zu testen? (Zweit-Hardware fürs testen nicht vorhanden)

Einen Software-Fehler kann ich relativ sicher ausschließen, da Windows bereits neu installiert wurde. Ich werde nun noch Ubuntu testen, um es zu 100% ausschließen zu können.

Wie kann ich nun weiter vor gehen?
Danke für eure Hilfe.

LG,
Christian
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  #7 (permalink)  
Alt 10.02.2012, 19:24
Benutzerbild von magiceye04
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Was sagt memtest86+?
(mit altem und neuem RAM)

Treiberprobleme kann man mit Linux eigentlich ganz gut ausschließen.
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  #8 (permalink)  
Alt 10.02.2012, 20:01
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Memtest sagt keine Fehler.

Ich habe nun mal den GraKa Treiber deinstalliert und der Fehler kommt nicht mehr.
Wenn der Treiber installiert ist, so friert der PC immer ein - und das immer schneller.
Am Anfang jede Stunde, dann alle 10 Minuten, mittlerweile sofort nach dem Start. Der PC kann dann nurnoch über den Abgesicherten Modus gestartet werden.

Nun stellt sich mir die Frage, ob es wirklich ein Treiber-Problem ist oder der PC einfach weniger viel Leistung hat (Geringere Stomaufnahme, Belastung usw.) und es daher nicht zum Fehler kommt.

Ein Hardwarefehler kann man aber denke ich bereits ausschließen. Einen Hardwarefehler sollte man künstlich erzeugen können bzw. sollte er hervorsehbar sein. Derzeit kann man aber garnicht sagen, wann, warum, oder bei was der PC einfriert. Der Fehler ist also nicht rekonstruierbar.

Als Treiber wurde bereits:
- Windows Treiber (Nach Windows Suche, automatisch gefundener)
- Treiber auf CD
- Neuster Treiber von Nvidia HP
- Neuster BETA-Treiber von der Nvidia HP
verwendet.

Wie soll ich daher ein Treiber-Problem (sofern es eines ist) lösen?
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  #9 (permalink)  
Alt 10.02.2012, 20:19
Benutzerbild von magiceye04
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Schau vielleicht doch noch mal nach der 12V-Spannung. Die sieht man auch in der Trial-Version, beim Systemstabilitätstest. Dieser Test ist zudem nützlich, um zu schauen, was die Spannung macht, wenn zwischen Leerlauf und Vollast gewechselt wird.
Edit - sieht bei mir übrigens so aus, wenn ich mal die Last für ein paar Minuten wegnehme:

(anderes Programm, aber es geht ums Prinzip - die Spannung ändert sich merklich und das hat auch Auswirkungen auf die VCore der CPU).
Solche Lastwechsel gibt es bei einem Rechner, der im Leerlauf läuft, Dutzende, wenn nicht sogar Hunderte pro Sekunde. Da kann es schon mal vorkommen, dass irgendein Bauteil im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Takt kommt.

Im Moment klingt das entweder nach einer defekten Grafikkarte oder einem Treiberproblem.
Kann ja durchaus sein, dass die Spannungswandler der Karte nicht gut gekühlt werden o.ä.
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Geändert von magiceye04 (10.02.2012 um 20:50 Uhr).
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  #10 (permalink)  
Alt 10.02.2012, 20:53
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Ich danke dir schon mal für deine super Hilfe.

Ich werde das gleich mal machen und schauen, was das Resultat ist. Die GraKa ist aber denke ich nicht defekt. Ich habe sie schon in meinen PC eingebaut und durch getestet --> Ohne Probleme, lief 1A.

Netzteil wurde wie gesagt auch bereits mit einem anderen ausgetauscht. Das Austausch-Netzteil war zwar nur ein kleines NT, (350W) jedoch eines von sehr guter Qualität. (330W auf der 12V Schiene. CPU&GraKa brauchen etwa 200-250)
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