Das englischsprachige Programm Ppmate empfängt und sendet Live-Video-Streams mit der Peer-to-Peer-Technik.
Das Programm setzt auf Peer-to-Peer-Technik, da Videoübertragungen im Internet bei einer großen Zuschauerzahl für den Sender ein sehr hohes Datenaufkommen verursachen. Jeder Ppmate-Player, der bereits etwas von dem Videodatenstrom empfangen hat, gibt ihn an andere Player weiter. So verteilt sich die nötige Bandbreite für die Übertragung auf jeden Nutzer. Das Prinzip hat zwei Nachteile: Zum einen beginnt die Übertragung erst nach mehreren Sekunden, manchmal erst nach Minuten, da der Player zunächst genügend sendefähige andere Player finden muss. Zum anderen ist die Bandbreite Richtung Internet (Upstream) der meisten Computer-Nutzer sehr gering. Entsprechend haben Videos etwa über das Peer-to-Peer-Programm Sopcast meist auch nur eine Bitrate von 550 Kbit pro Sekunde.
TippsSobald Sie die Dateien mit Ppmate auf die Festplatte gespeichert haben empfiehlt sich ein guter Media-Player, der möglichst viele Dateiformate abspielen kann, wie die Freeware
VLC Player.
AlternativenDie Freeware
SopCast ist eine gute Alternative zu Ppmate. Es speichert zwar die Datein nicht ab, aber empfängt dafür selber sämtliche Streams und Fernsehsender. Ein ebenfalls gutes Programm zum Empfangen von Internet-Streams ist das kostenlose Tool
Zattoo, der bis zu 66 TV Sender empfängt.